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Horw ist heiss auf weitere Erfolge

Der FC Horw deklassiert in der 3. Liga den Absteiger Kriens II gleich mit 10:0. Damit bleiben die Luzerner Vorörtler ein Anwärter auf die Aufstiegsrunde.
Michael Wyss

«Es wäre schön, wenn wir die Qualifikation unter den besten zwei Teams abschliessen und somit um den Aufstieg in die 2. Liga regional mitspielen könnten. Das wäre mein bisher grösstes Erfolgserlebnis», sagte der Horwer Mittelfeldspieler Nico Kaufmann nach dem Spiel. Der FC Horw belegt derzeit in der Gruppe 2 der 3. Liga hinter Nottwil (41 Punkte) und Emmenbrücke (40) Rang drei mit 37 Zählern. Wo sieht der 20-jährige Stürmer, der das Fussball-ABC beim FC Horw erlernt hat, die Gründe für diese gute Platzierung? «Wir pflegen auf und neben dem Platz eine tolle Kameradschaft und sind auch privat viel miteinander unterwegs.» Von einer «guten Mischung in der Mannschaft» spricht auch das 22-jährige Eigengewächs Leandro Bezzola. Er sagt: «Der Mix von Jugend und Routine stimmt in unserer Mannschaft, wir ergänzen uns ideal und spielen einen attraktiven Fussball.» Die Qualität sei gut, in offensiver wie auch defensiver Hinsicht. Das Torverhältnis von 59:18 untermauert diese Aussage.

«So gute Kameradschaft habe ich noch nie erlebt»

Letztmals in den Aufstiegsspielen standen die Horwer in der Saison 2010/2011. Seither war die beste Platzierung in der 3. Liga, nebst konstanten Mittelfeldrangierungen, ein dritter Rang in der Meisterschaft 2015/2016. «Wir können unser Schicksal in den letzten drei Partien selber bestimmen. Wir spielen noch gegen Hildisrieden und treffen zum Abschluss auf die beiden vor uns liegenden Teams von Nottwil und Emmenbrücke», blickt Trainer Roberto Ordonez in die nahe Zukunft. Der 46-Jährige, der im vergangenen Sommer den Trainerposten in Horw übernahm, hat sein Engagement auf dem Seefeld bereits verlängert: «Die Arbeit in Horw bereitet mir grosse Freude. Eine derart gute Kameradschaft in einem Team habe ich noch nie erlebt. Wir werden alles daran setzen, damit wir die Aufstiegsspiele erreichen.» Wo sieht Roberto Ordonez denn die Gründe für den sportlichen Höhenflug? «Wir haben eine grosse Trainingspräsenz, und jeder Spieler zieht am gleichen Strick. Das Gros des Teams sind Einheimische, die wenigen Auswärtigen haben sich nahtlos in das Team integriert.»

«Für den Erfolg gibt’s keinen Lift, man muss die Treppe nehmen.»

Trainer Ordonez macht alles für den Erfolg

Ist der Aufstieg in die 2. Liga regionale ein Thema beim FC Horw? «Wenn ich die Infrastruktur betrachte, könnten wir problemlos eine Stufe höher mithalten. Ein Aufstieg wäre auch für den Verein eine gute Sache», sagt Ordonez. Dass Ordonez es ernst meint mit dem Aufstieg, zeigen folgende Beispiele: Der Trainer engagierte temporär Patrik Amstutz, der beim FC Zürich als Konditionscoach arbeitet. Der 37-jährige Nidwaldner leitete bisher vier Trainingseinheiten auf dem Seefeld. Auch das Trainingslager in Malaga im Frühjahr, das auf Wunsch des Trainers durchgeführt wurde, war für die Teambildung eine wichtige Sache. «Mit uns ist zu rechnen», sagt Captain und Stürmer Timo Schmid (27), «wir sind heiss auf das Saisonfinale und wollen uns Rang zwei sichern.» Heiss auf weitere Erfolge sind auch seine Mitspieler. Am vergangenen Freitag beispielsweise bestritten 20 Spieler das Abschlusstraining. Es scheint, als hätten die Spieler die Worte des Trainers richtig interpretiert. Im Kluborgan «Penalty» schrieb Ordonez: «Für den Erfolg gibt keinen Lift, man muss die Treppe nehmen.» Und das scheinen die Spieler des FC Horw zu befolgen. Schliesslich möchten sie bald an die Pforten der 2. Liga regional klopfen...

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