Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Harter Angriff auf die Tennis-Frauenspitze

Erfolgreich verteidigen Raphael Lustenberger (29) und Jessica Crivelletto (19) ihre Leaderstellungen. Die fehlenden nationalen Turniere in der Region verunmöglichen ein schnelleres Vorwärtskommen im Ranking.
Frank Marti
Kristina Milenkovic schaffte den Sprung ins WTA-Ranking. (Bild: Manuela Jans (Sursee, 4. August 2018)

Kristina Milenkovic schaffte den Sprung ins WTA-Ranking. (Bild: Manuela Jans (Sursee, 4. August 2018)

Völlig unterschiedlich ist es Raphael Lustenberger und Jessica Crivelletto gelungen, ihren regionalen Führungsanspruch zu behaupten. Dem im TC Ebikon gross gewordenen, im Interclub für den TC Allmend Luzern (NLB) und den Grasshopper-Club Zürich (NLA) spielenden Stadtluzerner genügten in der abgelaufenen, sechsmonatigen Klassierungsperiode 21 Matches zur Verlängerung seiner im Herbst 2007 angetretenen Regentschaft. 12 Einsätze im Interclub, die nicht immer wunschgemäss ausgingen, sowie Antritte am Crossklinik Open Basel, am Marly Open und am TC Ried Open in Wollerau genügten hierzu, konnten aber den Verlust des N1-Status nicht verhindern.

Dennoch droht Lustenbergers Führungsrolle unmittelbar keine Gefahr. Für Adam Moundir, den ersten Verfolger des Leaders, haben die Einsätze für das Team der Old Dominion University in Norfolk (Virginia) Vorrang. Der Ballwiler Junior Noah Lopez machte auf dem Weg zur nationalen Spitze 14 Ränge gut. Die junge Garde mit David Limacher, Yanis Moundir, Andrin Züllig, Yaka Sokolaj und Andrin Casanova ist stramm im Vormarsch. Der Weg zur nationalen Spitze wird sich für sie aber noch etwas hinziehen.

Starkes N3-Quintett spornt sich gegenseitig an

Im Gegensatz zu Lustenberger sah sich Lido-Spielerin Jessica Crivelletto, die mit einem kurzen Unterbruch seit drei Jahren die regionale Rangliste anführt, harten Angriffen ausgesetzt. Das N3-klassige Quintett der Zentralschweizer Vereinigung (TEZ), das in der nationalen Rangliste die Ränge zwischen 28 (Crivelletto) und 45 (Cvetkovic) belegt, fiel durch grosse Aktivität auf. Mit 51 Einsätzen behauptete sich Kristina Milenkovic knapp vor Kiara Cvetkovic (49), Jessica Crivelletto (48), Tina Nadine Smith (45) und Corina Mäder (40). Noch fleissiger war Allmend Zug-Juniorin Sara Radojevic, die 72 Partien bestritt und das Quintett der aussichtsreichsten Talente mit Namen Florence Fischer, Isabella Lynch, Esmeralda Brunner und Sultana Mavric anführt.

Ab Neujahr ist alles neu: härtere ATP/WTA-Limiten

Die Einsätze der fünf N3-klassierten regionalen Spielerinnen galten aber hauptsächlich den persönlichen internationalen Ambitionen. Zur Aufnahme in der Weltrangliste (WTA) reichte es nur Crivelletto (927) und Milenkovic (1202). Mit den ab dem 1. Januar 2019 eintretenden Änderungen des Internationalen Tennisverbandes (ITF) beginnt für die Profi-Aspiranten beider Geschlechter eine neue Zeit. WTA-Punkte sind erst ab Stufe der 25000-Dollar-Turniere, ATP-Punkte erst auf Challenge-Stufe zu gewinnen. Die aus den Pro-Circuits gestrichenen 15000-Dollar-Turniere werden sowohl bei den Frauen wie bei den Männern durch sogenannte Transition-Turniere ersetzt und mit ITF World Ranking Punkten belohnt.

Mit dem Ausfall von Hallen ist in den letzten Jahren das Zentralschweizer Indoor-Angebot auf einige wenige nennenswerte Turniere zusammengeschrumpft. Wer richtig vorwärts kommen will, nationale Spitzenplätze im Visier hat, muss auswärts antreten, was zusätzliche Kosten verursacht. Wer diesbezüglich Ursachenforschung betreiben will, dem sei ein Blick auf den prall ausgefüllten schweizerischen Turnierkalender der kommenden sechs Monate empfohlen. Von hochwertigen N-Turnieren hierzulande keine Spur. Selbst der 1979 von Peter Biner aus der Taufe gehobene Pilatus-Cup fehlt vorderhand im nationalen Angebot.

Wie Turnierleiter Fritz Schaubschläger aber versichert, wird er wie üblich eine Woche nach den Junioren-Schweizer-Meisterschaften in Kriens mit einem reichen Angebot an R-Konkurrenzen über die Bühne gehen. Einziger Innerschweizer Dauerläufer, der im nationalen Kalender figuriert, ist der von Annemarie und Fritz Zemp betreute Silvester-Cup Escholzmatt, der heuer seine 38. Auflage erlebt.

N3

In Klammern neue nationale Klassierung/Klassierungswert, Wohnort/Klub, bisherige Klassierung.

