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Konkurrenz beobachtet den Spitzenkampf

Malters und Entlebuch trennen sich im Spitzenspiel mit einem gerechten 1:1. Damit stehen beide Teams unmittelbar vor der Qualifikation für die Aufstiegsrunde 3./2. Liga.
regionalsport@luzernerzeitung.ch

«Ja, ich träume vom Aufstieg in die 2. Liga. Das möchte ich nicht verheimlichen. Das wäre ein grosses Ding, wenn ich nächste Saison eine Liga höher kicken könnte. Die Aufstiegsrunde ist greifbar und dann kann alles passieren», ist der 23-jährige Entlebucher Mittelfeldspieler Ivo Thalmann überzeugt. Die Aufstiegsrunde ist dem Team von Spielertrainer Daniel Kaufmann (32) kaum mehr streitig zu machen. «Wir sind auf Kurs und können auf eine sensationelle Rückrunde zurückblicken», freute sich Assistenztrainer Bruno Fessler (36) nach dem Punktgewinn in Malters im Spiel der beiden Anwärter auf die Aufstiegsspiele zur 2. Liga. Beeindruckend ist die Bilanz in diesem Frühjahr: 7 Siege und 1 Unentschieden. Mit 12 Siegen, 4 Unentschieden und nur 3 Niederlagen steht die Kaufmann-Equipe nach der 19. Runde auf dem 2. Rang (19 Spiele, 40 Punkte). «Wir können die Aufstiegsrunde nun zur erfreulichen Tatsache werden lassen. Diese Chance werden wir jetzt packen», ist Fessler, der nächste Saison zum Ligakonkurrenten Grosswangen wechselt, überzeugt. Momentan sitzen Altbüron-Grossdietwil (19, 33) und Schötz II (18, 32) im Nacken. Eine grosse Gefahr besteht aber nicht mehr, denn die Kicker vom Farbschachen werden in der momentanen Verfassung nicht mehr von Platz 2 zu verdrängen sein. Zu stark präsentiert sich das Team. Das Eigengewächs Thalmann zu den Erfolgsgründen: «Momentan läuft es sehr gut. Es sind nur Kleinigkeiten, die wir noch verbessern müssen. Unsere Stärke ist das Kollektiv und die Breite des Kaders. Wir strotzen vor Selbstvertrauen.» Am Samstag (17.00 Uhr, Farbschachen) trifft Entlebuch auf Dagmersellen. Mit zwei Zielen: die Serie der Ungeschlagenheit 2019 wahren und die Aufstiegsspiele buchen.

Lob an das Trainerduo

Mental stark präsentierte sich bisher auch Malters, der letztjährige Absteiger aus der 2. Liga regional. Mit der Rolle des Gejagten konnte das Team um den 46-jährigen Trainer Thomas Heitzmann (wechselt zum Erstligist Buochs) aber umgehen. «Auf dem Papier der Favorit zu sein, war nicht einfach. Doch wir haben das ganz gut gemeistert. Ein grosses Verdienst hat sicher das Trainerduo Thomas Heitzmann und Franz Gaisberger. Sie haben es verstanden, uns auf die Aufgabe in der 3. Liga vorzubereiten. Mental sind wir gereift, auch die Entwicklung stimmt. Nun wollen wir in die Aufstiegsrunde einziehen», zeigte sich der 25-jährige Stürmer Silvan Ruffieux (Torschütze zum 1:0 gegen Entlebuch) kampfbereit. Malters ist mit 40 Punkten und einem Spiel weniger Leader der Gruppe 3. Unter den Zuschauern beim Spitzenspiel waren auch drei Beobachter von möglichen Gegnern von Entlebuch und Malters, der am Dienstag, 11. Juni, beginnenden Aufstiegsrunde: Viktor Vrhovac (Trainer FC Ebikon), Elvis Velic (Trainer FC Sempach) und Roger Heer (Sportchef FC Horw).

Michael Wyss

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