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Ruckstuhls Hoch im Spätsommer

An den Schweizer Nachwuchs-Meisterschaften in Aarau trumpft die Siebenkämpferin Géraldine Ruckstuhl mit drei Gold- und einer Silbermedaille gross auf. Auch andere Innerschweizer lassen sich feiern.
Jörg Greb

Nach Rang 9 und 6250 Punkten an den Europameisterschaften Mitte August in Berlin machte sich bei Géraldine Ruckstuhl die Erkenntnis breit: «Ich kann noch mehr.» Der internationale Mehrkampf im französischen Talence vom kommenden Wochenende steht dabei im Fokus ihrer Vorbereitung. Die Schweizer U23- und U20-Meisterschaften in Aarau nutzte sie als letzten Wettkampftest. Und die Ergebnisse stimmen die Luzerner Hinterländerin zuversichtlich. In vier Disziplinen trat sie an, im Speerwerfen, Weitsprung und im Kugelstossen gewann sie den Titel, im Hürdensprint lief sie auf Rang 2.

Nicht nur die Platzierungen, sondern auch die Resultate und die dahinter stehenden Leistungen stimmen sie zuversichtlich. Beim Speerwerfen, Rückstuhls Paradedisziplin, dominierte sie nach Belieben. Die 52,79 m allerdings befriedigten sie nicht: «Der Anlauf passte nicht, daran muss ich in den nächsten Tagen noch zu arbeiten.» Und trotz den Goldmedaillengewinnen im Weitsprung und im Kugelstossen fand sie auch in jenen Disziplinen den Ansporn für noch mehr.

Im Kugelstossen nah an der Bestleistung

5,99 Meter realisierte Ruckstuhl im Weitsprung. «Schade dass ich die 6-Meter-Marke nicht schaffte», sagte die 20-Jährige. Beim Kugelstossen urteilte sie etwas anders. 13,86 m stiess sie im ersten Versuch. Nur drei Zentimeter fehlten zur persönlichen Bestweite. Danach riskierte sie mehr, testete und kam nicht mehr weiter. «Wenn es Ernst gilt, liegt da auch noch was mehr drin», folgert die 20-Jährige. Dasselbe gilt für den Hürdensprint. In 13,87 Sekunden verpasste sie ihre Bestzeit lediglich um sieben Hundertstel – und das »obwohl ich den Start verschlief». Mit viel Zuversicht blickt Ruckstuhl nun dem folgenden Wochenende im französischen Talence entgegen.

Eine Innerschweizer Dominanz spielten die 800-Meter-Läufer in den Personen von Jonas Schöpfer (STV Sempach) und Dominik Ummel (LC Luzern) aus. Schöpfer wurde seiner Favoritenrolle bei den U23 gerecht, Ummel der bei den U20. «Toll, es ist mir gelungen, den dritten U23-Meistertitel zu gewinnen», sagte Schöpfer. Gleichbedeutend mit der höchstmöglichen Anzahl. Ganz nach seinem Geschmack entwickelte sich das Rennen. Nach langsamen ersten 500 m konnte der Sempacher dann seine Endschnelligkeit ausspielen.

Premierencharakter hatte das Resultat hingegen für Ummel in der tieferen Alterskategorie: «Das ist die Krönung und das Dessert nach dem harten Training.» Hervorzustreichen gilt es nach diesem Innerschweizer-800-m-Double: Schöpfer und Ummel profitieren voneinander. Seit anderthalb Jahren trainiert auch Ummel unter Andi Vögtli, dem früheren Weltmeistercoach von André Bucher. «Wir pushen uns, und das macht uns schnell», sagt Ummel zur Kooperation.

Goldflut auch beim Nachwuchs

Für weitere Innerschweizer Goldmedaillengewinne sorgten in Aarau Flavia Stutz (LR Gettnau/17:13,62) über 5000 m bei den U23 sowie Julian Sutter (TV Sarnen/46,71 m) im Diskuswerfen und Noah Fleischmann (STV Lachen/57,29 m) mit dem Hammer bei den U20.

Die obersten Podestränge mit Topleistungen errangen bei den U18 und U16 in Frauenfeld Cédric Dettwiler (STV Willisau/1,91 m) im Hochsprung, Tina Baumgartner (LA Nidwalden/61,61 Sekunden) über 400 m Hürden, Fabienne Tiefenauer (LK Zug/42,75 m) mit dem Speer sowie die erst 15-jährige Lena Bussmann (STV Willisau) mit 1,72 m im Hochsprung.

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