Luzerner Curling-Senioren holen den Meistertitel

Nach 2018 konnten die von Skip Dieter Wüest geführten Senioren des CC Luzern-City den Schweizer Meisterpokal wieder nach Luzern bringen.

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Von links: Dieter Wüest (Skip), Jens Piesbergen, Martin Zürrer, Marc Syfrig, Ernst Erb.

Von links: Dieter Wüest (Skip), Jens Piesbergen, Martin Zürrer, Marc Syfrig, Ernst Erb.

Bild: PD

(ee) Mit dem knappen aber verdienten 6:5-Sieg im letzten Gruppenspiel gegen den Vorjahresdritten Gstaad Ellenberger stand die Viertelfinalqualifikation als Gruppensieger fest. In den drei Playoff-Spielen am Sonntag war der Sieg im Viertelfinal gegen Emmental nie gefährdet. Im Halbfinal gelang mit einer starken Leistung der Sieg gegen das renommierte Team von Christof Schwaller. Als letzte Knacknuss blieb das Finalspiel gegen den Gruppengegner und Gastgeber Bern-Capitals mit Stefan Signer. Ein 3-er Haus im 2. End sprach früh für die Luzerner, die den Vorsprung bis zum 7:5-Sieg verwalteten.

Die Luzerner werden Swiss Curling im April an den Senioren-WM im kanadischen Kelowna vertreten. Nach Gold 2018 und Silber 2019 gewannen die von Skip Esther Kobler geführten Seniorinnen von Baden-Luzern wieder die Silbermedaille. 

Bern. Schweizer Seniorenmeisterschaften. Rangliste (21 Teams): 1. Luzern-City. 2. Bern-Capitals (Stefan Signer). 3. Solothurn (Christof Schwaller). Resultate Luzern-City (Skip Dieter Wüest, Jens Piesbergen, Martin Zürrer, Marc Syfrig, Ernst Erb): s. Morges II (Bruno Walcher) 10:2, s. Bern (Markus Gygax) 10:3, s. Bern-Capitals 7:6, s. Gstaad (Gödi Ellenberger) 6:5, s. Emmental (Toni Bichsel) 9:2, s. Solothurn 5:3, s. Bern-Capitals 7:5.
Schweizer Seniorinnenmeisterschaften. Rangliste (5 Teams): 1. Bern-Capitals (Marianne Zürcher). 2. Baden-Luzern. 2. Wetzikon (Brigitte Schläpfer). Resultate Baden-Luzern (Dagmar Frei, Esther Kobler (Skip), Rosmarie von Rotz, Sylvia Schäpper, Doris Wunderlin): s. Bern-Gstaad (Jacqueline Gimmel-Feuz) 11:6, u. Bern-Capitals 3:4, u. Wetzikon 6:7, s. Uzwil (Marianne Flotron) 9:2, s. Uzwil 8:7, u. Bern-Capitals 6:8.

Luzerner Junioren bleiben in Baden makellos

Das Team der Luzerner Junioren mit Skip Lukas Arnold eroberte an den B-Schweizer- Meisterschaften in Baden die Goldmedaille. Mit einem beachtlichen Schlussspurt und vier Siegen in Folge erkämpften sich die Luzerner in der Qualifikationsrunde einen Platz in der Finalrunde der besten vier Teams. Mit entsprechendem Selbstvertrauen gelang in Baden eine weitere makellose Serie von vier Siegen. Nach dem souveränen 8:2-Startsieg gegen Neuenburg folgten zwei nervenaufreibende Spiele, in den die Luzerner erst mit den jeweils letzten Steinen den Sieg erringen konnten. Taktisch schlauer und variantenreicher geworden Im Finalspiel gegen Emmental-Zug schien der Sieg für Luzern zur Halbzeit mit einem 4:0-Vorsprung sehr nahe, doch Emmental-Zug konnte bis zum vorletzten End auf 4:4 aufholen. Mit dem letzten Stein im 8. End musste Luzern einen leicht verdeckten gegnerischen Stein aus dem Haus entfernen. Skip Lukas Arnold blieb ruhig und konzentriert, platzierte den Stein wie geplant und ermöglichte somit seinem Team einen 7:4-Sieg zum B-Meistertitel. Coach Simon Eugster freute sich darüber sehr: «Das Team konnte sich über die ganze Saison hinweg kontinuierlich steigern und holte den Titel letztlich verdient. Die Jungs sind vor allem taktisch schlauer und variantenreicher geworden und bewiesen am Schluss starke Nerven.» (ee)
Baden. Schweizer B-Juniorenmeisterschaften. Schlussrangliste (4 Teams): 1. Luzern. 2. Emmental-Zug (Sebastian Keiser). 3. Thun-Gstaad (Pascal Matti). 4. Neuenburg-Morges (Simon Hanhart). Resultate Luzern (Lukas Arnold, Silvan Estermann, Nicola Hügi, Yves Kurmann, Coaches Simon Eugster und Stefan Heer): s. Neuenburg-Morges (Simon Hanhart) 8:2, s. Emmental-Zug 8:7, s. Thun-Gstaad 7:6, s. Emmental-Zug 7:4.

Engelberg-Titlis ist Schweizer Meister

Engelberg-Titlis mit Cindy Schmid und Skip Martin Risi sicherte sich den Schweizer-Meister-Titel Breitensport im Mixed-Doubles. Nach einer Startniederlage gegen den nachmaligen Finalgegner Baden Regio II konnte sich die Innerschweizer Vertretung jeweils durchsetzen. Im Halbfinal und im Final gelang eine Kür mit deutlichen Siegen gegen Thun I und Baden II. Skip Martin Risi nach dem Titelgewinn: «Nach der Startniederlage gelang uns ein Steigerungslauf. Im Finalspiel fanden wir rasch die richtige Länge und unser präzises Spiel brachte uns den erhofften Erfolg.» (ee)

Luzern. Mixed-Doubles Breitensport Schweizer Meisterschaften. Schlussrangliste (19 Teams): 1. Engelberg-Titlis (Martin Risi). 2. Baden-Regio II. 3. Baden-Regio I. 4. Thun Regio I. Resultate Engelberg-Titlis (Cindy Schmid, Martin Risi (Skip), Lukas Christen (Coach): u. Baden-Regio II 6:11, s. Neuenburg 8:3, s. Lyss-Seeland 12:5, s. Bern-Crystal 7:5, s. Celerina-Worb 9:7, s. Thun Regio I 10:3, s. Baden-Regio II 9:3.