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Für den FC Sarnen zählt im Derby nur der Sieg

Das Unterwaldner 2.-Liga-inter-Derby zwischen dem FC Sarnen und dem FC Hergiswil birgt viel Brisanz.
Ruedi Vollenwyder
Der Einsatz des angeschlagenen Sarner Mittelfeldspielers Randy Würsch (rechts), hier im Kopfballduell gegen den Hergiswiler Silvan Sager, ist fraglich. Bild: Pius Amrein (Hergiswil, 11. Mai 2019)

Der Einsatz des angeschlagenen Sarner Mittelfeldspielers Randy Würsch (rechts), hier im Kopfballduell gegen den Hergiswiler Silvan Sager, ist fraglich. Bild: Pius Amrein (Hergiswil, 11. Mai 2019)

Immer wenn der FC Sarnen und der FC Hergiswil zum Unterwaldner Derby bitten, gehen die Emotionen hoch. Ein Aufeinandertreffen, das seit eh und je für viel Zündstoff sorgt. Die Spieler kennen sich, man läuft sich auch abseits des Fussballplatzes über den Weg. Die Spiele stossen auch bei den Fans auf grosses Interesse, deshalb ist die Ambiance auf und neben den Fussballplatz immer speziell.

Hinzu kommt, dass weder der FC Sarnen (Rang 15/6 Zähler) noch der FC Hergiswil (Rang 13/10 Punkte) in der laufenden Meisterschaft für Aufsehen sorgten. Beide Mannschaften befinden sich vor diesem wohl wegweisenden Derby im hintersten Teil der Rangliste. Deshalb zählt speziell für den Tabellenletzten Sarnen nur ein Sieg. Für Brisanz ist also gesorgt.

Hergiswil mit bitterer Niederlage gegen Kickers

In den Partien vom Mittwoch konnten sich die beiden Unterwaldner Team keine weiteren Punkte gutschreiben lassen. Der FC Hergiswil musste zu Hause gegen den FC Kickers Luzern nach einer 0:1-Niederlage ohne Punkte vom Feld. Eine bittere Niederlage, hatte doch Hergiswil Torchancen genug, um dieses in andere Bahnen zu lenken. Nach der miserablen Startphase (fünf Spiele, null Punkte) und dem Zwischenhoch mit zehn Punkten aus vier Partien gilt es die Nidwaldner mit Übungsleiter Marc Odermatt wieder an dieses zwischenzeitliche Hoch anzuknüpfen.

Der FC Sarnen kommt nach dem Trainerwechsel im Sommer von Ricardo Pereira zu Roger Mathis nicht auf Touren. «Mein Team braucht Geduld, die jungen, unerfahrenen Spieler zahlten in den ersten Partien bestimmt Lehrgeld», blickt Roger Mathis auf den Saisonbeginn zurück. So auch am Mittwoch im Auswärtsmatch gegen den FC Emmenbrücke: Nach einem halbstündigen frechen offensiven Auftreten, das mit der 1:0-Führung durch Livio Wirz (12.) belohnt wurde, schoss der ehemalige Profi Janko Pacar die Sarner mit vier Toren noch vor der Pause ab. Letztendlich mussten sich die Obwaldner mit 2:6-Toren geschlagen bekennen. Das zweite Tor für Sarnen schoss Manuel Durrer (73.).

Sarnen steht mehr unter Druck als Hergiswil

Viel Selbstvertrauen konnten sich die beiden Unterwaldner Teams vor dem sicher brisanten Derby vom Samstag (17.00 Uhr, Seefeld) also nicht erarbeiten. Im Derby von morgen Samstag ist der FC Sarnen einem grösseren Druck ausgesetzt als die Nidwaldner. Will das Team von Trainer Roger Mathis nicht schon nach der Vorrunde als mutmasslicher Absteiger feststehen, muss gegen Hergiswil unbedingt ein Sieg her. Bei Sarnen bangt man um den Einsatz von Mittelfeldstratege Randy Würsch. Der langjährige Hergiswil-Spieler, der in Emmenbrücke schon vor der Pause verletzt das Spielfeld verlassen musste, würde nur allzu gerne ein weiteres Mal die spezielle Unterwaldner Derby-Ambiance erleben und seinem Team mit einer starken Leistung den Anschluss an das hintere Mittelfeld sichern.

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