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Premiere des Swiss Trailrun Pilatus: 276 Teilnehmer rennen auf die Drachenalp

Die erste Austragung des Swiss Trailrun Pilatus führte von Kriens auf die Fräkmüntegg. Das Startstück war steil. Danach hiess es: Geniessen. Ein Erfahrungsbericht.
Jonas von Flüe
Daumen hoch trotz Rang 98: Jonas von Flüe (grünes Shirt) fühlt sich bereit für den Jungfrau-Marathon. Bild: Boris Bürgisser (22. Juni 2019)

Daumen hoch trotz Rang 98: Jonas von Flüe (grünes Shirt) fühlt sich bereit für den Jungfrau-Marathon. Bild: Boris Bürgisser (22. Juni 2019)

Irgendwo im Wald zwischen der Krienseregg und Schönenboden war es so weit: Ein Misstritt in eine der vielen unausweichlichen Pfützen, und nun war auch der linke Schuh bis auf die Socken durchnässt. Zeitgleich etwa 300 Höhenmeter weiter oben: Stefan Lustenberger läuft als Erster ins Ziel bei der neuen Holzhütte auf der Drachenalp bei der Fräkmüntegg. Der Luzerner gewinnt die erste Austragung des Swiss Trailrun Pilatus 20 Sekunden vor seinem Bruder Daniel und mehr als fünf Minuten vor dem Aargauer Andreas Probst.

Das Interesse am Lauf, der vom Verein Swiss City Marathon Lucerne organisiert wurde, war gross: Die Startplätze waren innert kürzester Zeit ausgebucht. 50 weitere Läufer hatten Glück und bekamen einen Startplatz zugelost. In den beiden Kategorien waren insgesamt 276 Läuferinnen und Läufer am Start.

Die Spitze hatte ich bereits beim Schloss Schauensee aus den Augen verloren. Mit den besten Bergläufern mitzuhalten, war aber auch nie mein Ziel. Der Lauf auf die Fräkmüntegg war als Training für den Jungfrau-Marathon Anfang September gedacht. Den vielen Trainingsstunden, Laufkilometern und Höhenmetern sei Dank: Von Krämpfen oder Atemnot blieb ich verschont, und Platz 98 lässt sich doch sehen.

Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)
Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)
Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)
Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)
Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)
Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)
Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)
Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)
Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)
Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)Impressionen vom ersten Swisstrail-Run auf die Fräkmüntegg. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 22. Juni 2019)
10 Bilder

Der erste Swiss Trailrun auf die Fräkmüntegg

Doch die 8,5 Kilometer und 930 Höhenmeter lange Strecke auf die Fräkmüntegg forderte von allen Teilnehmern viel ab. Vor allem die ersten rund 3 Kilometer auf die Krienseregg hatten es in sich. Schon bald war Joggen keine Option mehr: zu steil der Wanderweg, zu nass der Boden. Im Schneckentempo schlängelte sich das lang gezogene Teilnehmerfeld auf die Krienseregg, wo der Applaus der Zuschauer und die abflachende Strecke wieder für neue Motivation sorgten. ­Danach hiess es: Geniessen. Die Strecke folgte wunderschönen und abwechslungsreichen Trails durch den Hochwald. Der Nieselregen und der aufziehende Nebel spielten zwar Spielverderber für die wunderschöne Aussicht beim Schönenboden, doch für die Läufer waren die Bedingungen optimal – abgesehen von der nassen Unterlage.

Gelungene Standortbestimmung

Der Weg entlang der Kantonsgrenze zwischen Luzern und Nidwalden forderte noch einmal viel Aufmerksamkeit. Ja kein Misstritt kurz vor dem Ziel, ja konzentriert die nächste Wurzel überspringen. Dann der Schlussanstieg auf die Drachenalp. Die letzten Kraftreserven auspacken, ein Lächeln aufsetzen fürs Foto und ab durchs Ziel. Eine Stunde und 18 Minuten dauerte mein Lauf. Doch die Zeit war nebensächlich. Die Standortbestimmung ist gelungen, und unterwegs kam der Genuss trotz nasser Füsse nicht zu kurz.

1. Swiss Trailrun Pilatus (8,5 km/930 HM). Männer: 1. Stefan Lustenberger (Luzern), 44:10. 2. Daniel Lustenberger (Luzern), 44:30. 3. Andreas Probst (Brugg) 49:49. – Frauen: 1. Simone Troxler (Lausanne), 53:35. 2. Salome Wild (Ennenda), 1:07:12. 3. Sarah Kaspar (Luzern), 1:07:54.

Kategorie Fun (5,1 km/430 HM). Die schnellsten Männer: Patrick Schmid (Luzern), 35:39. Thomas Kayser (Luzern), 36:12. Mathias Teuffer (Luzern) 36:56. – Die schnellsten Frauen: Regula Keiser (Hergiswil), 39:22. Clarissa Amrein (Luzern), 39:35. Andrea Vonmoos (Sursee), 40:27.

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