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Luzerner U21-Fussballer werden für guten Auftritt endlich belohnt

Der SC Buochs kommt im 1.-Liga-Fussball-Derby gegen den FC Luzern U21 mit 1:5 bös unter die Räder.
Ruedi Vollenwyder
Luzerns Flügelspieler Lino Lang (rechts) versucht hier, den Buochser Aussenverteidiger Rico Gabriel an der Angriffsauslösung zu hindern.Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 14. September 2019)

Luzerns Flügelspieler Lino Lang (rechts) versucht hier, den Buochser Aussenverteidiger Rico Gabriel an der Angriffsauslösung zu hindern.Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 14. September 2019)

Die Erleichterung war beim FC-Luzern-Trainer Sandro Chieffo nach dem überzeugenden 5:1-Derbysieg gegen den SC Buochs anzusehen. Er strahlte. «Obwohl wir in der Tabelle so schlecht dastanden, glaubte ich vor diesem Derby voll an mein Team. Denn schon in den letzten Partien haben wir gut gespielt. Ohne belohnt zu werden. Jetzt hat es endlich auch punktemässig wieder geklappt», freute sich der 40-jährige Trainer über den zweiten Saisonsieg. Dieses Derby war eine klare Angelegenheit. Die immer noch arg verletzungsbedingt geschwächten Nidwaldner (Rang 11/7 Punkte) konnten Luzerns variantenreichem Spiel nichts Gleichwertiges entgegensetzen.

Dabei begann das Derby für das Buochser Team um Trainer Thomas Heitzmann optimal. Und zwei Spielernamen waren dafür verantwortlich, dass schon zu Beginn «die Post abging»: Lorik Emini und Emanuele Guidotti. In der 3. Minute holte Emini Leonardo Würmli im Strafraum von den Füssen – Guidotti verwandelte den fälligen Penalty zur Buochser 1:0-Führung. Neun Minuten später war Torschütze Guidotti der Verursacher eines Foulpenaltys zu Gunsten der Luzerner – Penaltysünder Emini glich zum 1:1 aus. Das angesichts der prekären Tabellenlage für beide Teams äusserst wichtige Derby war lanciert. Unter der Regie des 20-jährigen Lorik Emini bestimmten dann aber die Luzerner das Spielgeschehen. Die Buochser spielten ohne Überzeugung und kamen gegen die technisch und spielerisch starke FCL-Truppe meist einen Schritt zu spät.

Fast jeder Luzerner Schuss sitzt

Die Überlegenheit zahlte sich schon vor dem Pausenpfiff aus. Nach einem von Joshua Schmidt getretenen Cornerball verlor die Buochser Hintermannschaft die Übersicht. Abwehrspieler Arianit Ajeti spitzelte den freiliegenden Ball zum 2:1 ins Netz (30.). Und als in der 41. Minute Eric Tia Chef mit einer Einzelleistung das 3:1 gelang, war dieses Derby so gut wie gelaufen. Das 4:1 (67.), ein von Lino Lang souverän abgeschlossener Konter, und das 5:1 (85.), ein herrliches Freistosstor aus 20 Metern durch Lorik Emini, dem besten Spieler auf dem Feld, waren nur noch Zugaben. «Es ist für einen Goalie schon frustrierend, wenn praktisch jeder Ball auf das Tor, ohne erfolgreich eingreifen zu können, sitzt», ärgerte sich Buochs-Goalie Kevin Epp, der auf diese Saison hin vom FC Altdorf zu den Buochsern stiess, über die fünf Gegentore. Seine Vorderleute konnten nur zwischen der 60. und 75. Minuten etwas Druck aufbauen. Zu mehr als zwei Torchancen durch Lorenzo Michelangeli kamen die Nidwaldner aber nicht.

Einen Leithammel wie ihn Luzern mit Lorik Emini präsentierte, hatte Buochs nicht. Zuviel wurde im Spielaufbau dem Zufall überlassen. Zu viele einfache Pässe kamen nicht an. Aus diesen Ballverlusten vermochte der seine dritte U21-Saison spielende Mittelfeldspieler Profit zu schlagen und kurbelte das FCL-Spiel gekonnt an. «Ja, diesen Sieg haben wir uns wirklich verdient. Wir spielten diesmal, im Gegensatz zu den vorangegangenen Matches, als wir einige Punkte leichtsinnig liegenliessen, sehr konzentriert durch», meinte er lachend. Angesprochen auf seine fussballerische Zukunft, hat der das KV abgeschlossene Spielmacher klare Vorstellungen. «Ich setze gegenwärtig voll auf die Karte Fussball. Bis zur Winterpause will ich mich mit guten Leistungen im U21-Team für höhere Aufgaben empfehlen.» Am liebsten als Profi beim FC Luzern, denn dieser liege ihm seit seiner Juniorenzeit «am Herzen.»

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