Der Urner Radquerfahrer Nik Küttel startet Aufholjagd

Nik Küttel fährt in Eschenbach auf Platz 6. Und auch die zweimalige Saisonsiegerin Aline Epp setzt sich bestens in Szene.

Josef Mulle
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Nik Küttel (vorne) zeigte eine imposante Aufholjagd. Bild: PD

Nik Küttel (vorne) zeigte eine imposante Aufholjagd. Bild: PD

Eschenbach (SG) war zweitletzte Station im Rahmen EKZ-Cross-Tour, der Rennserie der Schweizer Querfahrer. Für einmal waren echte Querverhältnisse angesagt, der Regen hatte die Rennstrecke in einen morastigen und schlammigen Parcours verwandelt, der den Fahrern alles abverlangte. Mittendrin der Schräghang, der bei diesen Bedingungen auch die besten Steuerkünstler zum Verzweifeln brachte, dafür dem Publikum beste Unterhaltung bot. Schweizer Meister Lars Forster meisterte diese Schlüsselstelle am besten und gewann auch diese Veranstaltung überlegen.

In der U17-Kategorie stellte sich auch der Urner Nachwuchsfahrer Nik Küttel den Herausforderungen. Mit dabei auch wieder drei Franzosen, mit denen sich der Urner in dieser Saison schon einige Schlachten geliefert hatte. In der ersten Runde, im berüchtigten Schräghang, stürzte Nik Küttel. Dieses Missgeschick spülte ihn an den Schluss der zehn Fahrer starken Spitzengruppe. In der Folge zeigte der Jungspund eine imposante Aufholjagd. Diese Leistung brachte den Fahrer des VMC Silenen den guten 6. Platz ein, womit er im Schweizer U17-Ranking gar den dritten Podestplatz schaffte.

Die zweifache Saisonsiegerin Aline Epp vom VMC Silenen erwischte nicht den allerbesten Tag, was sich schon beim Geschicklichkeitsparcours abgezeichnet hatte, wo sie einige vermeidbare Fehler in Kauf nehmen musste. Zu den bestehenden Schwierigkeiten im Rennen hatte Aline Epp zusätzlich Materialprobleme im Schaltbereich. Dass daraus dennoch ein 5. Platz re-sultierte, deckt das grosse Potenzial der jungen Querfahrerin aus Bristen auf. Am 2. Januar 2019 steht in Meilen das Finale der EKZ Cross Tour 2018/19 auf dem Programm.