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Hergiswil und Sarnen plagen unterschiedliche Sorgen

Der FC Hergiswil und der FC Sarnen nach vier Spielen am Tabellenende der 2. Liga inter in der Gruppe 4.
Ruedi Vollenwyder

Für den FC Hergiswil und den FC Sarnen ist die Ausgangslage nach vier gespielten Runden alles andere als gemütlich. Auf dem Punktekonto steht bei beiden Mannschaften immer noch eine blanke Null. So schlecht sind die beiden Teams noch nie in eine Saison gestartet. Während man beim FC Sarnen nach den Abgängen von bewährten Spielern laut Trainer Roger Mathis «mit einem zähen Saisonstart» rechnen musste, kommt der Nuller beim FC Hergiswil doch eher unerwartet.

Gute Vorbereitung und gute Testspiele

Trainer Marc Odermatt bezeichnete die Vorbereitung der Hergiswiler «als gut.» Und auch die Testspiele versprachen einen erfolgreichen Einstieg in die Saison mit den «neuen jungen Wilden», wie er sich ausdrückte. Doch dann schlug die Verletzungshexe zu. Schon im dritten Match musste Marc Odermatt «mit dem vorletzten Aufgebot» zu Hause gegen den FC Mendrisio (0:3) antreten. Und im letzten mit 0:2 verlorenen Match auswärts gegen Taverne fehlten gar zehn Kaderspieler. Den zurzeit engen Kader will der Hergiswiler Coach allerdings nicht als Ausrede für den verpatzten Start gelten lassen. «Es ist wie es ist. Da müssen wir durch», pflegt er jeweils bei derart kniffligen Situationen zu sagen.

Ob die Odermatt-Truppe diese Null mit dem nächsten Spiel ausradieren kann, ist fraglich. Denn die personell weiterhin geschwächten Nidwaldner treffen heute Abend zu Hause (17 Uhr) auf den Aufsteiger aus Rotkreuz. Die Zuger gewannen bisher alle vier Spiele. «Wir werden zwar mit Demut», sagt der neue Trainer René Erlachner, «aber als klarer Favorit in diesen Match steigen.»

Sarnens Schwachpunkt ist die fehlende Effizienz

Auch der FC Sarnen bekommt es mit einem Spitzenteam zu tun. Auf dem Seefeld gastiert heute Abend (17.00 Uhr) mit dem 1.-Liga-Absteiger Mendrisio eine Topteam, welches sich zum Saisonbeginn ebenfalls das Punktemaximum erspielt hatte. Obwohl die Obwaldner um Trainer Roger Mathis in den letzten Partien spielerische Fortschritte erzielt haben, klappte es bisher nicht mit einem Punktgewinn. Das Problem der jungen, noch unerfahrenen Sarner Truppe ist die fehlende Kaltschnäuzigkeit in der Offensive. Wie schon gegen Brunnen (0:1) hatten sich die Sarner auch im letzten Match gegen Ägeri (1:2) gute Torchancen erarbeitet. Aber auch im Spiel gegen die Zuger ist die fehlende Effizienz im Abschluss mitverantwortlich, dass die Mathis-Truppe mit null Punkten als Tabellenschlusslicht dasteht.

Hinweis: Fussball, 2. Liga inter. Samstag. 17.00: Hergiswil – Rotkreuz (Sportplatz Grossmatt). Sarnen – Mendrisio (Sportplatz Seefeld).

Buochs II ist im Derby gegen Hergiswil II Favorit

Bereits in der dritten Runde kommt es zum ersten Nidwaldner Derby. Dabei treffen am Sonntag (14 Uhr) die Buochser Reserven auf die zweite Garnitur des FC Hergiswil. Ein Spiel, das viel Brisanz beinhaltet, zumal beide Teams nach den ersten beiden Matches noch ohne Punkte dastehen. Dass Hergiswil nach der desolaten Rückrunde noch ohne Punkte zu Buche steht, das konnte erwartet werden. Die Null beim SC Buochs mit Trainer Heinz Fellmann kommt nach der guten letzten Saison hingegen überraschend. Beim neuen Hergiswiler Trainerduo Oliver Stoop und Patrick Barmettler ist die Favoritenrolle klar verteilt: «Wir steigen als Underdog in dieses Derby. Doch etwas ärgern wollen wir die favorisierten Buochser schon.» Bekanntlich kennen Derbys eigene Gesetze.

Hinweis: Fussball, 3. Liga, Gruppe 2. Sonntag. 14.00: Buochs II – Hergiswil II (Sportplatz Seefeld).

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