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Remis nach Penalty-Spektakel zwischen Stans und Gunzwil

Der FC Stans erkämpft sich gegen den FC Gunzwil mit dem letzten Spieleraufgebot ein gerechtes 3:3-Unentschieden. Und beide Teams hoffen auf den Ligaerhalt vom FC Ägeri.
Ruedi Vollenwyder
Der Stanser Marc Kuster (am Ball) im Zweikampf mit André Furrer. (Bild: Boris Bürgisser (Stans, 25. Mai 2019).)

Der Stanser Marc Kuster (am Ball) im Zweikampf mit André Furrer. (Bild: Boris Bürgisser (Stans, 25. Mai 2019).)

Die Ausgangslage vor der 2.-Liga-Partie zwischen dem FC Stans und dem FC Gunzwil war äusserst brisant. Da gleich drei Innerschweizer Teams von der 2.-Liga-inter (Gruppe 4) absteigen müssen und auch der FC Ägeri (Gruppe 5) «noch nicht über dem Berg» ist, müssten bei einem Abstieg der Zuger gleich vier 2.-Liga-Teams absteigen.

Diese Ausgangslage hinderten die beiden Teams allerdings nicht an einem sehr attraktiven Spiel. Die Geschichte der ersten Halbzeit war geprägt von gleich vier gepfiffenen Foulpenaltys. Über die jeweilige Berechtigung muss man nicht diskutieren. Über deren Entstehung allerdings schon. «Bei den Fouls, die zu den Penaltys führten, haben wir uns recht naiv verhalten», fand Stans-Trainer Benji Hess. Das waren schöne Geschenke an den Gast aus Gunzwil, der diese dankend annahm. Captain André Furrer liess Goalie Manuel Odermatt zweimal keine Abwehrchance und brachte sein Team bis zur 22. Minute mit 2:0 in Front. Doch nur drei Minuten später musste der Referee auch im gegnerischen Strafraum auf den ominösen Punkt zeigen: Luca Eigensatz erzielte den 1:2-Anschlusstreffer.

Gunzwil-Trainer Imholz: «Es nervt gewaltig»

Dieser dritte Penaltytreffer weckte die Stanser etwas aus der Schockstarre. Gunzwils Goalie Moses König musste während der Stanser Drangphase mehrmals eingreifen, um den Ausgleich zu verhindern. In der 37. Minute hatte er aber gegen den 2:2-Ausgleichstreffer durch den aufopfernd, aber im Abschluss oft unglücklich kämpfenden Marc Kuster kein Rezept. Das Penalty-Festival ging in diesem unterhaltsamen Spiel noch vor dem Pausenpfiff weiter. Till Fleischli wurde von den Beinen geholt. Diesmal übernahm Matias Nurmi die Verantwortung und traf sicher zur Gunzwiler 3:2-Führung.

Im zweiten Teil dieser intensiven Partie hatten beide Torhüter genug Szenen, um sich auszuzeichnen. In der 76. Minute nützte aber auch das Können von Moses König nichts: Jan Lippold traf mit einem herrlichen Direktschuss aus 20 Metern genau ins hohe Toreck zum verdienten 3:3-Ausgleich. Für den Gunzwiler Spielertrainer Sascha Imholz war dieser Match «ein sehr turbulentes Spiel, das auf beide Seiten hätte kippen können. Das Unentschieden geht trotz den drei uns zugestandenen Elfmetern in Ordnung». Für ihn war wichtig, dass sich die Tabellensituation nach diesem Unentschieden nicht verschlechtert hat. Mit dem gegenwärtigen elften Rang kann sich Sascha Imholz drei Runden vor Meisterschaftsschluss aber nicht auf der sicheren Seite sehen. «Es nervt gewaltig, wenn man nicht weiss, ob dieser viertletzte Platz zum Ligaerhalt reicht.» Dieser reicht nur, wenn sich Ägeri in der 2.-Liga-inter (Gruppe 5) halten kann. Mit dem 4:2-Sieg im Abstiegskampf gegen den FC Adliswil haben die Zuger einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Auch bei Stans-Trainer Benji Hess ist die Anspannung gross, obwohl die Nidwaldner noch drei Punkte mehr auf dem Konto haben als Gunzwil:

«Wir laufen personell auf dem letzten Zacken. Von einem geordneten Trainingsbetrieb kann ich nur träumen.»

Und Stürmer Marc Kuster, der zu mehreren guten Torchancen kam, ärgerte sich: «Ja, die eine oder andere Torchance hätte ich schon noch verwerten müssen.»

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