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Foiler erobern den Urnersee

Herrliches Segelwetter ermöglicht sechs lange Wettfahrten am Uristier-Cup. Die Quant23-Boote setzen mit ihren Flügeln neue Massstäbe. Peter Seinet gewinnt wiederum das Duell der Quant30 gegen Andreas Zimmerli.
Walter Rudin
Peter Seinet kann das Duell der Quant30 wiederum für sich entscheiden. (Bild: Walter Rudin (Sisikon, 30. Juni 2018))

Peter Seinet kann das Duell der Quant30 wiederum für sich entscheiden. (Bild: Walter Rudin (Sisikon, 30. Juni 2018))

Gut 40 Jachten kamen am vergangenen Wochenende voll auf ihre Kosten. Schöne Thermik, am Sonntag noch verstärkt mit der Bise, ermöglichte, dass der lange Kurs insgesamt sechsmal gefahren werden konnte. Vor allem die auswärtigen Teilnehmer sorgten dabei für viel Action. Bereits beim Start zu den Wettfahrten war das Gedränge so gross, dass bis zu drei Startversuche nötig waren, bis ein erfolgreicher Beginn ohne Massenfrühstart möglich war. Flügel unter der Wasserlinie, sogenannte Foils, ermöglichen, dass sich der Rumpf eines Bootes aus dem Wasser hebt und die Jacht dadurch schneller wird. Solche Foilerboote scheinen in der Segelszene vor dem Durchbruch zu stehen.

Erstmals waren am Uristier-Cup gleich mehrere Quant23-Jachten von auswärts dabei. An den Regatten des Vierwaldstättersee-Cups hatten bis anhin lediglich zwei Quant30-Foiler-Jachten regelmässig teilgenommen. Die beiden Skipper, Andreas Zimmerli und Peter Seinet, lieferten sich dabei stets packende Duelle. Bereits an der 50-Meilen-Trophy hatte Seinet nach mehrstündigem Zweikampf gewonnen, und auch dieses Wochenende konnte er sich vor Zimmerli platzieren. «Wir sind zwar keine Profis, aber ein eingespieltes Team, Erfahrung und die Crew sind auf diesen schnellen Booten entscheidend. Wir trainieren auch mal eine Woche am Gardasee, so lernen wir das Boot immer besser kennen», meinte Seinet nach der Regatta.

Uristier-Cup neu vom RV Brunnen organisiert

Der Uristier-Cup ist und bleibt die wohl beliebteste Segelregatta auf dem Vierwaldstättersee. Hier treffen sich nicht nur die heimischen ambitionierten Regatteure, auch Jachteigner vom Zuger- und Zürichsee scheuen den grossen Aufwand nicht und bringen ihre Boote an den Urnersee, weil hier der Wind für tolle Regatten sorgt.

Dabei war die Durchführung der diesjährigen Auflage lange nicht gesichert. Der Segelclub Uri, der diese Regatta traditionsgemäss organisiert, sah sich aus Personalgründen dieses Jahr nicht in der Lage, den Cup zu realisieren. In der Not ist der Regattaverein Brunnen eingesprungen. «Wir wollten diesen schönen Event nicht sterben lassen und haben versucht, den Cup so durchzuführen, wie es die Tradition vorgab, mit dem langen Kurs von der Tellsplatte bis zur Luvtonne beim Rütli und dem Vorwindkurs bis vor Flüelen», meinte Regattaleiter Peter Graf.

Hinweis

Resultate des Uristier-Cups unter: vierwaldstaettersee-cup.ch

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