Eishockey
Beim HC Luzern sind die «Gewinnertypen geformt»

Eine Runde vor Qualifikationsende ist der Erstligist HC Luzern auf dem ersten Rang und kann sich nun auf die schönste Zeit der Saison freuen.

Michael Wyss
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Nach dem viel umjubelten 2:1-Sieg bei Rheintal zeigte sich Luzerns Headcoach Raphael Zahner stolz auf sein Team. «Wir sind eine Runde vor Qualifikationsende auf dem ersten Rang. Nun wollen wir den Qualifikationssieg, der uns bis in den Final das Heimrecht garantiert», sagt er.

Das Team bei einem Testspiel im vergangenen Herbst.

Das Team bei einem Testspiel im vergangenen Herbst.

Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 10. September 2022)

Im letzten Spiel trifft Erstligist HC Luzern vor heimischer Kulisse am Samstag (17.30 Uhr, Eiszentrum) auf Reinach. Ein brisantes Duell, denn der Gegner kämpft mit Kantonsrivale Argovia noch um die Playoffs. Beide Teams haben 26 Punkte. Als früherer Headcoach der Aargauer freut sich Zahner auf das Duell, er sagt: «Dass wir noch einen Punkt benötigen, um die Gruppe zu gewinnen, interessiert mich nicht. Wir spielen auf Sieg und wollen die Sache nach 60 Minuten erledigt haben.»

«Zu Gewinnertypen geformt»

Die Luzerner stellen mit 49 Punkten den erfolgreichsten Erstligisten (Gruppen Ost und West). Wiki-Münsingen, Leader in der schwächer einzustufenden West-Gruppe und Absteiger aus der MyHockey League, hat einen Zähler weniger auf dem Konto. Das zeigt, welche Qualitäten in der Luzerner Mannschaft stecken. «Die Chemie im Team stimmt, wir gewinnen auch enge Spiele, deren Ausgang auf Messers Schneide steht. Die Spieler haben sich zu Gewinnertypen geformt», sagt Zahner stolz.

Für die Playoffs strahlt Zahner, der mit seinem Trainerstaff um Reto Burkart und Lars Hofmann seit Wochen hervorragende Arbeit leistet, grosse Zuversicht aus. «Wir freuen uns auf die schönste Zeit der Saison», sagt er. «In den Viertelfinals beginnt aber alles wieder bei Null. Was wir in der Qualifikation leisteten, ist spätestens dann wieder vergessen. Entscheidend wird sein, dass man am Tag X bereit ist, wenn die Viertelfinals beginnen.» Zahner mahnt: «Stimmt es im Kopf nicht, kann es ein böses Erwachen geben.» Die Playoff-Viertelfinals beginnen am Donnerstag, 9. Februar.

1. Liga: Oberthurgau – Herisau 5:4 n. V. Rheintal – Luzern 1:2. Reinach – Wil 0:2. Unterseen-Interlaken – Wetzikon 2:12. Prättigau-Herrschaft 4:3. Bellinzona – Argovia 5:2. – Rangliste. 1. Luzern 21/49. 2. Wetzikon 21/46. 3. Bellinzona 21/42. 4. Wil 21/42. 5. Prättigau-Herrschaft 21/40. 6. Rheintal 21/32. 7. Herisau 20/28. 8. Reinach 21/26. 9. Argovia 21/26. 10. Burgdorf 20/21. 11. Oberthurgau 21/18. 12. Unterseen-Interlaken 21/5. – Letzte Runde. Samstag, 17.30: Luzern – Reinach.

Rheintal – Luzern 1:2 (1:1, 0:0, 0:1)
KEB Aegeten. – 520 Zuschauende. – SR Krotak; Sinnathurai, Gubser. – Tore: 10. Bossi (Schnüriger, Cavelti) 0:1. 11. 1:1. 58. Fischer (Dünner, Henrik Maurenbrecher) 1:2.

2. Liga: Seetal – Pregassona Ceresio 4:7. Sursee – Küssnacht 2:9. Ascona – Zug 5:3. – Rangliste (alle 17 Spiele): 1. Küsnacht 34. 2. Wallisellen 32. 3. Küssnacht 30. 4. Basserdorf 29. 5. Ascona 28. 6. Sursee 27. 7. Pregassona Ceresio 26. 8. Bellinzona 23. 9. Zug 20*. 10. Seetal 6.