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Rollhockey-Gotthardderby zum Zweiten

Vorige Woche verlor der RHC Uri das NLA-Derby in Biasca mit 3:8 nach Verlängerung. Einfacher dürfte die Aufgabe bei der heutigen Revanche in Seedorf nicht werden.
RHC Uri ist gerüstet für das erste Heimspiel der Saison 2018/2019. (Bild: Valentin Luthiger)

RHC Uri ist gerüstet für das erste Heimspiel der Saison 2018/2019. (Bild: Valentin Luthiger)

Nachdem sich der RC Biasca und der RHC Uri am vergangenen Freitag gegenüberstanden, treffen sie bereits am Freitagabend wieder aufeinander. Diesmal allerdings in Seedorf. Grund für die aussergewöhnliche Konstellation ist, dass im Rollhockeysport gleich wie in vielen anderen auch Sportarten ein Schiedsrichtermangel herrscht.

Das führt dazu, dass Spiele mangels verfügbaren Schiedsrichtern verschoben werden müssen. Oder anders gesagt: Gespielt werden muss, wenn genügend Schiedsrichter vorhanden sind. Freitags- und Sonntagsspiele sind ein weiteres Resultat dieser Entwicklung. Fanden bis anhin die NLA-Spiele in der Regel am Samstag statt, wird nun vermehrt auch am Freitag oder Sonntag gespielt. Die wenigen Schiedsrichter machen es praktisch unmöglich, an einem Tag eine NLA-Vollrunde zu spielen.

Möglichkeit zur postwendenden Revanche

Für den RHC Uri bietet sich somit eine Woche nach der 3:8-Niederlage in der Verlängerung die Möglichkeit zur Revanche. Obwohl der eine Punkt in Biasca als Erfolg zu werten ist, hinterliessen die Urner in der Verlängerung einen schlechten Eindruck. Innerhalb von zehn Minuten kassierten sie sechs Gegentore und fielen regelrecht auseinander. Dies war zwar hauptsächlich dem Umstand geschuldet, dass die Urner nach dem Rückstand alles nach vorne warfen und dadurch die Defensive vernachlässigten.

Erster Heimauftritt von Felipe Sturla

Dennoch: Ein negatives Gefühl bleibt genauso haften wie die Gewissheit, dass die Urner die Konzentration über die gesamte Spieldauer hochhalten müssen. Allen voran Biascas Alberto Orlandi, der Ligatoptorschütze der letzten Saison mit der Rückennummer 8, weiss jeden noch so kleinen Fehler auszunutzen. Ihm will Uri-Trainer Simon Von Allmen genau gleich wie letzte Woche eine besondere Bewachung zur Seite stellen: «Wir müssen es irgendwie schaffen, Orlandi aus dem Spiel zu nehmen. Gelingt uns das, steigen unsere Siegchancen sofort.»

Die Urner werden mit einer sehr jungen Mannschaft ins Spiel steigen. Mit André Briker und Captain Michael Gerig fehlen zwei arrivierte Kräfte. Dies führt dazu, dass die Hälfte des Kaders 18 Jahre alt oder gar jünger ist. Sorgen muss man sich deswegen allerdings nicht machen. Die Nachwuchskräfte trainieren und spielen schon seit längerer Zeit mit dem NLA-Team, sodass sie vom Niveau bestimmt nicht überrascht werden. Gespannt sehen die Zuschauer sicher auch dem ersten Heimauftritt von Neuzugang Felipe Sturla entgegen. (ji)

Rollhockey, NLA-Männer. Freitag, 20.30 Uhr: RHC Uri – RC Biasca (Rollhockeyhalle, Seedorf).

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