Nottwiler Handballerinnen gewinnen das Derby gegen den LK Zug

Sponos SPL1-Handballerinnen siegen gegen Zug 31:26.

Michael Wyss
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Nottwils Neli Irman gegen die Zugerin Charlotte Kähr (rechts).

Nottwils Neli Irman gegen die Zugerin Charlotte Kähr (rechts).



Dominik Wunderli

«In diesem Spiel wird die Meisterschaft nicht entschieden. Aber mit Blick auf Rang 2 ist dieses Spiel für uns wichtiger als für die Zugerinnen. Eine Niederlage würde die Hypothek auf sechs Punkte anwachsen lassen, dessen sind wir uns bewusst», zeigte sich Eagles-SPL1-Sportchef Mirco Stadelmann (37) vor dem Duell zwischen den Spono Eagles und dem LK Zug gefasst. In der 11. Qualifikationsrunde behielt am Ende das Nottwiler Team das bessere Ende für sich. Der Gastgeber feierte einen verdienten 31:26-Erfolg. Zwischenzeitlich lagen die Luzernerinnen 18:21 (38.) in Rücklage, zeigten aber Moral und kehrten die Partie noch in der Schlussviertelstunde. Stadelmann: «Es bleiben noch 15 Spiele, die über den Finaleinzug entscheiden. Dieser Sieg war wichtig für das Selbstvertrauen.» Auch der Blick auf die Tabelle ist nun etwas freundlicher für Nottwil, das nur noch zwei Punkte hinter dem LKZ, dem Zweitplatzierten, steht. «Wir wollten die Ausgangslage für die Finalrunde verbessern und mit einem positiven Start ins neue Jahr starten. Das ist uns leider nicht geglückt, obschon wir lange Zeit auf dem richtigen Weg waren», zeigte sich LKZ- Trainer Christoph Sahli (35) sichtlich enttäuscht. (mw)

SPL1: Kreuzlingen – Yellow Winterthur 25:16. Rotweiss Thun – Herzogenbuchsee 29:24. Spono Nottwil – Zug 31:26. GC Amicitia Zürich – Brühl St. Gallen 12:38. – Rangliste (alle 11 Spiele): 1. Brühl St. Gallen 20. 2. Zug 18. 3. Spono Nottwil 16. 4. Rotweiss Thun 14. 5. Kreuzlingen 9. 6. Herzogenbuchsee 5. 7. Winterthur 4. 8. GC Amicitia Zürich 2.

Spono Eagles – LK Zug 31:26 (15:15)
SPZ. – 330 Zuschauer. – SR Joss, Ouardani. – Strafen: je 2-mal 2 Minuten. – Nottwil: Ukaj/Troxler; Schardt; Irman (6), Traber, Matter, Hodel (3), Amrein (1), Calchini (2), Decurtins (3), Wyder (7/3), Stähelin (2), Ljubas (6), Kashani (1). – Zug: Innes/Pétursdóttir; Wegmüller, Tschamper (2/1), Hasler-Petrig (3), Scherer (1), Cavallari (2), Stutz (7/2), Betschart, Baumann (1), Kähr (5), Eugster, Heinzer (2), Gwerder (3).