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Die Luzerner Eishockeyanerin Lara Stalder sieht ihre alten Bekannten wieder

Die Luzerner Internationale Lara Stalder setzt ihre Karriere in Schweden fort: Nach zwei Jahren in Linköping spielt die 25-Jährige die nächsten beiden Saisons bei Brynäs und trifft dabei auf alte Bekannte.
Daniel Monnin
Lara Stalder versucht ihr Glück neu in Südschweden. Bild: Corinne Glanzmann

Lara Stalder versucht ihr Glück neu in Südschweden. Bild: Corinne Glanzmann

Lara Stalder (Saison 2017/18) und Michela Cava (2018/19), die Topskorerinnen in der schwedischen «Dam Hockey Ligan» sind wieder vereint und spielen in Zukunft für das gleiche Team wie bereits in der Saison 2015/16 in Nordamerika, im Team der University of Minnesota-Duluth. Lara Stalder und die gleichaltrige kanadische Stürmerin Michela Cava (bisher Modo) haben sich dem ambitionierten Team aus Gävle angeschlossen. Mit der 27-jährigen tschechischen Ausnahmekönnerin Katerina Mrazova wechselt die Dritte im Bunde des ehemaligen Erfolgstrios aus College-Zeiten in Minnesota ebenfalls zu Brynäs. Und weil auch Stalders langjährige Nati-Kollegin Sarah Forster ihren Vertrag verlängert hat, trifft die Luzernerin bei Brynäs auf eine Reihe von bekannten Gesichtern.

Nach zwei Jahren beim Spitzenklub Linköping (zweimal Vizemeister) sei die Zeit für eine neue Herausforderung reif gewesen, sagt Stalder. «Ich hatte mehrere Angebote, aber für mich war schnell einmal klar, dass ich für Brynäs spielen will.» Stalder lobt den Klub, «der voll auf die Karte Frauenhockey setzt. Das Frauen-Team ist den Männern praktisch gleichgestellt.» Ihr gefällt die «Vorwärtsstrategie des Klubs», die heimelige Stadt Gävle, 175 km nördlich von Stockholm am Bottnischen Meerbusen gelegen, und auch die Tatsache, «dass ich im neuen Team etwas bewegen kann. Ich bin überzeugt, dass Brynäs – bisher meistens im hinteren Teil der Tabelle – im Konzert der Grossen mitspielen wird.»

Arbeiten und Eishockey spielen

Nach dem Master-Abschluss in Business Analytics in Linköping ist sie bereits umgezogen und fühlt sich in der neuen Umgebung wohl. Zurzeit ist sie auf Jobsuche. «Statt Studium und Eishockey spielen, heisst es nun Arbeiten und Eishockey spielen. Ich suche einen Teilzeit-Job und habe mich bei einer internationalen Firma im Bereich Marketing vorstellen können.» Auch gesundheitlich ist die 25-jährige nach ihrer Seuchensaison mit einer schweren Schulterverletzung, überstandener Operation und einem neuerlichen Tiefpunkt an der Weltmeisterschaft (Hüftbeuger-Verletzung) wieder auf dem Damm: «Ich spüre die Schulter im Training noch, aber ich habe durch den Sommer genügend Zeit, um mich optimal auf die neue Saison vorzubereiten.»

Das wird sie zum einen in Schweden, andererseits für einige Wochen auch in der Schweiz tun. «Ich bin topmotiviert», sagt sie und denkt dabei wohl an die Saison 2017/18, als sie mit Linköping erst im Playoff-Final an Lulea und ihrer damaligen Nati-Kollegin Anja Stiefel scheiterte. Die Karten in der schwedischen Meisterschaft werden neu gemischt. Nicht nur Stalders Team rüstet auf, auch die Mitkonkurrenten profitieren vom plötzlichen Out der kanadischen Profi-Liga und haben bereits eine ganze Reihe von Spielerinnen aus Übersee verpflichtet.

Oona Emmenegger steigt in ihre zweite Saison in Kanada

Ganz zufrieden ist Oona Emmenegger mit dem ersten Jahr am John Abbott College in Montréal nicht: «Positiv durchzogen», urteilt die 19-Jährige aus Rain und nennt auch gleich die Gründe: «Nicht zum ersten Mal hat mich eine Verletzung mit einer langen Rekonvaleszenz in meiner Entwicklung zurückgeworfen. Ich bin zu Beginn der Meisterschaft im Herbst letzten Jahres nicht richtig auf Touren gekommen und das hat sich durch die ganze Saison hindurchgezogen.» Rein technisch-taktisch und in Sachen Spielerfahrung jedoch habe sie jedoch enorm viel profitieren können. Das stimmt sie für ihre zweite Saison in den Reihen der John Abbott Islanders «positiv, denn mittlerweile habe ich mich auch an die Umstellung im Schulsystem gewöhnen können und bin voll auf Kurs.» Emmenegger befindet sich zurzeit zu Hause in Rain, arbeitet den Sommer hindurch, «damit meine Eltern nicht den ganzen Studienaufenthalt bezahlen müssen.» Sie trainiert nach einem speziellen Plan, den ihr ihre College-Coaches mit auf den Weg gegeben haben. Mit dem Ziel, «diesmal von Beginn der Eistrainings weg voll im Schuss zu sein». Im Juli wird sie auch die Leistungstest des erweiterten Nationalmannschafts-Kaders bestreiten und an einem einwöchigen Development Camp in Engelberg teilnehmen können. (dm)

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