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Menznauer Korbballerinnen halten Willisau auf Distanz

Die Frauen von Willisau werden im Rennen um den Innerschweizer 1.-Liga-Meistertitel zurückgebunden. Dennoch fiebern die Willisauerinnen einem Höhepunkt entgegen.
Ruedi Vollenwyder
Die Willisauerin Jasmin Bürli (am Ball), beobachtet von der Menznauerin Jana Zemp (Nummer 11). Das Derby endet schliesslich unentschieden. (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 13. Januar 2018)

Die Willisauerin Jasmin Bürli (am Ball), beobachtet von der Menznauerin Jana Zemp (Nummer 11). Das Derby endet schliesslich unentschieden. (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 13. Januar 2018)

Am ersten Rückrunden-Spieltag der Innerschweizer 1.-Liga-Meisterschaft stand das Frauen-Derby zwischen Menznau und Willisau im Mittelpunkt. Wie schon das Vorrundenspiel (4:4) endet auch das mit Spannung erwartete Derby ohne Sieger: 5:5 (3:2). Die Willisauerinnen, die im Sommer erstmals in der NLA spielten, dort aber Lehrgeld bezahlten und sofort wieder absteigen mussten, scheiterten in diesem von der Spannung lebenden Match an der mangelnden Effizienz im Abschluss.

«Wenn man den Spielverlauf betrachtet, bin ich mit dem einen Punktgewinn gleichwohl zufrieden», meinte Willisau-Trainer Trainer Dominik Bühler. Denn die Willisauerinnen konnten nach einem 1:3-Rückstand erst kurz vor Spielschluss durch Miri Isenschmid den Ball zum 5:5-Ausgleich in den Korb legen. Dieser eine gewonnene Punkt hilft aber nur den Menznauerinnen weiter.

Willisauerinnen stehen im Cup-Viertelfinal

«Mit der erneuten Punkteteilung konnten wir Willisau auf Distanz halten», meldet der Menznauer Coach Thomas Schwarzentruber im Hinblick auf den anvisierten Titel eines Innerschweizer Meisters. «Es war sicher kein Leckerbissen, den die beiden Teams auf dem Spielfeld boten. Ich erlebte einen typischen Derbymatch mit all den Hochs und Tiefs», umschreibt Thomas Schwarzentruber den spielerischen Gehalt dieses Spiels der Runde.

Für Willisau-Trainer Dominik Bühler geniessen die Innerschweizer Hallenmeisterschaften nicht oberste Priorität. «Nach dem Abenteuer in der NLA, das mit dem postwendenden Abstieg endete, nützen wir die Wintermeisterschaft jeweils für Experimente. Meine Spielerinnen sollen dabei lernen und sich weiterentwickeln.»

Ein absolutes Saison-Highlight steht Willisau noch bevor. Nach Siegen im Cup über Eggetshof (15:13) und Urtenen (13:6) trifft Willisau im Viertelfinal auf Täuffelen (NLA). Trainer Dominik Bühler schmunzelnd: «Wir freuen uns riesig auf diesen Cup-Match. Denn die Bernerinnen sind so etwas wie das Non-plus-Ultra in der Schweizer Frauen-Korbball-Szene.»

Wolfenschiessen schliesst zu Menznau auf

Der grosse Profiteur des ersten Spieltages in der Rückrunde ist Wolfenschiessen. Die Nidwaldnerinnen holten dank Siegen über Leader Wettingen (7:4), Unterkulm (5:3) und Küssnacht (10:5) das Punktemaximum. Und da auch Menznau nach dem Remis gegen Willisau die Partien gegen Santenberg und Küssnacht erfolgreich gestalten konnten, spitzt sich die Lage an der Tabellenspitze zu. Der Zweikampf um den Titel eines Innerschweizer 1.-Liga-Meisters ist voll lanciert.

4. Spielrunde in Luzern (Alpenquai): Pfäffikon – Menznau 1 3:5. Santenberg – Unterkulm 2:8. Küssnacht – Urtenen 5:11. Dottikon – Willisau 4:4. Santenberg – Menznau 3:8. Wettingen – Wolfenschiessen 4:7. Unterkulm – Urtenen 9:6. Willisau – Pfäffikon 5:5. Dottikon – Wettingen 1:3. Wolfenschiessen – Küssnacht 10:5. Urtenen – Santenberg 13:0. Menznau – Willisau 5:5. Pfäffikon – Wettingen 5:7. Unterkulm – Wolfenschiessen 3:5. Küssnacht – Dottikon 7:9.

Rangliste (alle 12 Spiele): 1. Wettingen 19. 2. Urtenen 18. 3. Menznau 16. 4. Wolfenschiessen 16. 5. Unterkulm 15. 6. Dottikon 15. 7. Willisau 12. 8. Pfäffikon SZ 4. 9. Küssnacht 4. 10. Santenberg.

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