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Die 2.-Liga-inter-Fussballer von Perlen-Buchrain trumpfen gross auf

Im 2.-Liga-inter-Spiel fegt der FC Perlen-Buchrain einen enttäuschenden FC Ibach mit 5:1 förmlich vom Feld.
Ruedi Vollenwyder
Perlens Innenverteidiger und Captain Kilian Wiederkehr (rechts) klärt gegen Ibachs Adilj Sejdiji. Bild: Boris Bürgisser (Buchrain, 17. August 2019)

Perlens Innenverteidiger und Captain Kilian Wiederkehr (rechts) klärt gegen Ibachs Adilj Sejdiji. Bild: Boris Bürgisser (Buchrain, 17. August 2019)

«Nein, das war nicht der FC Ibach, den ich mir in diesem Match vorstellte», sinnierte Ibach-Trainer Flurin Stöckli nach der 1:5-Schlappe gegen den FC Perlen-Buchrain. Und dementsprechend war die Stimmung bei den Spielern nach dem Schlusspfiff tief im Keller. Mucksmäuschenstill sassen die Ibach-Akteure auf der Spielerbank. Keiner regte sich ob dieser Klatsche auf. «Genau diese fehlenden Emotionen waren mitentscheidend, dass wir nie ins Spiel fanden. Wir haben nur agiert, statt zu reagieren, kamen gegen die aggressiven Perler immer einen Schritt zu spät und haben praktisch keine Zweikämpfe gewonnen», analysierte der Ibach-Trainer. «Nur gut, dass wir schon am Dienstag gegen den FC Sursee die Gelegenheit bekommen, diesen schwachen Auftritt zu korrigieren», fügte ein bitter enttäuschter Flurin Stöckli an.

Die Schwyzer hatten gegen die sehr aggressiv zur Sache gehenden Perler nie den Hauch einer Chance auf einen Punktgewinn. Die Abwehr war löchrig, das Mittelfeld agierte ohne Überzeugung und die Offensivleute bissen sich an der hart­näckigen Abwehr die Zähne aus. Deren Goalie Noah Schnarwiler hatte in der ersten Halbzeit keine einzige Möglichkeit, sich auszuzeichnen. So flau war das Angriffslüftchen der Gäste.

Vier Tore des 21-jährigen Edmond Basha

Anders trumpfte das Team um Trainer Saba Velic auf. Man suchte mit einer tollen Einsatzbereitschaft den Erfolg und fand ihn auch. Bis zur Pause zog der FC Perlen-Buchrain dank Toren von Diogo Sousa (25. ein herrlicher Schlenzer ins hohe Eck) und Edmond Basha (34. und 44. ein Superangriff über Gian Luca Polz und Stefan Budmiger) auf 3:0 davon. Und als kurz nach der Pause die Ibächler Abwehr wiederum nicht Herr der Lage war und Edmond Basha das dritte (49. 4:0 auf einen Freistoss hin) seiner vier Tore (63. 5:0) ermöglichte, war der einseitige Match endgültig gelaufen. Der Treffer zum 1:5 (81. Blendi Hoxha) konnte die Perler Gratislektion in Sachen Einsatzbereitschaft an die Adresse seines Teams nicht übertünchen.

Trainer Saba Velic konnte es sich sogar leisten, den vierfachen Torschützen Edmond Basha in der 71. Minute vom Feld zu holen. Das mit den vier Toren konnte das 21-jährige Eigengewächs, der vor zwei Jahren noch im 4.-Liga-Team von Perlen spielte, nach der Partie nicht so recht einordnen. «Vier Tore, das gelang mir noch nie. Ein gutes Gefühl. Ich finde es ganz einfach toll, dass wir diesen Match dank einer geschlossenen und kämpferisch sehr guten Mannschaftsleistung gewinnen konnten.» Dieser persönliche Erfolg lässt den als Schlosser arbeitenden jungen Stürmer nicht abheben. «Ich will immer und immer wieder dazulernen und in den Trainings und Matches alles geben», ist das Credo des Stürmers.

Aufwärmritual für die Perler Ersatzspieler

Klar, dass sich auch Trainer Saba Velic über diesen Erfolg freute. «Es ist ein sehr wichtiger Sieg. So können wir den Match am Dienstag auswärts beim FC Rotkreuz etwas optimistischer angehen.» Doch was hatte es auf sich, als er in der 22. Minute, beim Stande von 0:0, alle seine Ersatzspieler zum Warmlaufen schickte? Wollte er etwas am Mannschaftsgefüge ändern? «Nein, überhaupt nicht. Seit ich Trainer bin, ist dieses ‹Pre-warm-up› ein für meine Trainerarbeit wichtiger Bestandteil, ein Ritual. Die Ersatzspieler sollen dank dieses kurzen Einlaufens nicht nur im Kopf, sondern auch tenümässig, schon mit den Schienbeinschonern in den Stulpen, parat sein, wenn ein Einsatz bevorsteht.» Sagte es und nahm sich anschliessend noch Sebastian Tschupp zur Brust, um mit ihm noch offene Fragen zu klären.

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