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HC-Kriens-Goalie Willimann: «Ich bin eine gute Nummer 1»

Roland Bucher

Handball  In den Köpfen der Fangemeinde des HC Kriens-Luzern figurierte Paul Bar, der polnischstämmige Keeper mit Bundesliga-Vergangenheit, zu Saisonbeginn als designierte Nummer 1. Die Hierarchie krachte in sich zusammen, als sich der 100-Kilogramm-Brocken im Spiel gegen Suhr das Kreuzband riss. André Willimann (Bild), Dagmerseller und mit 33 Jahren im besten Torhüteralter, rückte auf.

«Im Prinzip», betont Willimann, «ist diese Formulierung nicht ganz korrekt. Ich hatte schon letzte Saison sehr viele Spielanteile und habe mich nie als die Nummer 2 gefühlt.» Also: Mindestens 1b. Jetzt: 1a. «Ich spüre, dass viele Leute mir diese Reputation nicht zutrauen», lächelt er, «aber das kümmert mich nicht gross.» Und fügt frank und frei bei, ganz ohne Komplexe: «Ich bin für Kriens eine gute Nummer 1.»

Mit dem Stil von Perkovac angefreundet

Recht hat er. Auch wenn Goran Perkovac, sein Trainer, nach Bars Langzeitabsenz so ziemlich ultimativ nach einem neuen Torsteher Ausschau hielt – nicht als Backup für Willimann, sondern als veritable HCK-Galionsfigur auf der vielleicht wichtigsten Position, die es im Handball zu vergeben gibt. Willimann verdaute, hakte ein mässiges Spiel gegen Schaffhausen ab, lief dafür letzten Sonntag zu höchster Form auf, als es galt, GC Amicitia in die Schranken zu weisen. Perkovac: «Willimann war nach der Pause grossartig.» Es sei für ihn, lange Zeit bei Endingen die Nummer eins und bei Wacker Thun vor drei Jahren der Mann, der den Cup-Triumph in Stein meisselte, ein «sehr wichtiges Spiel gewesen. Ich weiss jetzt, dass ich in Form bin». So dürfe es weitergehen.

Heute zum Beispiel gegen den RTV Basel, Aufsteiger mit Ambitionen: «Wenn wir diese Partie nicht gewinnen, dann bin ich enttäuscht», sagt Willimann, «wir sind die stärkere Mannschaft.» Die neue Nummer 1a wird wesentlichen Anteil an einem mehr oder weniger sorglosen Verlauf haben, denn Willimann spielt in den Plänen von Perkovac eine enorm wichtige Rolle: «Goran will einen ‹Tempo-Teufel-Handball›. Verteidigen, abwehren, umschalten, mit dem Gegenstoss zu sogenannt leichten Toren kommen.» So will Kriens heute ticken und gewinnen. Und beizufügen wäre, apropos Nummer 1b, deren Rolle Willimann nun abgestreift hat: «Wir haben in unseren Reihen zwei hervorragende junge Goalies. Wenn es mir in einer Phase nicht ganz rund läuft, darf unser Trainer höchstes Vertrauen in Kayoum Eicher oder Philipp Lauber haben.» (rbu)

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