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Magere Ausbeute für Absteiger Kickers

Im 2.-Liga-inter-Spiel zwischen Kickers Luzern und dem FC Lugano U21 sind die Einheimischen nahe an einem Punktgewinn dran. Doch nach einer 2:0-Führung kippt das Spiel und endet in einer 3:4-Niederlage.
Ruedi Vollenwyder
Die Kickers Yahia Abaidia (links) und und Marco Teixeira (rechts) versuchen die Abwehraktion des Luganesi Mattia Schneeberger zu verhindern. Bild: Corinne Glanzmann (Luzern, 27. Oktober 2018)

Die Kickers Yahia Abaidia (links) und und Marco Teixeira (rechts) versuchen die Abwehraktion des Luganesi Mattia Schneeberger zu verhindern. Bild: Corinne Glanzmann (Luzern, 27. Oktober 2018)

In der ersten Saison nach dem Abstieg erlebten die Kickers eine veritable Berg- und Talfahrt. Der Saisonstart missglückte völlig. Es ging nur talwärts. Aus den ersten vier Partien resultierte mit dem 1:1 gegen Sarnen lediglich ein Zähler. Anschliessend folgte eine imponierende Bergfahrt: Nacheinander wurden Brunnen (1:0), Eschenbach (3:1), Novazzano (2:1) und Mitabsteiger Sursee (2:0) besiegt, ehe sich Kickers Luzern mit einem 1:1 (Perlen), 0:4 (Taverne) und zuletzt mit dem 0:2 in Ibach wieder auf einer Talfahrt bewegte. Diese Talfahrt konnte auch im zweitletzten Spiel der Vorrunde nicht gebremst werden. Gegen die U21 vom FC Lugano musste das Team um Trainer Farras Hayavi mit 3:4 (2:0) weiter untendurch.

Nach dem kurzfristigen Umzug von der Tribschen auf den Fliegerschuppen-Kunstrasen sahen die Zuschauer bei garstigen Bedingungen eine sehr gute 2.-Liga-inter-Partie. Da die technisch und spielerisch starken Lugano-Akteure. Dort ein Team von Kickers Luzern, das sich nicht versteckte und frech nach vorne spielte. Nach zwei Torchancen von Lugano (24./28.) läutete Leandro Nunes Coelho mit einem Lattenknaller (30.) eine furiose letzte Viertelstunde der Stadtluzerner ein. Innerhalb von vier Minuten (41./45.) wurden die Kickers nach schön herausgespielten Toren durch Marco Teixeira und Leonardo Würmli für das nach vorne orientierte Spiel mit einer 2:0-Führung belohnt.

Chancen zum 2:0 zu hundert Prozent genutzt

«Es war ein berechtigter Lohn für einen guten und frechen Auftritt», analysierte Kickers-Trainer Faras Pour Hayavi. «Wir nützten unsere Chancen praktisch zu hundert Prozent.» Klar, dass sich die auf dem zweiten Tabellenplatz liegenden Tessiner ob diesem Rückstand «etwas gekränkt fühlten». «Wir wussten, dass Lugano zu Beginn der zweiten Halbzeit einen Zacken zulegen würde», umschreibt Kickers-Captain Philippe Fischer die Ausgangslage nach dem Pausentee. Und die Tessiner setzten dieses Vorhaben denn auch wirkungsvoll um. 48. Minute: 1:2 (Leutrim Kryeziu), 53. 2:2 (Salah Binous), 61. 2:3 (ein Freistosstor durch Leutrim Kryeziu). Philippe Fischer haderte: «Die beiden schnellen Gegentore verunsicherten uns gewaltig. Anschliessend mussten wir schon etwas untendurch.»

Doch die Stadtluzerner kamen nach einem Abwehrschnitzer eines Lugano-Akteurs nochmals zurück. Leonardo Würmli liess sich die Chance zum 3:3-Ausgleich (69.) nicht nehmen.

Kickers-Schwäche bei Freistössen

«Nach diesem Ausgleich fanden wir wieder zu unserem guten Spiel zurück», fand der 26-jährige Innenverteidiger Fischer. In der 84. Minute war ein unnötiges Foulspiel an der Eckballfahne der Auslöser der erneuten Kickers-Niederlage. Den anschliessenden Freistossball köpfelte Mattia Schneeberger praktisch unbehindert zum 4:3-Siegtreffer ins Netz des machtlosen Kickers-Goalies Fabio Zizzi. Begreiflich, dass man im Lager der Kickers wegen dieser erneuten Niederlage etwas zerknirscht war. «Von unserer Seite her war dieser Match einer der besten in der Vorrunde», befindet zwar Captain Fischer. Meinte aber tadelnd weiter: «Nur schade, dass wir gleich zwei Gegentore durch Standards hinnehmen musste. Bei diesen Freistosstoren fehlte die Konzentration und die letzte Konsequenz, die diese Gegentore hätten verhindern können.» Ganz und gar nicht zufrieden ist Trainer Faras Havavi mit dem Verlauf der Vorrunde: «Die bisher hereingespielten 14 Punkte sind eine mehr als nur magere Ausbeute. Es kann nur noch besser werden.»

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