Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Gastspiel des KTV Altdorf beim souveränen NLB-Handball-Leader

Für den KTV Altdorf wird es im Hinblick auf den NLB-Ligaerhalt immer enger. Morgen Abend treffen die Urner mit Endigen auf einen Gegner, der bislang noch keine Schwächen gezeigt hat.
Urs Hanhart
Kann Rückkehrer Marius Kasmauskas den KTV Altdorf auf die Erfolgsstrasse zurückführen? (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 2. Februar 2019))

Kann Rückkehrer Marius Kasmauskas den KTV Altdorf auf die Erfolgsstrasse zurückführen? (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 2. Februar 2019))

Unterschiedlicher könnten die Bilanzen nicht aussehen. Während sich der KTV Altdorf seit Monaten am Tabellenende befindet und kaum vom Fleck kommen, marschiert Endigen an der Ranglistenspitze richtiggehend durch. Die Aargauer haben alle bisherigen Meisterschaftspartien für sich entschieden – und das vielfach mit mehr als zehn Toren Unterschied. Damit ist die Favoritenrolle im Duell zwischen dem Leader und dem Tabellenvorletzten (Samstag 18.00, Siggenthal), klar verteilt. Alles andere als ein deutlicher Heimsieg von Gastgeber Endigen wäre bereits eine Überraschung. Im Meisterschaftshinspiel, das im Oktober ausgetragen wurde, gerieten die Urner schon früh in Rücklage und kamen letztlich mit 22:35-Toren unter die Räder.

Auf Schützenhilfe angewiesen

Dass der KTV Altdorf beim Kräftemessen gegen den vermeintlichen Goliath nichts zu verlieren hat, ist eine ziemlich verwegene Formulierung. Denn die Urner sind dringend auf Punkte an­gewiesen, ansonsten droht der ­Abstand zum rettenden zwölften Tabellenplatz noch grösser zu werden. Die SG Yellow/Pfadi Winterthur, die momentan diese rettende Position einnimmt, trifft mit dem STV Baden auf einen Gegner, der durchaus in Reichweite liegen könnte. Altdorf muss auf Schützenhilfe hoffen, um im Rennen um den Klassenerhalt in der NLB zu verbleiben. Sollte der Rückstand tatsächlich auf sechs Längen anwachsen, wäre dieses Handicap in den noch verbleibenden sieben Runden wohl kaum mehr wettzumachen. Nur ein gigantischer Meisterschaftsendspurt würde den Urner noch weiterhelfen.

Kasmauskas zurück im Team

Zuletzt machten die Altdorfer allerdings nicht gerade den Eindruck, als könnten sie zu einem derartigen Effort ansetzen. Im Mitte letzter Woche ausgetragenen Auswärtsspiel gegen den tabellenfünften Baden waren die Gelb-Schwarzen meilenweit davon entfernt, über sich hinauszuwachsen. Nach einer über weite Strecken schwachen Vorstellung resultierte eine diskussionslose 20:30-Niederlage. Die Urschweizer bekundeten mit dem schnellen Umschaltspiel der Platzherren grosse Mühe. Insbesondere in der Schlussviertelstunde passte überhaupt nichts mehr zusammen. Badener Gegenstösse über die rechte Seite waren die Folge von vielen technischen Fehlern und missratenen Angriffsaktionen der Urner.

Immerhin gibt es für die Urschweizer noch einen kleinen Lichtblick. Rückraumspezialist Marius Kasmauskas , der zuletzt mehrere Spielsperren absitzen musste, kann gegen Endingen wieder auflaufen. Damit dürfte die Offensivabteilung wieder etwas an Schlagkraft gewinnen.

Samstag: Endingen – Altdorf (18.00, Go-Easy, Siggenthal Station).

Rangliste: 1. Endingen 17/34 (564:418). 2. Lakers Stäfa 18/31 (591:533). 3. Möhlin 18/23 (491:492). 4. Stans 17/20 (517:475). 5. STV Baden 18/19 (542:507). 6. Kadetten Espoirs Schaffhausen 18/19 (524:516). 7. Solothurn 18/18 (455:451). 8. SG Wädenswil/Horgen 18/15 (512:513). 9. Birsfelden 18/15 (487:522). 10. Steffisburg 18/15 (462:503). 11. HS Biel 18/13 (492:549). 12. SG Yellow/Pfadi Winterthur 18/12 (489:516). 13. Altdorf 18/8 (441:503). 14. Emmen 18/8 (501:570).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.