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Out im Cup: Die Energiespeicher von Ad Astra Sarnen sind leer

Die Cup-Achtelfinals bedeuten Endstation für Ad Astra Sarnen.
Dem Sarner Stürmer Basil von Wyl gelingt ein Zuspiel trotz der Intervention des Thuner Verteidigers Yannick Bärtschi. Bild: Simon Abächerli (Thun, 27. Oktober 2019)

Dem Sarner Stürmer Basil von Wyl gelingt ein Zuspiel trotz der Intervention des Thuner Verteidigers Yannick Bärtschi. Bild: Simon Abächerli (Thun, 27. Oktober 2019)

Unihockey 49:11 zeigte die Matchuhr, als der Thuner Verteidiger Janik Saurer Sarnens Britschgi zum 5:1 überwand. Sinnbildlich für die Partie war, wie der Treffer zu Stande kam: Rehor, der auffälligste Thuner, führte einen Freistoss schnell aus und hatte das Auge für den frei stehenden Kollegen, der mit einem platzierten Weitschuss traf. «Wir standen nicht nur in dieser Situation zu weit weg von unseren Gegnern. Allgemein waren wir nicht so auf der Höhe des Spiels», machte Sarnens Verteidiger Valerio Läubli das Sarner Manko aus. Das 5:2 durch Marco Schöni kurz darauf bedeutete nur noch Resultatkosmetik.

Die Sarner waren offensiv zu ideenlos, Thun musste nie um das Weiterkommen im Schweizer Cup zittern. Im Gegenteil: Beim Versuch ohne Torhüter und mit sechs Feldspielern nochmals zu etwas Zählbarem zu kommen, traf das Heimteam noch zweimal ins verwaiste Tor zum 2:7-Schlussresultat.

Dabei standen die Vorzeichen vor diesem Cup-Achtelfinal besser als auch schon diese Saison. Mit dem Selbstvertrauen des ersten Meisterschaftssieges am Vortag gegen Langnau (4:3 n. P.) reisten die Sarner über den Brünig. Von diesem Selbstvertrauen war jedoch wenig zu sehen. In der Offensive gelangen den Obwaldnern wenig zusammenhängende Aktionen, unter anderem liessen sie drei Powerplay-Gelegenheiten ungenutzt verstreichen. Auf der Gegenseite sorgte vor allem der wendige Tscheche Rehor immer wieder für Gefahr. Ihn bekamen die Sarner nie richtig in den Griff.

«Ein Weiterkommen hätten wir mit dieser Leistung nicht verdient. Schwere Beine vom Vortag sind keine Ausrede, auch die Thuner haben am Samstag ein Spiel bestritten. Es kann kaum ein Spieler von uns behaupten, eine gute Leistung gezeigt zu haben», meinte Läubli nach Spielschluss. Es war sichtbar, dass die Energiespeicher der Sarner schon besser geladen waren. Dass nun eine zweiwöchige Nationalmannschaftspause bevorsteht, dürfte den Sarnern gelegen kommen. (jh)

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