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Uris Rollhockeyaner bezwingen den Meister aus Montreux

Auch ein 0:2-Rückstand bringt den RHC Uri gegen Montreux nicht aus dem Konzept. Mit 4:2-Heimsieg sind die Urner zurück im Playoff-Geschäft.
Felipe Sturla (am Ball) erzielt zwei Penalty-Tore gegen Montreux. (Bild: Urs Hanhart, Seedorf, 11. November 2018)

Felipe Sturla (am Ball) erzielt zwei Penalty-Tore gegen Montreux. (Bild: Urs Hanhart, Seedorf, 11. November 2018)

Vieles schien im Vorfeld des NLA-Heimspiels gegen den Meister Montreux zu Ungunsten des RHC Uri zu sprechen. Da war zum einen das verletzungsbedingte Forfait von Stammspieler André Costa. Zu allem Unglück verletzte sich beim Einspielen auch noch Marcel Greimel. Beim traditionellen Fussballspiel kriegte der Stammtorhüter einen Ball mit voller Wucht ins Gesicht, so dass seine Sehfähigkeit einen Einsatz nicht zuliess.

Für Greimel spielte Marc Blöchlinger. Der 18-Jährige legte einen klassischen Fehlstart hin. Keine zwei Minuten waren gespielt, als er einen harmlosen Ball zum 0:1 passieren liess. Schlimmer konnte es eigentlich gar nicht kommen – meinten zumindest die Urner. Doch spätestens als Montreux nach acht Spielminuten auf 2:0 erhöhte, hatte das Heimteam die Gewissheit, dass es noch schlimmer kommen kann. Besonders bitter aus Urner Sicht war, dass sie bis zu diesem Zeitpunkt ein gefälliges Spiel zeigten. Zwar fehlte es noch an der erforderlichen Durchschlagskraft, der Ball zirkulierte aber ansehnlich in den eigenen Reihen. Montreux wurde höchstens mit Entlastungsangriffen gefährlich.

Gerig erzielt wichtigen Anschlusstreffer

So dauerte es bis zur 21. Minute, bis die Bemühungen der Urner belohnt wurden. Captain Michael Gerig vollendete einen mustergültigen Konter zum wichtigen 1:2-Anschlusstreffer. Fortan drückte das Heimteam aufs Tempo. Die Urner griffen die Gäste früh an. Dermassen am Spielaufbau gestört zu werden, war sich Montreux nicht gewohnt. In der 29. Minute erzielte Joshua Imhof mit einem Bauerntrick den verdienten 2:2-Ausgleich. Montreux kam nun ins Straucheln und Uri tankte Selbstvertrauen. In der 37. Minute beförderte ein Westschweizer die Kugel regelwidrig aus dem Strafraum. Nach kurzer Beratung zeigten die Schiedsrichter auf den Penaltypunkt. Der Toptorjäger der Urner, Felipe Sturla, liess sich nicht zweimal bitten und erzielte mit einem präzisen Schuss in die hohe rechte Ecke via Latte den vielumjubelten erstmalige Urner Führung.

Nur 30 Sekunden später zeigten die Schiedsrichter erneut auf den Penaltypunkt. Diesmal hatte ein Spieler des Montreux HC die Kugel mit der Brust berührt. Sturla übernahm erneut die Verantwortung und verwandelte sicher zum 4:2. In früheren Jahren wären die Urner in solchen Situationen nervös geworden und hätten das Spiel möglicherweise nochmals aus der Hand gegeben. Doch nicht am vergangenen Sonntag. Abgebrüht spielte das Heimteam die Führung über die Zeit. Dabei kam den Urnern entgegen, dass sie über das breitere Kader verfügten. Mit häufigen Wechseln konnten sie den Gästen den Schneid abkaufen. Nun sind die Urner wieder mitten drin im Kampf um einen Playoffplatz. (ji)

NLA, 10. Runde: RHC Uri – Montreux 4:2. Uttigen – Wimmis 1:5. Genève – Diessbach 0:5. Biasca – Dornbirn 5:6.

Rangliste: 1. Biasca 8/24. 2. Diessbach 8/18. 3. Montreux 10/18. 4. Dornbirn 10/15. 5. Genève 8/11. 6. Wimmis 9/11. 7. RHC Uri 7/10. 8. Uttigen 8/7. 9. Thunerstern 8/5.

RHC URI - Montreux HC 4:2 (1:2)

Rollhockeyhalle, Seedorf. – 200 Zuschauer. – RHC Uri: Marc Blöchlinger; Felipe Sturla (2 Tore), Matteo Gasser, Tim Aschwanden, Remo Schuler, Nicola Imhof, Joshua Imhof (1), Michael Gerig (1), Adrian Briker, Marcel Greimel.– Bemerkung: RHC Uri ohne André Costa (verletzt).

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