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NLB-Absteiger-Duell verspricht Hochspannung

Die Handballer des KTV Altdorf reisen zum 1.-Liga-Spitzenkampf nach Emmen.
Urs Hanhart
Auf Emmens Luka Kovacevic müssen die Altdorfer achten. Bild: Dominik Wunderli (17.9.2019)

Auf Emmens Luka Kovacevic müssen die Altdorfer achten. Bild: Dominik Wunderli (17.9.2019)

Obwohl die 1.-Liga-Handballer des KTV Altdorf zuletzt ein spielfreies Wochenende geniessen konnten, hat sich in der Tabelle der Gruppe 3 einiges getan. Der vormalige Spitzenreiter Emmen zog beim Gastspiel in Muotathal mit 34:37 den Kürzeren. Durch diese überraschende erste Saisonniederlage fielen die Luzerner in der Rangliste auf Platz 2 zurück. Profitiert von diesem Ausrutscher hat Altdorf, das nun wieder auf den Leaderthron zurückgekehrt ist. Immerhin winkt Emmen bereits morgen Samstag die Chance, sich die Führung wieder zurückzuholen. Das mit Spannung erwartete Derby gegen Altdorf steht in der Rossmoos-Halle (15.00) an.

Beim Kräftemessen der beiden NLB-Absteiger ist viel Brisanz enthalten. Die Gäste dürften mit gewissen Revanchegelüsten im Gepäck anreisen. In der letzten Saison war es nämlich Emmen, das den Altdorfern in der entscheidenden Phase des Abstiegskampfs mit einem deutlichen Heimsieg die Chance auf den Verbleib in der zweithöchsten Spielklasse vollends raubte. Allerdings nutzte Emmen dieser Exploit im Endeffekt auch nicht viel. Man musste letztlich ebenfalls in den sauren Relegationsapfel beissen, wenn auch deutlich später als der Innerschweizer Konkurrent.

Chancenverwertung muss besser werden

Wer sich in der dritten 1.-Liga-Gruppe durchsetzt, hat sicherlich gute Karten, auch in der nach dem Jahreswechsel beginnenden Finalrunde ein gewichtiges Wort bei der Vergabe der beiden begehrten Aufstiegsplätze in die NLB mitzureden. Von der Besetzung her mit gleich beiden NLB-Absteigern und mehreren ehemaligen NLB-Teams ist diese Gruppe auf dem Papier wohl als stärkste einzustufen. Die KTV-Truppe ist bislang im Hinblick auf das deklarierte Saisonziel «direkter Wiederaufstieg» gut auf Kurs. In den ersten drei Meisterschaftsspielen konnte sie sich stets durchsetzen, wenn auch zum Teil mit viel Mühe. Insbesondere der zuletzt errungene Heimerfolg gegen Dagmersellen musste hart erkämpft werden. Für Spielertrainer Mario Jelinic war denn auch klar: «Unsere Chancenverwertung war völlig ungenügend. Daran müssen wir arbeiten. Aber es gibt auch sonst noch einige Baustellen in unserem zu einem grossen Teil neu formierten Team.» Die gegen Dagmersellen gezeigte Leistung dürfte wohl kaum reichen, um auch Emmen zu bodigen.

Augenmerk auf Luka Kovacevic werfen

Dennoch ist Altdorf im morgigen Spitzenkampf vom spielerischen Potenzial her bestimmt leicht zu favorisieren. Im Gegensatz zu den Luzernern schafften es die Urner, das Gastspiel beim als überaus heimstark eingestuften KTV Muotathal siegreich zu gestalten. Emmen hingegen war vor Wochenfrist hingegen relativ weit von einem Sieg entfernt, um aus dem Täli zwei Punkte zu entführen. Das Team von Trainer Heinz Fuhrimann startete zwar gut und ging schnell mit vier Tore in Führung. Doch ab der 20. Minute nahmen die Schwyzer das Heft in die Hand und zogen unwiderstehlich davon. Zwischenzeitlich wuchs das Polster bis auf sechs Längen an. Erst gegen Spielende konnte Emmen den Abstand wieder etwas verkürzen. Ein besonderes Augenmerk muss die Altdorfer Abwehr, die wohl ohne den angeschlagenen Spielertrainer Jelinic auskommen muss, auf Luka Kovacevic werfen. Der Kroate ist ungemein torgefährlich und hat in den ersten vier Spielen bereits 38 Treffer erzielt.

Hinweis. Handball, 1.-Liga-Männer. Samstag. 15.00: Emmen – KTV Altdorf (Rossmoos).

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