1 Jessica Crivelletto (N3.28/13.587, Sursee/Luzern Lido, N3.29)

2 Tina Nadine Smith (N3.34/13.005, Meggen/Luzern Lido, N3.37)

3 Kristina Milenkovic (N3.37/12.799, Sursee/TC Sursee, N3.32)

4 Corina Mäder (N3.39/12.715, Eich/TC Zofingen, N3.34)

5 Kiara Cvetkovic (N3.45/12.277, Geuensee/TC Sursee, N3.45)

N4

6 Michelle Lanz (N4.62/11.478, Luzern/Luzern Lido, N4.72)

7 Chiara Volejnicek (N4.68/11.412, Gisikon/Luzern Lido, N4.55)

8 Karin Hechenberger (N4.70/11.282, Sarnen/TC Sursee, N4.52)

9 Sina Amrhein (N4.75/11.048, Dagmersellen/Allmend Luzern, R1.81)

R1

In Klammern Swiss Tennis-Rangierung und Klub.

10 Corinne Erni (80, Allmend Luzern)

11 Sara Radojevic (85, Allmend Zug)

12 Jeannine Riedo (101, Unterägeri)

13 Samira Giger (103, Luzern Lido)

14 Florence Fischer (104, Horw)

15 Joëlle Lanz (116, Luzern Lido)

16 Nicole Riner (123, Allmend Luzern)

R2

17 Tanja Grzan (145, Littau)

18 Corina Christener (153, Sursee)

19 Isabella Lynch (210, Engelberg)

20 Selina Kaufmann (222, Allmend Luzern)

21 Andrijana Markovic (227, Luzern Lido)

22 Esmeralda Brunner (231, Meggen)

23 Karin Amrein (233, Küssnacht)

24 Sharon Franzo (245, Allmend Zug)

R3

25 Katja Mohrbach Simon (312, Allmend Zug)

26 Sultana Mavric (314, Alpnach)

27 Carole Julen (332, Allmend Luzern)

28 Samira Marty (362, Macumba Ibach)

29 Lisa Piller (375, Allmend Luzern)

30 Karin Hoppler (377, Kriens)

31 Vanessa Lindner (393, Zug)

32 Nicole Leimgruber (410, Sempach)

33 Corinne Wicki (418, Ebikon Schindler)

34 Tina Moser (422, Küssnacht)

35 Aurora Zurmühle (423, Sursee)

36 Medina Sahinagic (436, Luzern Lido)

37 Ursula Röösli (449, Allmend Luzern)

38 Jacqueline Bürki Wyss (459, Küssnacht)

39 Conny Christen (481, Littau)

40 Lisbeth Geisseler (486, Sempach)

41 Chantal Prêtre (496, Baar)

42 Katharina Lahmer (512, Luzern Lido)

43 Serina Sokolaj (523, Allmend Luzern)

44 Tamara Vanoli Sidler (529, Küssnacht)

45 Alexandra Wimmer (531, Allmend Luzern)

R4

46 Doris Lötscher (592, Allmend Luzern)

47 Andrea Kamber (595, Hünenberg)

48 Claudia Belser (599, Kriens)

49 Lena Peyer (603, Luzern Lido)

50 Fabienne Schurr (606, Luzern Lido)

N2

In Klammern neue nationale Klassierung/Klassierungswert, Wohnort/Klub und bisherige Klassierung.

1 Raphael Lustenberger (N2.16/13.550, Luzern/Allmend Luzern, N1.6)

2 Adam Moundir (N3.36/12.620, Luzern/TC Meggen, N3.36)

3 Martin Vacek (N3.43/12.590, Kriens/TC Horw, N3.43)

4 Noah Lopez (N4.129/10.721, Ballwil/TC Sursee, N4.143)

R1

In Klammern Swiss Tennis-Rangierung und Klub

5 David Limacher (152, Horw)

6 Manuel Bernhard (167, Meggen)

7 Yanis Moundir (173, Meggen)

8 Andrin Züllig (176, Baar)

9 Niclas Genovese (180, Zug)

10 Marc Läuchli (186, Allmend Luzern)

11 Stefan Hornbacher (236, Zug)

12 Matej Kostadinov (275, Allmend Luzern)

13 Yaka Sokolaj (280, Allmend Luzern)

14 Manuel Kropfreiter (292, Luzern Lido)

R2

15 Andrin Casanova (319, Weggis)

16 Eric Schnurrenberger (332, Zug)

17 Levin Müller (343, Stansstad)

18 Marcel Dörig (354, Sarnen)

19 Christian Schäfer (370, Zug)

20 Timo Christen (373, Unterägeri)

21 Andreas Schläpfer (397, Horw)

22 Marco Geisseler (434, Sursee)

23 Silvan Lustenberger (469, Sursee)

24 Fabio Bärtschiger (478, Rothenburg)

25 Christian Rehefeldt (488, Luzern Lido)

26 Jan Viol (489, Allmend Luzern)

27 Thomas Schweizer (501, Allmend Luzern)

28 Cyrill Enz (539, Allmend Luzern)

29 Lars Aregger (577, Kerns)

30 Mike Christen (596, Allmend Luzern)

31 Martin Arnet (599, Luzern Lido)

32 Vincent M. Knöss (616, Luzern Lido)

R3

33 Alain Biner (663, Horw)

34 Roger Erni (680, Allmend Luzern)

35 Philipp Gloggner (698. Luzern Lido)

36 Lukas Schoenenberger (712, Horw)

37 Claudio Christen (724, Allmend Luzern)

38 Gordon Van De Sande (727, Hünenberg)

39 Eric Berset (735, Neuenkirch)

40 Jakob Bodziony (739, Luzern Lido)

41 Mirko Richter (748, Allmend Luzern)

42 Julian Theler (768, Allmend Zug)

43 Niclas Harrer (769, Sursee)

44 Andreas Lindner (772, Zug)

45 Dan Büeler (799, Baar)

46 Aaron Terranova (802, Buochs)

47 Peter Fickentscher (811, Luzern Lido)

48 Sandro Müller (845, Seedorf)

49 Alex Stöckli (874, Wolhusen)

50 Javier Tortajada (883, Engelberg)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.