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Krienser Ju-Jitsu-Duo: «Ohne Medaillen reisen wir nicht in die Schweiz zurück»

Starker Auftritt der beiden Ju-Jitsu-Talente Dario Francioni und Janik Arnet an der U21-Europameisterschaft: Das Krienser Gespann holt sich im italienischen Bologna die bronzene Auszeichnung.
Roland Bucher
Sind zufrieden mit dem dritten Podestplatz: die Krienser Janik Arnet (links) und Dario Francioni (Bild: pd (Bologna, 28. Oktober 2018)

Sind zufrieden mit dem dritten Podestplatz: die Krienser Janik Arnet (links) und Dario Francioni (Bild: pd (Bologna, 28. Oktober 2018)

«Eigentlich gehen wir zwar immer mit der absoluten Absicht an den Start, um zu siegen», gestand Dario Francioni, «doch aufgrund der besonderen Umstände sind wir mit der Bronzemedaille mehr als zufrieden.» Denn man muss bedenken: Das langjährige Duo aus Kriens musste sich in den letzten Monaten mit nicht ganz optimalen Voraussetzungen für das Training abfinden. «Janik hat sein Sportstudium in Basel in Angriff genommen, ich die Berufsmatura. Diese neue Konstellation zwingt uns, neue gemeinsame Trainingszeiten zu finden.» Aber er könne beruhigen: «Wir sind auf gutem Weg.» Francioni und Arnet bestritten ihre letzten internationalen Wettkämpfe in der U-21-Kategorie. Ab nächster Saison geht es ins Elitefeld, «und dort», wissen die beiden, «wird ein rauerer Wind wehen.»

Was allerdings den Mut, weiterhin für hohe Aufgaben und Ziele bereit zu stehen, kaum trübt: «Wir werden ein oder zwei Jahre benötigen, um uns in der neuen Umgebung zu akklimatisieren. Dann hoffen wir aber schon, auch in der Elitekategorie wieder in die Medaillenränge vorrücken zu können.» Bei ihrem letzten Auftritt in der Juniorenkategorie starteten die beiden Krienser mit einer Niederlage gegen Spanien I. «Im ersten Moment waren wir enttäuscht», gesteht Francioni, «doch wir haben uns geschworen: ohne Medaillen reisen wir nicht in die Schweiz zurück.»

Slowenisches Duo zwei Mal nacheinander bezwungen

Via Hoffnungsrunde und einem Sieg gegen Spanien II qualifizierten sich Francioni/Arnet für den Kleinen Final, in dem das ehrgeizige Duo auf die slowenische Equipe Divjak/Jaksi trafen. «Wir hatten diesen Widersacher eine Woche zuvor in Deutschland knapp bezwungen und wussten», erzählt Francioni, «dass wir das Rüstzeug besitzen, diesen Erfolg zu wiederholen.» Das taten die beiden auf überzeugende Art und Weise und holten sich souverän Bronze. «Am meisten Freude hatten wohl Janiks und meine Eltern», lacht Franicioni, «die uns auf der Tribüne lautstark mit Kuhglocken angefeuert haben.»

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