Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Jetzt fehlt nur noch der Meistertitel

Beim FC Willisau ist man in Feierlaune: Auf den Aufstieg in die 2. Liga inter folgte am Pfingstsamstag der IFV-Cupsieg. Trainer Roger Felber blickt zurück und nennt neue Ziele.
Ruedi Vollenwyder
Die Willisauer feiern auf dem heimischen Schlossfeld-Platz den regionalen Cupsieg. (Bild: Jakob Ineichen (Willisau, 19. Mai 2018))

Die Willisauer feiern auf dem heimischen Schlossfeld-Platz den regionalen Cupsieg. (Bild: Jakob Ineichen (Willisau, 19. Mai 2018))

Saisonziel Nummer eins, der Aufstieg in die 2.-Liga-inter-Klasse, hatte der FC Willisau unter dem Trainerduo Roger Felber/Gody Bühler schon sechs Runden vor Schluss der 2.-Liga-Meisterschaft realisiert. Roger Felber: «Bisher passte alles zusammen. Der Erfolg ist da, die Stimmung in der Mannschaft ist sensationell. Was will man noch mehr?» Und legt nach: «Wo hart gearbeitet wird, kommt auch der Erfolg.» Das angestrebte zweite Saisonziel, der Gewinn des IFV-Cupfinals, gelang dem FC Willisau dank eines 3:2-Siegs nach Verlängerung über einen hartnäckig auftretenden FC Sins. «Ein verdienter Erfolg, dieses Double. Zwanzig Minuten hatten wir Mühe, ins Spiel zu kommen. Wir konnten eine gewisse Nervosität nicht verbergen. Doch wir haben diesen Cup-Fight gewonnen. Wie es dazu kam, ist mir im Nachhinein egal», blickt er auf diesen zweiten Saisonhöhepunkt zurück.

Klar, dass die einen sehr ­attraktiven Offensivfussball ­spielenden Willisauer (bisher 81 Tore) diesen Cupsieg euphorisch feierten. Nun hofft man in der 1. Cup-Hauptrunde «auf das grosse Los». Roger Felber weiss, von was er spricht. Für den zweifachen Familienvater und ehemaligen Spieler in den Fanionteams von Sursee, Schötz, Wangen bei Olten und Langenthal sind die Cuppartien extreme Erlebnisse. «Ich spielte gegen Basel, Luzern, Zürich und Lausanne. Das sind Momente, die du als Fussballer nicht mehr vergisst. Solche Momente wünsche ich mir auch für meine jetzigen Spieler.»

Diesmal besser auf den Aufstieg vorbereitet

Bevor das Cup-Abenteuer in Sichtweite kommt, haben die Hinterländer noch das Triple «im Hinterkopf». Roger Felber: «In den vier noch ausstehenden Partien wollen wir uns noch den 2.-Liga-Meistertitel sichern. Dieses dritte Highlight wäre die Krönung einer Supersaison für die Spieler und auch für uns als Trainer.»

Die 2.-Liga-inter-Klasse, in der der FC Willisau schon in den Spielzeiten 2012/13 und 2014/15 vertreten war, aber jeweils postwendend wieder absteigen musste, soll nicht zu einem weiteren Abenteuer werden. Präsident Peter Arnold begründet: «Diesmal sind wir viel besser vorbereitet. Schon im Trainingslager haben wir uns mit einem Plan A Aufstieg und Plan B weitere 2.-Liga-Saison befasst und eruiert, was machbar ist.» Er sagt weiter: «Auch dank der sehr guten Trainerarbeit von Roger Felber und Gody Bühler in den letzten beiden Saisons hat sich die Mannschaft zu einem kompakt, konstant und solidarisch auftretenden Ensemble entwickelt. Die spielerische Qualität ist vorhanden, um die neue Aufgabe zuversichtlich anzugehen.»

Der Präsident ist also optimistisch. Roger Felber, wie sehen Sie es mit der Qualität des Teams, um in der höheren Umgebung zu bestehen? Muss Sportchef René Keller nicht noch in die «Transfer-Kiste» greifen? «Ja, er ist schon am Weibeln. Denn wir müssen uns punktuell verstärken. Ein, zwei Spieler werden nicht mehr dabei sein. Drei Akteure müssen in die Rekrutenschule und fehlen länger. Also muss das Kader breiter abgestützt werden», erläuterte Roger Felber, der als Teamleiter Marketing arbeitet. Er ist denn auch mit dabei, wenn es um die Rekrutierung neuer Spieler geht. «Eine anspruchsvolle, aber auch harzige Sache», meint er. Denn die Neuzuzüge müssen ins Gefüge des Teams passen. «Es kommen nur Spieler in Frage, welche auch bodenständig sind. Und ­bodenständige Typen von einem Vereinswechsel zu überzeugen, das ist schwerer, als man gemeinhin annimmt.»

Gemeinsame Feier mit dem FC Ägeri

Das bisherige Saisonfazit des ­bodenständigen, kumpelhaften Trainerduos, das die gleiche Fussballphilosophie vertritt und deshalb so gut harmoniert: «Jetzt wollen wir zum Abschluss einer sensationellen Saison noch den Meistertitel holen.» In den Endspurt steigt der FC Willisau mit fünf Punkten Vorsprung gegenüber dem Mitaufsteiger FC Ägeri, den man im zweitletzten Spiel zu Hause empfängt. Bevor dann die grosse gemeinsame Aufstiegsparty abgeht.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.