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«Florian Eberhard vom FC Hergiswil ist kein 0815-Fussballer»

Mit dem 2.-Liga-inter-Derby gegen den 1.-Liga-Absteiger FC Sursee startet der FC Hergiswil heute in die neue Saison. Dank dem Verzicht auf die Promotion können die Nidwaldner weiter auf Florian Eberhard zählen: «In dieser Liga stimmt es für mich.»
Ruedi Vollenwyder
Hergiswils Florian Eberhard (vorne) im Zweikampf mit Goldaus Simon Schmid. (Bild: Philipp Schmidli (Hergiswil, 5. Mai 2018)

Hergiswils Florian Eberhard (vorne) im Zweikampf mit Goldaus Simon Schmid. (Bild: Philipp Schmidli (Hergiswil, 5. Mai 2018)

Hätte der FC Hergiswil seinen sportlich eingespielten Aufstieg gepackt, wäre der Name des 29-jährigen Florian Eberhard auf dem Matchblatt nicht mehr zu finden gewesen. «Ich habe mich aus dieser Diskussion bewusst herausgehalten», resümierte er. «Denn für mich war zum Vorneherein klar, dass ich den Mehraufwand aus familiären Gründen nicht auf mich nehme. Jetzt müssen sich die Senioren halt noch ein wenig gedulden», meinte er schmunzelnd. Das freut Trainer Marc Odermatt, der grosse Stücke auf Florian Eberhard hält. «Er ist ein herzensguter Kumpel, der für sein Team nur das Beste will. Florian ist ein Spieler, der immer etwas riskiert und im Spiel für den Gegner jeweils schwer auszumachen und für überraschende Ideen zu haben ist. Eben kein 0815-Fussballer.»

Ein schönes Kompliment an den Lehrer am Zentrum für Brückenangebote (ZBA). Er unterrichtet Mädchen und Knaben, welche das 10. Schuljahr im Hinblick auf eine zukünftige Lehre absolvieren. Das Wohl der Jugend liegt dem mit viel Sozialkompetenz ausgestatteten spielfreudigen Mittelfeldspieler, der immer den Ball sucht und auch braucht, um seine kreativen Stärken auszuspielen, am Herzen. Auch in seinem Team. «Ich will gegenüber unseren jungen Mitspielern, welche teils noch im B-Junioren-Alter stecken, Verantwortung übernehmen. Diese auf ihrem fussballerischen Weg teamintern begleiten und mittragen.»

Für Florian Eberhard, der seit 2009 (mit einem zweijährigen Unterbruch beim FC Küssnacht) für den FC Hergiswil spielt, ist die «Freude am Fussball» richtungsweisend. «Auch der Erfolg spielt bei mir eine wichtige Rolle. So wollen wir in der neuen Saison die Serie von 18 Meisterschaftsspielen ohne Niederlage auch im Startspiel gegen den FC Sursee nicht abreissen lassen», spricht er das nächste Ziel an. Er ist für heute Freitag beim Gastspiel beim 1.-Liga-Absteiger FC Sursee (20 Uhr, Schlottermilch) optimistisch. «Wir haben uns in der Vorbereitungsphase eine solide Basis erarbeiten können. Und auch das Selbstbewusstsein ist vorhanden.» Getreu seinem Motto nach Gretchen Rubin «Wenn du es eilig hast, lass dir Zeit» will er mit seiner Mannschaft in neue Saison steigen. Obwohl dieses Motto gegen einen «knallharten Killerinstinkt im Abschluss» spricht, hat Eberhards Motto auch positive Seite. Er kontert. «Hätten wir uns in den letzten beiden Vorbereitungspartien gegen Stans (2:2) und Eschenbach (0:3) daran gehalten und mehr Coolness, mehr Ruhe an den Tag gelegt, wäre mehr dringelegen.» Dieses Manko will man im Match gegen den FC Sursee wegstecken. Eberhards Credo: «Die neue Saison beginnt zwar wieder bei Null. Doch wir wissen, im Gegensatz zum FC Sursee, der sich neu finden muss, was wir können. Es kommt gut!»

Absteiger FC Sursee mit vielen Spielerwechseln

Der Vorteil in dieser Eröffnungspartie könnte auf Nidwaldner Seite liegen. Denn die Surseer müssen nach fünf Jahren 1. Liga zuerst einmal den Abstieg verdauen. Kommt dazu, dass nicht weniger als zehn Akteure den Verein verliessen und 13 neue Spieler ins Team eingebaut werden müssen. Eine Herkules-Aufgabe für das Trainergespann André Grüter/Franz Elster.

Hinweis

Mehr zur 2. Liga inter und 2. Liga regional auf den Seiten 35/36.

Kadermutationen. Zuzüge: Kevin Kehrer (Buochs), Luca Mombelli (zurück aus Ausland-Aufenthalt). – Abgänge: Randy Würsch (Eschenbach), Roberto Souto, Lukas Vonarburg.

Testspiele: Horw I – Hergiswil 1:5, Nottwil – Hergiswil 2:5, Rotkreuz – Hergiswil 3:2, Sarnen – Hergiswil 0:0, Stans – Hergiswil 2:2, Eschenbach – Hergiswil 3:0.

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