Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Ohnmacht beim FC Sins

Der FC Sins bleibt in der jungen 2.-Liga-Saison noch ohne Erfolgserlebnis: 1:3 gegen den Absteiger FC Hochdorf. Der neue Trainer Moreno Merenda bleibt aber weiter zuversichtlich.
Ruedi Vollenwyder
Matthew Dos Santos Mendes (links) überläuft hier den Sinser Noël Bertelsen. (Bild: Dominik Wunderli (Sins, 8. September 2018)

Matthew Dos Santos Mendes (links) überläuft hier den Sinser Noël Bertelsen. (Bild: Dominik Wunderli (Sins, 8. September 2018)

«Es wäre nicht richtig, als Trainer nach vier Spielen und null Punkten zu sagen, dass man zufrieden ist. Dennoch haben wir nichts zu jammern, zu sagen es hätte, wäre oder könnte – es ist so, wie es ist. Wir nehmen die Situation an und schauen nach vorne.» Ein Statement des neuen Trainers Moreno Merenda vor dem Match gegen den FC Hochdorf, gelesen auf der Homepage des FC Sins. Eine Aussage, in der eine grosse Brise Machtlosigkeit herauszuhören ist. Eine verständliche Ohnmacht, denn auf diese Saison hin ging nach den Abgängen von Kim Marolf, Michael Hohl und Robin Niederberger eine gewaltige Portion Offensivpower verloren.

Und auch die Defensive erlitt nach den Wegzügen von Reto Brügger und Mathis Stutz einen Substanzverlust. Wechsel im Kader, die mit Neuzuzügen nicht wettgemacht werden konnten.

Frühes Gegentor wirft Taktik über den Haufen

Deshalb ist auch das Saisonziel der Sinser (Durchschnittsalter 21,5 Jahre) mit «Ligaerhalt» klar definiert. Kein angenehmer Einstieg für den neuen Trainer, der vor seinem Antritt nicht mit einem so grossen personellen Aderlass rechnete.

Immerhin: Dank dem 1:0-Sieg im IFV-Cup gegen den FC Alpnach (3. Liga) konnten die Sinser etwas Selbstvertrauen tanken. Denn der Match gegen den Absteiger FC Hochdorf war kein gewöhnlicher, standen doch die neuen Hochdorf-Chefs Edi von Moos und Stefan Suter letzte Saison noch beim FC Sins unter Vertrag. Eine höchst brisante Ausgangslage.

Auf dem Spielfeld blieb hingegen alles beim Alten. Der FC Sins verlor auch das fünfte Spiel der laufenden Meisterschaft. Schon nach sieben Minuten lag der FCS durch einen Treffer von Adrian Ates mit 0:1 hinten. «Dieses frühe vermeidbare Gegentor warf unsere zurechtgelegte Spieltaktik total über den Haufen», monierte der Sinser Trainer. «Und wenn einem das Glück nicht hold ist, prallt der Ball eben, wie beim Abschlussversuch von Noël Bertelsen in der 12. Minute, an den Pfosten statt ins gegnerische Tor», haderte Merenda weiter. Das 0:2 kurz nach der Pause durch Corsin Bundi war dann «wie ein Schlag ins Gesicht» für das junge Team vom FC Sins. Zwar kam nach dem 1:2-Anschlusstreffer (79.) durch den Neuzugang von Vladislav Anov noch Hoffnung auf. Doch der herrlich ins Lattenkreuz gezirkelte Freistossball durch den Ex-Buochser Roger Haldi besiegelte in der Nachspielzeit die erneute Niederlage.

Sins-Trainer Moreno Merenda war untröstlich: «Der Wille ist da. Die Spieler geben alles. Doch sie verpassen es, sich selber zu belohnen.» Es fehlte das gleiche Glück wie bei den beiden mit 0:1 verlorenen Partien gegen Obergeissenstein und Schattdorf. Er ist aber überzeugt, «dass das Momentum früher oder später auf unsere Seite kippen wird».

Für den Absteiger FC Hochdorf sieht die Situation nach diesen drei gewonnenen Punkten wieder etwas besser aus. Das ebenfalls junge Team konnte sich mit sieben Punkten ins breite Mittelfeld absetzen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.