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Letzte Derby-Niederlage zwischen Buochs und Obwalden ist gesühnt

Das Unterwaldner Volleyball-Liga-Derby (1. Liga) zwischen dem VBC Buochs und dem Aufsteiger SG Obwalden findet einen verdienten Sieger. Beim 3:0-Sieg lässt Buochs gegen den Tabellenletzten nichts anbrennen.
Ruedi Vollenwyder
Die Buochser Timo von Holzen (Nummer 11) und Adrian Zihlmann (7) blocken einen Angriff des Obwaldners René Egger (Mitte). (Bild: Boris Bürgisser (Beckenried, 1. Dezember 2018)

Die Buochser Timo von Holzen (Nummer 11) und Adrian Zihlmann (7) blocken einen Angriff des Obwaldners René Egger (Mitte). (Bild: Boris Bürgisser (Beckenried, 1. Dezember 2018)

Die Fans kamen zwar nicht wie erwartet in Scharen. Gleichwohl war die Stimmung im Unterwaldner Derby zwischen Buochs und der SG Obwalden dieser Affiche würdig. 3:0 siegte der VBC Buochs gegen die Obwaldner. Die Revanche für die bittere 2:3-Niederlage beim letzten Derby aus dem Jahre 2014 war gesühnt. Auf souveräne Art und Weise. Nach einem Auf und Ab im ersten Satz (1:4, 5:8, 10:8) zog das sehr kompakt und konzentriert aufspielende Buochs auf 21:17 davon. Thomas Heiz brachte den ersten Satz mit einem Smash via Blockout mit 25:19 nach Hause.

Im zweiten Spielabschnitt kam der Aufsteiger SG Obwalden überhaupt «nicht in die Gänge»: 17:25. Im dritten Set führte Buochs nach einem 13:13 später mit 23:18. Danach kam der Motor der Nidwaldner bös ins Stottern (24:22/24:23). Buochs-Trainer Peter Schmidiger verlangte innert einer Minute gleich zwei Timeouts. «Ein wirklich unnötiger, aber auch der einzige Durchhänger in diesem Spiel», resümierte Schmidiger. Diese Auszeiten halfen: Andreas Bircher smashte nach einem getimten Zuspiel des sehr gut spielenden Passeurs Fabian Zwyssig zum 25:23-Satz- und Spielgewinn ins gegnerische Feld. «Auftrag erfüllt, ein guter 3:0-Sieg», meldete denn auch der Buochser Trainer. «Mein Team spielte zwar nicht auf einem Topniveau. Dafür äusserst solide und bis auf die kleine Baisse im dritten Satz ohne Aussetzer.» Und Thomas Heiz ergänzt: «Die Stimmung in der Halle war genial. Unserem Team lief es bestens. Wir konnten die SG mit sauberen Annahmen, starken Services und guter Blockarbeit immer unter Druck setzen und ihnen unser Spiel aufzwingen.»

Hoffen auf das Rückspiel

Beim Aufsteiger SG Obwalden nahm man diese Derby-Niederlage erstaunlich gelassen hin. Auch Trainer Oliver Wagner blieb ruhig und analysierte nüchtern. «Die starken Service der Buochser und unsere schwachen Annahmen waren für diese Niederlage entscheidend. Punkt.» Er legt nach: «Wir machten auch in diesem Derby Fehler, wie sie bei einem Aufsteiger vorkommen können. Trotzdem zeigte mein Team ein gutes Spiel.» Mittelblocker René Egger macht ob dieser klaren Derby-Niederlage deshalb in Galgenhumor: «Es gibt ja noch ein zweites Derby. Damals gingen wir im Vorrundenmatch auch 0:3 unter und gewannen dann das Rückspiel.»

Für den 20-jährigen Nicolas Durrer, der auf 1.-Liga-Niveau mit der SG Obwalden erstmals Derby-Luft schnuppern konnte, war die Ambiance «mega cool». Der jüngste Spieler im Kader der SG musste aber die Überlegenheit der Buochser neidlos anerkennen. «Sie spielten viel abgeklärter und variabler als wir. In unserem Team fehlte etwas der Glaube, diesen Match nicht zu verlieren. Man kann das Glück ja auch auf seine Seite zwingen», philosophierte der Mediamatiker-Lehrling im letzten Jahr. Dem ehrgeizigen Sportler gibt der letzte Tabellenplatz mit nur zwei Punkten zwar zu denken. «Aber abschreiben darf man uns noch nicht. Wir machen unter dem neuen Trainer grosse Fortschritte. Wenn das spielerische Räderwerk einmal greift, werden auch wir wieder punkten.» Dank diesem überzeugenden Derbysieg bleibt der VBC Buochs (4. Rang/16 Punkte) im Rennen um einen Playoff-Platz weiter dabei.

Gruppe C: Buochs – SG Obwalden 3:0. Emmen-Nord – Gelterkinden 3:1 (25:18, 25:15, 22:25, 31:29). Kanti Baden – Malters 3:0 (25:16, 25:21, 25:19). Lugano – Volley Luzern 3:1 (25:23, 16:25, 27:25, 25:12). Schönenwerd – Aarau 3:1.

Rangliste: 1. Emmen-Nord 8/23 (24:4). 2. Aarau 8/20. 3. Schönenwerd 8/19. 4. Buochs 8/16 (20:12). 5. Kanti Baden 8/10. 6. Gelterkinden 8/9. 7. Lugano 7/7. 8. Malters 7/6 (10:18). 9. Volley Luzern II 8/5 (9:21). 10. SG Obwalden 8/2 (7:24).

Buochs – SG Obwalden 3:0

Isenringen. – 80 Zuschauer. – SR Wyss/Egli. – Spieldauer: 58 Minuten. – Sätze: 25:19, 25:17, 25:23. – Buochs: Bircher, Zihlmann, Zwyssig, Heiz, Gwerder, von Holzen, Becker (Libero); Kummer, Werner, Wälchli. – SG Obwalden: Durrer, Egger, Amstad, Wechsler, Goodwin, Amschwand, Jäger (Libero); Ettlin, Ziegler.

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