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Die Drittliga-Fussballer des FC Nottwil kommen immer besser in Fahrt

Nottwil und Altbüron-Grossdietwil trennen sich im 3.-Liga-Duell spektakulär und verdientermassen 3:3.
Michael Wyss
Moreno Heini, Nottwiler Doppeltorschütze gegen den FC Altbüron-Grossdietwil. Bild: Michael Wyss

Moreno Heini, Nottwiler Doppeltorschütze gegen den FC Altbüron-Grossdietwil. Bild: Michael Wyss

«Fussballherz, was willst du mehr? Es wurde den Zuschauern alles geboten», nahm es Nottwil Präsident Daniel Bussmann nach dem 3:3-Krimi zwischen Nottwil und Altbüron-Grossdietwil mit Humor. Recht hatte der 38-jährige Vereinshöchste der jubilierenden «Seesterne» (50 Jahre): sechs Tore, ein Platzverweis, ein verschossener Penalty Nottwils und ein Lattenknaller des Gastes. Es wurde eine geballte Ladung Action geboten. Die 250 Fans mussten ihren Besuch jedenfalls nicht bereuen. Auf dem Sportplatz Bühlwäldli, hoch oben, nahe dem Sempachersee gelegen, lieferten sich Nottwil und Altbüron-Grossdietwil ein 3.-Liga-Duell mit Unterhaltungswert par excellence. Es war ein gerechtes Remis, welches das Spielgeschehen über die 90 Minuten spiegelte. Nottwils Spielertrainer Heinz Schumacher (40): «Wir hatten den Sieg vor Augen nach dem 3:1 und dem verschossenen Elfmeter. Das 4:1 wäre die Entscheidung gewesen. Doch Altbüron-Grossdietwil ist ein guter Gegner, technisch versiert. Wir nehmen den Punkt, auch wenn ich gerne drei Zähler gehabt hätte.»

Die Formkurve der Nottwiler zeigt kontinuierlich nach oben: «Wir kommen immer besser in Fahrt und haben die letzten drei Partien nicht mehr verloren. Zwei Siege und ein Unentschieden sind erfreulich», so der Oberkircher Mittelfeldspieler Moreno Heini (23), der Mal traf. Für Nottwil war es im achten Spiel der elfte Punktgewinn. Zufrieden? Schumacher: «Das Optimum haben wir natürlich nicht herausgeholt, doch ich hatte auch immer wieder mit personellen Engpässen zu kämpfen. Verletzungsbedingt konnte ich nie aus dem Vollen schöpfen, was sich resultatmässig bemerkbar machte. Unser Weg aber stimmt. Mit wichtigen Siegen gegen Zell und Schötz II und dem Punktgewinn diesmal haben wir uns im Mittelfeld etabliert. Nun wollen wir einen versöhnlichen Abschluss in der Vorrunde.» Am Samstag (18.00, Chrüzmatt) wartet auswärts Leader Dagmersellen (8/22). Roger Stammbach (44), der Trainer der Wiggertaler, war auf dem Bühlwäldli zu Gast und weiss, dass es gegen das wiedererstarkte Nottwil keinen Spaziergang geben wird. «Wir wollen den Schwung mitnehmen und auch im vierten Spiel in Serie ungeschlagen bleiben. Wir wollen den Leader düpieren», richtete Heini die Kampfansage an den Tabellenersten.

Altbüroner Team stark verjüngt

Tabellenmässig steht Altbüron-Grossdietwil auf Rang 5 mit zwölf Punkten. Präsident Thomas Leimgruber (47): «Wir hatten auf die neue Saison hin einen grossen Aderlass zu verzeichnen. Neun routinierte und ältere Spieler hatten uns verlassen, das Team wurde stark verjüngt. Es braucht nun seine Zeit. Ich erwarte ein Übergangsjahr, in diesem wir aber auch eine gute Rolle einnehmen können.» Captain Kilian Affentranger (23, Verteidiger): «Dass wir gegen Nottwil noch einen Punkt holten nach dem 1:3-Rückstand, zeugt von grosser Moral. Es war eine feine Charakterleistung. Leider schaffen wir es noch nicht, über 90 Minuten konstant gut zu spielen. Daran müssen wir arbeiten.»

Welche Ziele verfolgt Affentranger? «Wir sind zwar jung, aber auch ehrgeizig genug. Ich sehe den kommenden Spielen zuversichtlich entgegen. Ich sehe durchaus Möglichkeiten für eine Spitzenpositionierung. In dieser Gruppe ist alles möglich.» Am Samstag (17.00, Aengelgehr) kommt das punktgleiche Ruswil mit Trainer Marco Groenendijk. Der 51-Jährige hatte sich in Nottwil jedenfalls schon mal fleissig Notizen gemacht.

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