Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FC Gunzwil gelingt Befreiungsschlag

Im Duell der Kellerkinder der regionalen 2. Liga schafft Gunzwil mit dem 6:2-Sieg über Sins etwas Luft im Abstiegskampf. Für die letztplatzierten Freiämter bleibt die Lage ungemütlich.
Michael Wyss
Der Sinser Verteidiger Raul Mühlemann (links) hat in dieser Situation den Gunzwiler Stürmer Matias Nurmi unter Kontrolle. Bild: Pius Amrein (Sins, 20. Oktober 2018)

Der Sinser Verteidiger Raul Mühlemann (links) hat in dieser Situation den Gunzwiler Stürmer Matias Nurmi unter Kontrolle. Bild: Pius Amrein (Sins, 20. Oktober 2018)

«Nach drei sieglosen Partien in Folge tut dieser Erfolg gut», freute sich Gunzwils Trainer Sascha Imholz. Der 29-Jährige weiter: «Das waren wichtige Zähler gegen einen Mitstreiter im Kampf um den Klassenerhalt.» Der 6:2-Auswärtssieg Gunzwils beim Schlusslicht Sins war Balsam auf die Wunden, denn zuletzt blieben die Michelsämter unter den Erwartungen. «Ja klar wären wir in der Rangliste gerne weiter oben klassiert. Doch wir hatten viel Verletzungspech. Drei bis vier Teamstützen fehlten uns praktisch immer. Da wird es schwierig. Doch wir haben das gut gemeistert», ist Imholz dennoch überzeugt. Ein Lob sprach der Urner den ganz jungen Akteuren aus dem eigenen Nachwuchs aus: «Die jungen Spieler, die dadurch ins Team rutschten, haben ihre Aufgabe sehr gut gemacht.»

Wie wichtig der dritte Sieg im elften Spiel war, zeigt der Blick auf die Tabelle. Gunzwil hat nun elf Punkte auf dem Konto und eine Reserve von fünf Zählern auf den ersten Abstiegsplatz. Wo muss sich das Team steigern? Imholz: «Wir können unser Spiel nicht über 90 Minuten durchziehen. Die so genannten Durchhänger wurden meistens vom Gegner bestraft. Das müssen wir schnell abstellen. Auch nach einem Gegentreffer wirken wir oft verunsichert.»

Drei Punkte fehlen Gunzwil in der Zwischenbilanz

Gunzwil-Präsident Samuel Stocker (31): «Unser Ziel ist klar in der regionalen 2. Liga zu bleiben, und daran werden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten und der Vereinsphilosophie alles setzen. Wir sind überzeugt, dass der eingeschlagene Weg richtig ist.» Auf dem Weg dorthin müssen am Sonntag (14.00, Linden) die nächsten Zähler her. Mit Schattdorf kommt der Tabellensiebte. Keine unlösbare Aufgabe. Gunzwils Medienchef Christian Nistl: «Der Sieg gegen Sins im Sechspunkte-Spiel war enorm wichtig und wird uns beflügeln.»

Was war die grösste Enttäuschung bisher? «Die Heimniederlage gegen Sursee. Trotz vieler Absenzen hätten wir dieses Duell nie verlieren dürfen», ist der 42-jährige Nistl überzeugt und sagt: «Das sind drei Punkte, die in der Zwischenbilanz fehlen.» Hoffentlich nicht Ende Saison? Stocker: «Ich bin guten Mutes, dass wir das schaffen. Die Spieler zeigen grosse Leidenschaft und ein grosses Kämpferherz. Zusammen packen wir das.»

Merendas Zuversicht ist ungebrochen

Die Bilanz ist trist: einem Sieg und zwei Unentschieden stehen acht Niederlagen gegenüber. Sins ist Schlusslicht mit fünf Zählern. Doch die Lage präsentiert sich nicht hoffnungslos. Die Hypothek der Freiämter auf den rettenden zwölften Platz (Küssnacht; 8 Punkte) beträgt nur drei Punkte. «Was uns fehlt, ist ein Erfolgserlebnis. Es ist natürlich frustrierend, wenn ich sehe, dass wir zu Tormöglichkeiten kommen, aber nicht reüssieren. Die Effizienz ist ein grosses Manko», zeigte sich Sins Trainer Moreno Merenda (40) enttäuscht. Die Offensivabteilung ist wirklich schwach mit zehn Treffern (0,9 Tore pro Partie). Besser werden muss auch die defensive Stabilität: zuletzt kassierten die Aargauer in zwei Partien elf Gegentreffer (1:5 gegen Cham; 2:6 gegen Gunzwil). Trotz allem zeigt sich der frühere Profi positiv: «Der Zusammenhalt im Team ist grossartig. Es gibt trotz der Misere keine Gruppenbildungen, wir sind eine verschworene Truppe. Das wird wichtig sein, um aus dem Abstiegskeller zu finden. Die harte Arbeit wird sich für uns eines Tages bezahlt machen.» Am Samstag (19.00, Schlottermilch) kommt es zum Duell der beiden Letztplatzierten. Sins gastiert bei Sursee II.

Rangliste (alle 11 Spiele): 1. Emmenbrücke 27. 2. Rotkreuz 26. 3. Cham II 21. 4. Obergeissenstein 20. 5. Luzerner SC 20. 6. Emmen 19. 7. Schattdorf 16. 8. Stans 16. 9. Hochdorf 13. 10. Gunzwil 11. 11. Littau 11. 12. Küssnacht 8. 13. Sursee II 6. 14. Sins 5.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.