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HC Kriens mit erstem kleinen Dämpfer

Gut mitgespielt, aber verloren: Kriens erlitt beim 31:33 in Winterthur seine erste Saisonniederlage.
Roland Bucher

Um es vorweg zu nehmen: Zu schämen braucht sich der HCK dieser Niederlage nicht. Er war Pfadi Winterthur, der nominellen Nummer zwei im nationalen Ranking hinter Schaffhausen, 60 Minuten lang ebenbürtig, hätte mit einer Prise mehr Cleverness durchaus punkten und den Verlust der Tabellenspitze vermeiden können. Der Schlüsselmoment einer guten, spannenden Partie war zu Beginn der zweiten Halbzeit, als die Krienser in fahrlässiger Art und Weise Fehler potenzierten, welche Winterthur innert fünf Minuten zu sechs Treffern auskostete – die 13:11-Pausenführung war verspielt, die Leichtigkeit verloren. Das war gewissermassen der Anfang vom Ende. Kriens war mit der breiten Brust eines Tabellenleaders ins Spiel gestartet, führte nach zehn Minuten 6:3. Nach 23 Minuten hatte Pfadi repliziert, weidete sich am 8:7-Vorsprung. Doch die zum Kandidatenkreis der Titelanwärter zählenden Zürcher hatten auf ihrer Rechnung Tom Hofstetter zu wenig Beachtung geschenkt. Der Captain ersetzte den glücklos agierenden Moritz Oertli wirksam, brachte im Angriff Wucht und Intuition ins Spiel, schloss makellos ab – und solchermassen inspiriert, steigerte sich das Team zu einer 13:11-Pausenführung.

Die Kaderbreite von Pfadi Winterthur

Es war indes nur eine Momentaufnahme. Kriens begann zu schwächeln, die Ungenauigkeiten mehrten sich, die Stosskraft vor allem in der Defensive war nur noch halbbatzig. Hleb Harbutz bewies zwar erneut seine Torgefährlichkeit, Gavranovic überzeugte auch diesmal am Kreis, Schlumpf und Ramseier waren auf den Flügelpositionen sichere Werte. Mit Dauer des Spiels war aber unschwer zu erkennen, dass Winterthurs Kaderbreite andere Dimensionen aufweist.

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