Der SC Kriens tritt mit einem Rumpfteam gegen Ligakrösus Lausanne-Sport an – aber rechnet sich Chancen aus

Am Dienstagabend (18.15 Uhr) gastiert auf dem Krienser Kleinfeld Tabellenführer Lausanne. SCK-Trainer Bruno Berner glaubt an einen Überraschungserfolg seiner Mannschaft.

Philipp Zurfluh
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Die Krienser zeichnen sich diese Saison durch einen starken Teamspirit aus.

Die Krienser zeichnen sich diese Saison durch einen starken Teamspirit aus.

Bild: Marc Schumacher / Freshfocus

Der SC Kriens ist im Torrausch. 8 Tore innerhalb von drei Tagen untermauern dies eindrücklich. Mit 49 Punkten ist Grün-Weiss nach wie vor in Tuchfühlung zum Barrage-Platz. «Uns gelingt es immer wieder, in entscheidenden Momenten die Energie richtig einzusetzen», sagt ein zufriedener SCK-Trainer Bruno Berner und nennt Effizienz als einen wichtigen Faktor für den Höhenflug.

Kriens hat sich zu einer Heimmacht gemausert. Seit acht Spielen ist der Tabellenvierte auf dem Kleinfeld ungeschlagen. Die letzte Niederlage datiert vom 30. November 2019. Damaliger wie auch heutiger Gegner (18.15 Uhr) ist der FC Lausanne-Sport. Bruno Berner zollt dem Tabellenführer grossen Respekt: «Technisch und physisch ist es die beste Mannschaft in der Challenge League. Sie steht verdient an erster Stelle und ist definitiv Super-League-tauglich.» Doch Berner glaubt daran, der besten Offensiv-sowie Defensivmannschaft ein Bein stellen zu können. «Lausanne ist nicht unantastbar, das hat die vorübergehende Schwächephase nach dem Liga-Neustart gezeigt.»

Personell läuft Kriens nach wie vor auf dem Zahnfleisch: Dem Trainer stehen gegen den Ligakrösus nur 13 gesunde Feldspieler und zwei Goalies zur Verfügung. Berner sucht nicht nach Ausreden: «Ich bin überzeugt, dass heute Abend jeder Spieler alles aus sich herausholt.»