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Die Urner Rollhockeyaner agieren glücklos

Die Urner Rollhockeyaner verlieren das zweite Saisonspiel auswärts in Montreux mit 5:3.
Erzielte den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich: Angreifer André Da Costa (am Ball). (Bild: Kurt Briker, Montreux, 12. Oktober 2019)

Erzielte den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich: Angreifer André Da Costa (am Ball). (Bild: Kurt Briker, Montreux, 12. Oktober 2019)

Der RHC Uri musste die Reise in die Westschweiz zum zweiten NLA-Meisterschaftsspiel ohne Joshua Imhof antreten. Der Captain fiel krankheitshalber aus. Auch auf die schnellen Füsse von Manuel Gisler mussten die Urschweizer verzichten. Auf der anderen Seite legte der HC Montreux, der aus dem Vollen schöpfen konnte, gleich zu Beginn der Partie ein hohes Tempo vor. Es ist allerdings dem Unvermögen der Urner Defensivabteilung zuzuschreiben, dass Torhüter Ricardo Figueiredo bereits in der 6. Spielminute ein erstes Mal hinter sich greifen musste. Aran Bertran konnte sich nach einem Abpraller völlig ungestört die freie Ecke aussuchen und zur 1:0-Führung einschieben.

Spätestens nach dem frühen Rückstand waren die Urner nach der langen Anreise definitiv in der Westschweiz angelangt. Sie suchten ihr Glück vor allem über schnelle Konter. Ein solcher Angriff führte schliesslich zum 1:1-Ausgleich. André Da Costa bediente den über die rechte Seite kommende Nicola Imhof mustergültig, der den Ball gekonnt in die rechte hohe Torecke schlenzte. Die Freude währte allerdings nicht lange. Die Gastgeber legten bereits eine Minute später nach einem Konter den 2:1-Führungstreffer nach.

Trainer Sturla findet die richtigen Worte

In der Folge hatten die Urner alle Hände voll mit Abwehrarbeiten zu tun. In der 17. und in der 19. Spielminute liess Tiago Sousa, Montreux’ Topskorer vom Dienst, seine individuelle Klasse aufblitzen. Zuerst schlenzte er den Ball an Ricardo Figueiredo vorbei zum 3:1 ins Tor, dann erhöhte der Westschweizer nach einem Alleingang zum 4:1-Pausenresultat.

In der Pause waren die Worte von Uri-Trainer Carlos Sturla gefragt, der seine Mannschaft anwies, die zweite Spielhälfte mit Ruhe und Geduld in Angriff zu nehmen. Diese Worte fielen bei den Urnern auf fruchtbaren Boden. Sie warteten in der Folge geduldig auf die sich bietenden Konterchancen. Am Ende fehlte jedoch ein ums andere Mal das notwendige Quäntchen Glück. Erst in der 38. Minute wurden die Gäste belohnt: Michael Gerig, der die Captain-Binde anstelle von Joshua Imhof trug, schoss mit einem schönen «Buebe-Trickli» den längst fälligen Anschlusstreffer zum 2:4.

Tiago Sousa führt Vorentscheidung herbei

Den Wind aus den Segeln der Urner nahm schliesslich erneut Tiago Sousa, der einen direkten Freistoss nach dem 10. Teamfoul in gekonnter Manier zum 5:2 verwertete. Nun griffen die Urner Rollhockeyaner die Westschweizer über das ganze Feld an, wobei spätestens bei Nationaltorhüter Guillaume Oberson Endstation war. So bedeutete das Tor zum 5:3-Endstand durch Tim Aschwanden lediglich noch Resultatskosmetik.

Es ist festzuhalten, dass der RHC Uri im zweiten Umgang Montreux ebenbürtig war. Nur, die Drei-Tore-Hypothek aus der ersten Halbzeit sowie das mangelnde Wettkampfglück waren verantwortlich für die erste Saisonniederlage der Urner. Nun haben die Urner zwei Wochen Zeit, die bestehenden Baustellen zu beheben. «Wir müssen weiter hart arbeiten, damit wir auch in schwierigen Spiel reüssieren können. Das fängt im Kopf eines jeden Spielers an», lautete das Fazit von Trainer Carlos Sturla nach dem Spiel. (ni)

Rollhockey. Männer, NLA: Montreux – RHC Uri 5:3. Dornbirn – Wimmis 6:3 n. V. Uttigen – Wolfurt 2:9. Genève – Biasca 6:3.

Rangliste: 1. Genève 4/12 (20:11). 2. Montreux 4/9 (18:11). 3. Dornbirn 3/5 (13:9). 4. RHC Uri 2/3 (10:7). 5. Diessbach 2/3 (4:4). 6. Uttigen 3/3 (8:14). 7. Biasca 4/3 (16:21). 8. Wolfurt 4/3 (17:23). 9. Wimmis 2/1 (4:10).

HC Montreux – RHC Uri 5:3 (4:1)
Salle Omnisports. – 50 Zuschauer. – RHC Uri: Ricardo Figueiredo, Marc Blöchlinger, Michael Gerig (1 Tor), Nicola Imhof (1), André Da Costa, Tim Aschwanden (1), Remo Schuler, André Schuler, Felipe Sturla.

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