Luzerner Kunstturner wieder im NLA-Geschäft

Das Team Luzern, Ob- und Nidwalden setzt sich an der Schweizer Mannschafts-Meisterschaft in Schaffhausen auf Platz 1 in der NLB und steigt wieder auf. Die Gegner haben klar das Nachsehen.

Theres Bühlmann
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Das Aufsteigerteam (von links): Iman Clayton, Fabien Herzog, Daniel Lauber, Dominic Tamsel, Aron Spigaglia, Thomas Furrer und Trainer Martin Weibel. (Bild: pd (Schaffhausen, 29. September 2018)

Das Aufsteigerteam (von links): Iman Clayton, Fabien Herzog, Daniel Lauber, Dominic Tamsel, Aron Spigaglia, Thomas Furrer und Trainer Martin Weibel. (Bild: pd (Schaffhausen, 29. September 2018)

Der Kunstturnerverband Luzern, Ob-und Nidwalden verpasste im letzten Jahr an der Schweizer Teammeisterschaft den NLA-Ligaerhalt nur knapp und musste absteigen. In Schaffhausen nun zeigte sich die Equipe am Samstag mit Fabien Herzog, Dominic Tamsel, Thomas Furrer, Iman Clayton, Daniel Lauber und Aron Spigaglia von ihrer besten Seite, holte sich in der NLB mit 225,328 Zählern den Sieg und somit den sofortigen Wiederaufstieg in die höchste Klasse. Das Team unter Cheftrainer Martin Weibel distanzierte die zweitplatzierten Tessiner um mehr als drei Punkte.

Bei den Innerschweizern wurden Dominic Tamsel, der Schweizer Juniorenmeister und Gewinner der Bronzemedaille am Barren an der Junioren-EM, sowie Fabien Herzog an allen sechs Geräten eingesetzt. Das Duo überzeugte mit sicheren und sauberen Vorführungen und legte den Grundstein zum Wiederaufstieg. Herzog fiel auch durch seine gelungene Performance am Sprung mit der Note von 13,800 Punkten positiv auf. Zufrieden mit seiner Mannschaft zeigte sich auch Martin Weibel. «Ich wusste, wenn es uns gut läuft, können wir um Platz 1 und 2 mitreden.» Und es lief gut. «Jeder im Team darf stolz sein», so der Trainer weiter.

Am Start war auch eine Luzerner Mannschaft in der NLC, die den letzten Platz belegte. Diese Equipe setzt sich aus Amateuren und jungen Talenten zusammen. Zu letzteren gehören Linus Wolfisberg und Michel Furrer, die gezielt aufgebaut und gefördert werden.

Aargau holt sich den Titel zurück

Das Team Aargau mit Reck-Europameister Oliver Hegi, Christian Baumann, Noe Seifert und Florian Langenegger besiegte in der NLA mit einer stabilen und sehr ausgeglichenen Leistung Titelverteidiger Zürich und holte sich so nach einem Jahr die Schweizer-Meister-Krone wieder zurück. Bronze ging an die Ostschweizer mit Pablo Brägger in ihren Reihen. Bei den Frauen liessen die Tessinerinnen nichts anbrennen und sicherten sich den sechsten Titel in Folge.

Schaffhausen. Schweizer Mannschaftsmeisterschaft. Männer. NLA: 1. Aargau 247,428. 2. Zürich I 240,464. 3. Ostschweiz 230,262. 4. Schaffhausen 229,428. 5. Zürich II 228,010. 6. Solothurn 227,328 (Absteiger).

NLB: 1. Luzern, Ob-und Nidwalden (Fabien Herzog, Dominic Tamsel, Thomas Furrer, Iman Clayton, Daniel Lauber, Aron Spigaglia) 225,328 (Aufsteiger). 2. Ticino 222,111. 3. Nordwestschweiz 213, 745. 4. Aargau II 212,662. 5. Genève 197,512.

NLC: 1. Neuchâtel 205,846 (Aufsteiger). 2. Zürich III 203,778. 3. Vaud 199,443. 4. Ostschweiz II 199,363. 5. Aargau III 196,961. 6. Luzern, Ob- und Nidwalden (Michael Fischer, Leandro Isenegger, Fabio Lippitsch, Raphael Wolfisberg, Linus Wolfisberg, Michel Furrer) 183,929.

Frauen. NLA: 1. Ticino I 152,900. 2. Aargau 142,150. 3. Zürich 138,250. 4. Bern 135,250. 5. Thurgau 133,400. 6. Ticino II 127,250 (Absteiger). – NLB: 1. Aargau II 131,750 (Aufsteiger). 2 Bern II 128,850. 3. Genève 126,850. 4. Neuchâtel 126,100. 5. St. Gallen 124,750. 6. Fribourg 124,100 (Absteiger). – NLC: 1. Zürich II 124,850 (Aufsteiger). 2. Bern III 123,200. 3. St. Gallen II 122,400. 4. Uri/Schwyz 121,500. 5. Zürich III 120,650. 6. Vaud/Valais 117,700. 7. Thurgau II 116,050. 8. Schaffhausen 105,550.