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Horw-Express steuert in Richtung Aufstiegsspiele

Das Fanionteam des 3.Ligisten FC Horw geht als «Wintermeister» in die Pause. Die Bilanz ist mit neun Siegen und zwei Unentschieden beeindruckend.
Michael Wyss

«Es gibt ein Ziel, das wir verfolgen. Das Erreichen der Aufstiegsspiele. Ich will diese Spiele erleben, die die Krönung der Saison für uns Spieler darstellen», so Horws Mittelfeldspieler Fabio Lötscher. Der gebürtige Krienser, der am Fusse des Pilatus die Freude zum Fussball entdeckte und seit sieben Jahren in der ersten Mannschaft von Horw spielt, verpasste im letzten Juni die Promotionspartien verletzungsbedingt. «Ich habe mir in der Schlussphase der Qualifikation das Schlüsselbein gebrochen. Das war schon frustrierend, wenn man zum Zuschauen verdammt ist», so der 23-Jährige, der in Kastanienbaum wohnt.

Und wie ist Lötscher zufrieden mit den bisherigen Auftritten? «Sehr gut. Wir stehen an erster Stelle und konnten unsere Ungeschlagenheit wahren. Den Grund darin sehe ich in der Kameradschaft. Wir sind auch neben dem Platz eine verschworene Truppe.» Dass Horw zum Kandidatenkreis der Aufstiegsrundenteilnehmer gehört, bewies es mit Siegen gegen Topteams wie Zug 94 II (3:0), Baar (2:1) und Buochs II (3:1). Das freute Horw Präsident Albert Kaufmann: «Wir stehen über den Erwartungen, nach dem wir doch einige Abgänge durch Rücktritte oder Auslandstudium verkraften mussten. Es freut mich, dass wir mit eigenen Spielern, ohne finanzielle Verstärkungen, vorne mitmischen können wie letzte Saison. Wir sind auf Kurs, was das Erreichen der Aufstiegsrunde betrifft.»

Horwer suchten neue Herausforderung

Des Lobes voll war auch Horw-Trainer Roberto Ordonez (47): «Sportlich, resultatmässig und was die Entwicklung der Spieler betrifft, bin ich zufrieden. Das Team ist reifer geworden und mental stärker. Auch die jungen Akteure, die zum Einsatz kommen, sind ein Versprechen. Dass wir oben stehen, trotz Verletzten und Abgängen, zeugt von viel Qualität in diesem Team. Die Trainingspräsenz ist hoch und die Freude am Hobby spürbar. Das innere Feuer brennt.»

Etwas Verwirrung herrschte Anfang Saison, weil das Fanionteam von der Gruppe 2 in die Gruppe 1 wechselte und neu unter Horw b statt Horw a spielt. Ordonez: «Damit haben wir uns nicht einen Vorteil verschafft, wie viele meinen. Die Gruppe 1 ist stark besetzt und wir gewinnen nicht mehr so hoch wie letzte Saison. Wir suchten nach neun Jahren Zugehörigkeit in der Gruppe 2 eine neue Herausforderung.» Und wie funktioniert die Zusammenarbeit der beiden Drittligisten (Horw b, Gruppe 1 und Horw a, Gruppe 2)? Horw Sportchef Roger Heer: «Sehr gut. Wir helfen uns so gut wie möglich aus mit Spielern, was nicht selbstverständlich ist, wenn beide Equipen in derselben Liga spielen.» Wo sieht der 30-Jährige den Grund für den bisherigen Erfolg des Fanionteams? «Wir haben elf Spieler im Kader, die aus der Nachwuchsabteilung stammen und langjährige Akteure, die sich hervorragend integriert haben. Zudem harmoniert der Trainer-staff um Roberto Ordonez, Marco Fellmann und Lorenzo Campillo. Das Gesamtpaket stimmt.»

Mit Sempach zusammen stellt Horw den erfolgreichsten Drittligisten (je 29 Punkte). «Neun Punkte Reserve sind beruhigend auf den dritten Platz. Noch aber ist der ‹Mist› nicht geführt. Wir werden im Frühling stark gefordert», weiss Horw-Stürmer Timo Schmid. Der 28-Jährige fehlte seit Anfang September dem Team verletzungsbedingt (Meniskusoperation). Schmid: «Ich hoffe, in der Rückrunde wieder einsatzfähig zu sein. Ich brenne darauf. Wir haben Grosses vor, da will ich als Spieler dabei sein.»

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