Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Curling-Olympiasieger gewinnt Swiss-Cup

Frank Marti

Wie vor sechs Wochen das Baden Masters fand am Wochenende auch der Swiss Cup Basel mit einem rein skandinavischen Final seinen Höhepunkt und Abschluss. Als Sieger ging mit dem Schweden Niklas Edin der mit Abstand erfolgreichste Skip der Gegenwart hervor. In Baden im Champions-Final dem Norweger Thomas Ulsrud noch 2:5 unterlegen, wies der Goldmedaillengewinner der Olympischen Winterspiele von Südkorea und amtierende Welt- und Europameister den WM-Fünften Steffen Walstad mit 7:5-Steinen in die Schranken. Baden-Gewinner Ulsrud verpasste nach Niederlagen gegen Edin, Walstad und den Holländer Van Dorp überraschend die Playoffs.

Von den 12 Schweizer Abordnungen schafften zwei den Einzug in die Viertelfinal-Playoffs: Für das Genfer Nationalteam von Skip Peter De Cruz und Yannick Schwaller (Bern) gab es im kleinen Final ein Wiedersehen.

Luzerner und Zuger mit 3 Siegen und 3 Niederlagen

Auch die beiden Zentralschweizer Vertreter mischten tüchtig mit, mussten sich aber nach der dritten Niederlage im sechsten Umgang doch noch vor der Entscheidung verabschieden. Skip Lucien Lottenbach zog eine positive Lehre. «Unsere Leistung liess sich sehen. Die Siege über die beiden schottischen Teams des WM-Bronzegewinners Bruce Mouat und WM-Fünften Glen Muirhead beweisen, dass wir mit den Besten mithalten können. Was uns noch fehlt, ist die Leistungskonstanz. Daran arbeiten wir.» Swiss Curling honoriert die Fortschritte des Luzerner Teams grosszügig. In den nächsten Tag fliegen Lucien Lottenbach, Rainer Kobler, Patrick Abächerli und Tim Winkelhausen Richtung China, wo sie in Chongqing die Schweiz offiziell am mit 100 000 Dollar Preisgeld dotierten 8-Nationen-China-Open (Männer und Frauen) vertreten werden.

Siege über Weltklasse-Skips wie Doronin, Walstad und Van Dorp gelangen auch der von Junioren-WM-Bronzegewinner Jan Hess geskipten Zuger Formation. Dem späteren Sieger Edin unterlagen Jan Hess, Simon Gloor, Simon Hoehn und Reto Schönbächler sogar erst im Zusatzend. In der Schlussphase liess die Konzentration wohl nach, was – analog zu den Luzernern – die zeitgleiche Heimfahrt nach sich zog.

Witschonkes kurzer Auftritt in Stockholm

Am Ladies Cup in Stockholm konnte das Luzerner Team von Selina Witschonke die Erwartungen nicht erfüllen. Der 6:5-Sieg über die Bayerin Daniele Jentsch blieb das einzige Erfolgserlebnis. Zwei Siege buchte die Zugerin Briar Hürlimann, die im Team Oberwallis die letzten Steine legt. Anschliessende Niederlagen gegen Tschechien und die spätere Cup-Gewinnerin Anna Hasselborg vereitelten aber den Einzug in die Viertelfinals. (fm)

Hinweis

Resultate auf Seite 34.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.