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Obwaldnerin Nadine Odermatt löst Ticket für Argentinien

An den U18-EM erreicht Nadine Odermatt dank der Egalisierung ihrer persönlichen Bestleistung den Hochsprungfinal. Tina Baumgartner bleibt hingegen im Vorlauf über 400 Meter Hürden hängen.
Stefanie Barmet
Nadine Odermatts Einsatz an der EM hat sich gelohnt: Sie ist für die Olympischen Jugendspiele qualifiziert. (Bild: Stefanie Barmet)

Nadine Odermatts Einsatz an der EM hat sich gelohnt: Sie ist für die Olympischen Jugendspiele qualifiziert. (Bild: Stefanie Barmet)

Der Schweizerische Leichtathletikverband «Swiss Athletics» darf auf erfolgreiche U18-Europameisterschaften zurückblicken. 38 Nachwuchstalente schafften den Sprung an die zweite Austragung der Jugend-Europameisterschaften. Mit zwei Medaillen und insgesamt sieben Finalplätzen in Einzeldisziplinen sowie in zwei Staffeln gelang eine reiche Ausbeute. Teil der erfolgreichen Nachwuchstalente waren auch Nadine Odermatt (Leichtathletik Kerns) und Tina Baumgartner (LA Nidwalden). Während die U18-Europameisterschaften in Györ für Tina Baumgartner die Premiere im Schweizer Dress darstellten, war es für Nadine Odermatt bereits der zweite Einsatz für die Schweiz. Im Vorjahr hatte die Hochspringerin die Schweizer Farben bereits am EYOF vertreten, dass ebenfalls in Györ ausgetragen worden war.

Odermatt bewies in der Qualifikation gute Nerven. Alle Höhen bis und mit 1,74 Meter meisterte sie im ersten Versuch, ehe 1,77 aufgelegt wurde. Auf dieser Höhe, der ihrer persönlichen Bestleistung entspricht, scheiterte sie vorerst zweimal, ehe sie diese im dritten Versuch doch noch packte und sich das Finalticket sichern konnte.

«Die Qualifikation verlief super, am Finaltag konnte ich mein Potenzial dann leider nicht mehr ganz abrufen.» Nach einem Ruhetag traten 13 der insgesamt 26 Springerinnen zum Final an. Dabei erwischte die Obwaldnerin von Kopfweh geplagt nicht ihren besten Tag. Nach der Einstiegshöhe von 1,69 Metern ging es gleich fünf Zentimeter nach oben auf 1,74. Diese Höhe war für Nadine Odermatt an diesem Tag hoch, wobei sie den dritten Versuch nur knapp riss. Damit landete sie in der Endabrechnung eines hochstehenden Wettkampfes, der mit 1,94 Meter gewonnen wurde, auf Rang 12. Anlässlich der U18-Europameisterschaften wurden auch die Tickets für die Youth Olympic Games, die im Herbst in Buenos Aires stattfinden werden, vergeben. Da im Finale mehrere Nationen doppelt vertreten waren und nur ein Ticket pro Nation vergeben wird, darf Nadine Odermatt im Oktober bereits an ihren dritten Grossanlass reisen.

Tina Baumgartner doppelt im Einsatz

Nicht ganz nach Wunsch verlief die Premiere im Nationaldress für die um ein Jahr jüngere Tina Baumgartner. Die Nidwaldnerin hatte sowohl über 400 m, 400 m Hürden, 800 m und im Siebenkampf die Limite für die Jugendmeisterschaften erfüllt und sich schliesslich für einen Start über die Langhürden entschieden. Mit einer 400-Meter-Hürden-Bestzeit von 61,18 Sekunden war sie nach Györ gereist und durfte sich damit berechtigte Hoffnungen auf einen Platz im Halbfinal machen. Auf der Aussenbahn laufend, folgte nach einem schnellen Start ein Rempler bei der fünften Hürde, der sie völlig aus dem Rhythmus warf. Baumgartner musste mit einer Zeit von 63,29 Sekunden vorliebnehmen. Um eine Runde weiterzukommen, hätte sie die Zeit von 61,76 Sekunden unterbieten müssen. In der Endabrechnung klassierte sie sich bei ihrem ersten Grossanlass auf Rang 22. «Die Enttäuschung war verständlicherweise gross. Ich bin zu schnell angelaufen und brach nach dem Rempler ein. Nach nur zwei Hürdenrennen fehlt mir noch die Erfahrung.»

Tags darauf durfte sie in der Medley-Staffel, die sich aus vier Abschnitten von 100, 200, 300 und 400 Metern zusammensetzt, über 300 Meter erneut für die Schweiz antreten. Gemeinsam mit Zora Rauh, Tessa Tedeschi und Giulia Senn erreichte sie die siebtbeste Zeit aller gestarteten Nationen und qualifizierte sich für den Final von Sonntagabend. In diesem wurde 100-Meter-Finalistin Mélissa Gutschmidt über 100- und 200-Meter-Finalistin Nadja Zurlinden über 300 eingesetzt, während Tina Baumgartner als Ersatzläuferin agierte. Das Quartett erreichte schliesslich den achten Schlussrang. Obwohl sie sich im Vorfeld mehr erhofft hatte, blickt die 16-Jährige mit positiven Erinnerungen an ihren ersten Grossanlass zurück. «Insgesamt war die EM für mich ein unglaublich eindrückliches Erlebnis und ich fand es toll, wie wir Schweizer Athleten uns gegenseitig unterstützt haben.»

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