Langläufer Ramon Riebli hat an den Olympischen Jugendspielen den Sprint im Visier

Der Obwaldner Langläufer Ramon Riebli nimmt an den Olympischen Jugendspielen in Lausanne teil. Der 17-Jährige freut sich auf die Wettkämpfe – trotz Nervosität.

Roland Bösch
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Der 17-jährige Obwaldner Ramon Riebli hat sich in den vergangenen Tagen aufs Training konzentriert.

Der 17-jährige Obwaldner Ramon Riebli hat sich in den vergangenen Tagen aufs Training konzentriert. 

Bild: PD

Für die Nidwaldner Alpin-Fahrerin Delia Durrer sowie die beiden Obwaldner Biathletinnen Chiara Arnet und Lara Berwert ging Mitte Woche das Abenteuer Olympische Jugendspiele bereits zu Ende. Am Donnerstag ist in Lausanne die zweite Welle angerollt. Die neu angereisten Athleten werden bis zur Schlussfeier am kommenden Mittwoch um Medaillen in ihren Sportarten kämpfen. Der Obwaldner Langläufer Ramon Riebli (Bild) sagt: «Klar steht im Wettkampf die Leistung im Vordergrund. In Lausanne geht es aber auch darum, Erfahrung zu sammeln und auf Sportlern aus anderen Ländern und Sportarten zuzugehen.» Der 17-jährige Athlet des Skiclubs Schwendi-Langis verheimlicht nicht, dass die Nervosität langsam zunimmt.

Die Eröffnungsfeier verfolgte der Giswiler am Fernseher, sonst hat er sich aber auf seine Trainings konzentriert. «In den Intervalltrainings am letzten Wochenende konnte ich meinen Körper noch einmal richtig auf einem guten Level ausreizen.» Die Langlaufwettkämpfe werden in Le Brassus ausgetragen. Die Strecke kennt der Schüler der Sportmittelschule Engelberg von den letztjährigen Swiss-Cup-Rennen. Entweder gehe es rauf oder runter. Solche Rennen würden ihm entgegenkommen, so Riebli. Die grössten Chancen auf einen Spitzenplatz rechnet er sich in seiner Paradedisziplin, dem Sprint in der freien Technik aus. Dieser Wettkampf wird am Sonntag über die Bühne gehen. Am Dienstag folgt das Distanzrennen und am Mittwoch allenfalls der Einsatz beim Teamevent. «Die Teilnahme an der Jugend-Olympiade im eigenen Land ist etwas Aussergewöhnliches. Ich freue mich riesig, dass zahlreiche Kollegen und Familienmitglieder extra wegen mir anreisen werden», sagt Riebli. Wobei er seinen Vater Adrian mit der Selektion arg ins Schwitzen gebracht hat. Adrian Riebli würde am Samstag auf dem Langis als Wettkampfleiter beim Biathlon-Rennen im Einsatz stehen. Luca Enz übernimmt für einmal diesen Part.