Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Die Finnenfraktion bei Unihockey Luzern ist deutlich geschrumpft

Unihockey Luzern startet mit einer 4:6-Niederlage gegen Konolfingen in die 1.-Liga-Saison.
Ruedi Vollenwyder
Luzerns Julian Lingg (Mitte) scheitert an Konolfingens Torhüter Thomas Fankhauser (links). Bild: Philipp Schmidli (Meggen, 14. September 2019)

Luzerns Julian Lingg (Mitte) scheitert an Konolfingens Torhüter Thomas Fankhauser (links). Bild: Philipp Schmidli (Meggen, 14. September 2019)

In der vergangenen Saison definierten die Verantwortlichen nach dem ersten grossen Umbruch beim UH Luzern das Saisonziel bescheiden mit dem Ligaerhalt. Dieser wurde mit dem 7. Qualifikationsrang und dem anschliessenden Playoff-Out in den Viertelfinals auch erreicht. Und das trotz vielfach zerfahrener Spielweise mit einem steten Auf und Ab. Auf die neue Saison hin wurde der personelle Umbruch weitergeführt. Das Saisonziel bleibt aber bestehen. «Wir wollen wenn möglich die Playoffs erreichen», gibt Sportchef und Co-Trainer Sergio Laemmler als Saisonziel heraus.

Eine Herkulesaufgabe. Zumal mit dem Finnen Janne Uotila nur noch ein einziger Ausländer, gegenüber deren vier in der letzten Saison, engagiert wurde und somit sehr viel an Qualität verloren gegangen ist. «Diese Ausgangslage, mit nur einem Ausländer in die Saison zu starten, ist schon eine gewaltige Hypothek und macht es nicht einfacher, das Saisonziel, das Erreichen der Playoffs, zu realisieren», sinnierte Sergio Laemmler. Er leitet zusammen mit Headcoach Robert Gröflin die Geschicke des jüngsten Luzerner Teams, das je eine 1.-Liga-Meisterschaft bestritten hat.

Peinliches Ausscheiden im Schweizer Cup

Denn neben den Neuzuzügen Nicolas Barmettler (Thun U21), Paul Fopp (Davos U21), Mario Bernet (Davos) und Carlo Wild (Basel, NLB) fanden mit Linus Fonseca, Lorenz Huber, Daniel Lopes und Jann Mathys nur eigene Junioren Aufnahme im Kader. Was passieren kann, wenn die Einstellung nicht stimmt, erlebten die Luzerner im Schweizer Cup. Nach einem 10:6-Sieg gegen den Zweitligisten Floorball Uri tauchte die Gröflin-Truppe gegen Schüpfheim aus der 3. Liga gleich mit 4:8. «Ich kann mich nicht an eine schlimmere Schlappe erinnern, als diejenige in Schüpfheim. Diese Peinlichkeit hätte uns erspart bleiben können», wetterte Sergio Laemmler. Wegen dieser Niederlage verpassten die Luzerner ein einmaliges Highlight: Denn in den 1/16-Finals hätten die Luzerner das NLA-Team von Alligator Malans zugelost erhalten.

In der ersten Meisterschaftspartie bekamen es die Luzerner mit den Lions aus Konolfingen zu tun. Im Spiel gegen den letztjährigen Qualifikationssieger der Gruppe 1 (22 Spiele/58 Punkte) durfte man vom jungen Luzerner Team nicht allzu viel erwarten. Doch diese stellten sich «auf die Hinterbeine», glichen in einem guten Match das Skore nach 1:3- und 2:4-Rückständen bis zur 44. Minute dank Toren von Lukas Umiker und Samuel Ulmer zum 4:4 aus. Doch praktisch im Gegenzug zogen die routinierten Konolfinger wieder auf 5:4 davon und verwiesen die Gröflin-Truppe mit 6:4 (52.) auf die Verliererstrasse.

Bereits im ersten Spiel machte sich die fehlende Erfahrung bemerkbar. Nach dem 1:1-Ausgleich, dem 2:3-Anschlusstreffer (zweimal Janne Uotila) und dem schon erwähnten 4:4-Ausgleich kassierte Luzern postwendend ein weiteres Gegentor. «Solche Situationen müssen wir in den nächsten Partien cooler angehen, mehr Ruhe ins Spiel einbringen», verspricht Laemmler, der sonst mit dem ersten Auftritt seiner Jungs zufrieden war.

Männer, 1. Liga. 1. Runde. Gruppe 1: Deitingen – Fricktal 13:6. Olten Zofingen – Reinach 5:6. Baden-Birmenstorf – Waldenburg 5:6. Luzern – Konolfingen 4:6 (1:2, 2:2, 1:2). Schüpbach – Frutigen 7:2. Moosseedorf Worblental – Bern Capitals6:7. – Gruppe 2: Herisau – Pfannenstiel Egg 8:6. Widnau – Limmattal 9:3. Laupen ZH – Zuger Highlands 5:1 (1:0, 1:1, 3:0). Bülach – Bassersdorf Nürensdorf 3:4. Vipers Innerschwyz – Glattal 8:4 (1:2, 5:1, 2:1). Jona Zürisee 5:2.

Luzern – Konolfingen 4:6 (1:2, 2:2, 1:2)
Hofmatt, Meggen. – 70 Zuschauer. – SR Röthlisberger/Nöthlich – Strafen: 2-mal 2 gegen Luzern. – Tore: 8. Kupferschmid 0:1. 16. Uotila 1:1. 17. Liechti 1:2. 25. Bigler 1:3. 29. Uotila 2:3. 30. Liechti 2:4. 37. Umiker 3:4. 42. Ulmer 4:4. 42. Gasseler 4:5. 52. Bigler 4:6. – Luzern: Graf; Wagner, Bernet, Wildi, Jeffrey, Schmid, Uotila, Lingg, Barmettler, Huber, Fonseca, Rutschmann, Fopp, Lupes, Umiker, Gilli, Prieto, Ulmer.

Männer, 2. Liga. 1. Runde. Gruppe 2: Langenthal Aarwangen II – Aargau United 4:8. Schwarzenbach – Team Aarau 3:4. Crusaders 95 Zürich – Sursee 6:5. Burgdorf – Grasshoppers Zürich II 7:2. Biel-Seeland – Albis 7:4. – Gruppe 3: Mendrisiotto – Ad Astra Sarnen II 5:7. Einhorn Hünenberg – Glattal 4:3. Zürich Oberland – Uster II 8:9. White Indians Inwil-Baar – Eschenbach 5:6 (0:2, 4:1, 1:3). Uri – Vipers Innerschwyz II nicht gemeldet.

Frauen, NLB. 1. Runde: Appenzell – Yverdon 6:2. Rümlang-Regensdorf – Visper Lions 5:4. Zäziwil – Basel Regio 8:3. Uri – Waldkirch-St. Gallen 4:1 (1:1, 0:0, 3:0). Aergera Giffers Dürnten-Bubikon-Rüti 3:7.

Alle Resultate: www.swissunihockey.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.