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Sieg im Derby gegen Obwalden: Jetzt greift Volley Luzern an

Dem NLB-Team von Volley Luzern gelingt im fünften Spiel der erste Sieg. Sie gewinnen das Derby gegen Volleya Obwalden klar mit 3:0. Bei Volleya spielt ein Profi mit.
Ruedi Vollenwyder
Volleya Obwalden, hier Seline Zumstein und die US-Amerikanerin Annayka Legros (rechts), ist vorwiegend mit Defensivarbeiten beschäftigt. Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 17. November 2018)

Volleya Obwalden, hier Seline Zumstein und die US-Amerikanerin Annayka Legros (rechts), ist vorwiegend mit Defensivarbeiten beschäftigt. Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 17. November 2018)

Der Start in die NLB-Saison ist dem neuformierten Volley-Luzern-Team um Spielertrainerin Leona Neumannova missraten. Die magere Ausbeute: Zwei Punkte aus den beiden 2:3-Niederlagen gegen Züri Unterland und Giubiasco. Die Konsequenz: Der letzte Tabellenplatz. Aber auch die Volleya-Frauen aus Obwalden starteten nur holprig in die neue Saison. Vor dem Derby gegen die Luzernerinnen standen immerhin schon fünf Zähler (3:2 in Steinhausen und 3:0 gegen Giubiasco) auf dem Punktekonto.

Ein guter Einstand, wenn man bedenkt, dass Volleya auf diese Saison wegen Rücktritten viel an Erfahrung eingebüsst hat. Als dann auch noch Antonia Abegg (Schwangerschaft) und unerwartet Andrina Küchler (Rücktritt) das Team verliessen, mussten die Vereinsverantwortlichen handeln. Sie suchten Ersatz am Mittelblock und fanden mit der US-Amerikanerin Annayka Legros diejenige Spielerin, die ins Teamgefüge der Truppe um Trainer Nik Buser passt. Die physisch starke und 195 cm grosse US-Amerikanerin startete ihre Karriere an der Coastal Carolina University. Sie kennt das Volleyball-Niveau in der Schweiz, spielte sie doch in der letzten Saison für den NLA-Aufsteiger Genève Volley.

Kann sich Volleya Obwalden ein solches Engagement überhaupt leisten? Sportchef Roger Büchler zu dieser Frage: «Ja, dank guten Sponsoren. Die Vereinskasse wird nur wenig belastet.» Der Grund für diesen erstmaligen Schritt in der Vereinsgeschichte: «Wir wollen in Obwalden weiterhin leistungsorientierten Volleyball anbieten. Und dazu brauchen wir Vorbilder wie Annayka Legros, an denen unsere Talente hochblicken können.» Trainer Nik Buser ergänzt: «Von der Verpflichtung der 23-jährigen Mittelblockerin sollen unsere jungen Spielerinnen profitieren.» Er meint explizit d Talente wie Lia Capraro (16), Eirin Krummenacher (17), Sandrine Giroud (16) oder Marcia Rohrer (16), die von deren Erfahrung und vom Charisma einiges abschauen können.

Volleya mit vielen Eigenfehlern

Zum Spiel: Der neue Volleya-Trumpf Annayka Legros stach resultatmässig nicht. Die Obwaldnerinnen gingen gegen ein stark spielendes Luzern sang- und klanglos mit 0:3 unter. Trainer Nik Busers Frage «Muss ich wirklich ein Statement abgeben?», sagt alles über seine Gemütslage nach dem verlorenen Derby. Er war einfach nur enttäuscht. Im ersten Satz konnte die Volleya bis zum 15:15 mithalten. Dann zogen die Luzernerinnen mit ihrem kompakt und konzentriert angelegten Spiel weg: 25:20-Satzsieg. Im zweiten Set (25:17) profitierte Luzern von neun Service-Fehlern der Gäste. Und Satz drei (25:22) beendete Sandra Gehrig nach einem zwischenzeitlichen 14:14 mit einer Finte.

Der Jubel über den Derbysieg war im Lager der Luzernerinnen riesengross. «Ein perfekter Match. Unser Service waren okay, die Annahmen auch und die Blockarbeit funktionierte», schwärmte Spielertrainerin Leona Neumannova über die Leistung seiner Mitspielerinnen. Der erste Sieg ist für Volley Luzern «nun in trockenen Tüchern». «Jetzt werden wir weiter angreifen», gibt sie sich, wie schon auf dem Spielfeld, kämpferisch. Und was sagt Volleya-Trainer Nik Buser zur Leistung von Annayka Legros, welche ihre Klasse aufblitzen liess? «Zusammen mit dem Team steckt sie noch in der Findungsphase. Aber wir werden noch Freude an ihr haben.»

Ostgruppe: Volley Luzern – Volleya Obwalden 3:0 (25:20, 25:17, 25:22). Toggenburg – Steinhausen 1:3 (25:19, 21:25, 23:25, 16:25). Züri Unterland – Glarus 3:1. Aadorf – Giubiasco 3:0. – Rangliste (alle 6 Spiele): 1. Züri Unterland 15. 2. Aardorf 13. 3. Glarus 12. 4. Toggenburg 10. 5. Steinhausen 7. 6. Volleya Obwalden 5 (7:14). 7. Giubiasco 5 (7:15). 8. Volley Luzern 5 (10:15).

Volley Luzern – Volleya Obwalden 3:0

Bahnhofhalle. – 120 Zuschauer. – SR Fonio/Geier. – Spieldauer: 66 Minuten. – Sätze: 25:20, 25:17, 25:22. – Volley Luzern: Müller, Hofstetter, Gehrig, Nussbaumer, Smiljkovic, Neumannova, Häfliger (Libera); Stofer, Furrer, Böbner, Schepers, Wigger. – Volleya Obwalden: Garovi, Zumstein, Andermatt, Giroud, Wirz, Legros, Krummenacher (Libera); Capraro, Iten, Rohrer, Müller.

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