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Auf der Surseer Schlottermilch findet ein Tennis-Schlagabtausch statt

Sursees Frauen-Tennisteam steht vor der zweiten NLA-Interclub-Saison. Bangen ist dieses Mal nicht angesagt.
Theres Bühlmann
Steht auch dieses Jahr wieder im Fokus: Sursees Spielerin Kristina Milenkovic. Bild: Manuela Jans-Koch (Sursee, 4. August 2018)

Steht auch dieses Jahr wieder im Fokus: Sursees Spielerin Kristina Milenkovic. Bild: Manuela Jans-Koch (Sursee, 4. August 2018)

Die Surseer Tennisfans fiebern den kommenden Tagen entgegen. Nach der Premiere im letzten Jahr folgt nun für das NLA-Frauenteam die Zweitauflage im Rahmen des Interclubs. In der vergangenen Saison schafften die Surentalerinnen den Ligaerhalt knapp mit einem Punkt Vorsprung auf Absteiger Geneva Country Club. Diesmal muss nicht gebangt und gezittert werden. Im Herbst zog sich Centre Sportif de Cologny zurück, und weil keine Equipe den frei werdenden Platz besetzen wollte, wird die NLA nur mit fünf Teams bestritten, und somit gibt es keinen Absteiger.

Weniger Druck und etwas entspannter

«Wir können die Meisterschaft mit etwas weniger Druck und auch entspannter in Angriff nehmen», sagt Sursees Trainer Michael Birner. Trotzdem wappnet sich Sursee und hat sich verstärkt. Den Part der Nummer 1 übernimmt die 19-jährige Tschechin Monika Kilnarova, zur Zeit die Nummer 459 der Welt. Ihr bestes Ranking wies sie im letzten Jahr mit 276 auf. «Sie spielt sehr solide und stabil», charakterisiert Michael Birner den Neuzuzug.

Ebenfalls neu auf der Kaderliste steht deren Landsfrau Linda Fruhvirtova. Die 14-Jährige ist aktuell die weltbeste Juniorin mit Jahrgang 2005. Ob sie allerdings zum Einsatz kommt, steht noch nicht fest, da sie in ihrer Heimat die U14-Team-Weltmeisterschaft bestreitet.

Ein junges Duo steht im Mittelpunkt

Im Weiteren setzt Sursee wie im letzten Jahr auf clubeigene Spielerinnen. Allen voran auf die 18-jährige Kristina Milenkovic und auf Kiara Cvetkovic (15). Komplettiert wird das NLA-Kader durch Anna Vrbenskà (22) und Corina Christener, die auch das Captain-Amt innehat. «Die jungen Spielerinnen sollen vor allem auch gegen höher eingestufte Akteurinnen Erfahrungen sammeln», sagt Trainer Michael Birner. Nicht dabei ist Karin Hechenberger, die im Frühling für Dählhölzli Bern in der NLC spielte und nicht für Sursee in der NLA antreten kann.

Zentralschweizer in der NLA Männer

Im NLA-Interclub ist die Zentralschweiz mit keinem Männerteam vertreten. Trotzdem stehen zwei regionale Spieler auf den Kaderlisten: Adam Moundir (N2.12, Luzern) bei Froburg Trimbach und Raphael Lustenberger (N2.14, Ebikon) bei Grasshopper ZH. Das Duo bestritt zusammen die NLB-Saison mit Allmend Luzern. Wie auch Jonas Schär (N3.32, Oftringen), der ebenfalls bei Froburg gemeldet ist. Dazu kommt Jenny Dürst (N3.35, Wettswil), die NLB-Spielerin von Luzern Lido, die zum NLA-Aufgebot von Weihermatt Urdorf gehört. (a.k.)

Männer, NLA, 1. Runde, heute 12.00 Uhr: Grasshopper ZH – Nyon, Seeblick ZH – Froburg Trimbach, Genève Eaux-Vives – CT Neuchâtel.

Kristina Milenkovic spielte letzte Woche an einem Turnier in Prag, auch Doppel mit dem Surseer Neuzuzug Monika Kilnarova. Das Duo musste sich in den Achtelfinals (1. Runde) geschlagen geben, «aber die beiden konnten so zusammen erste Erfahrungen sammeln», blickt Michael Birner zurück. Obwohl Kristina Milenkovic auch im Einzel früh ausschied, konnte der Trainer diesem Aufenthalt viel Positives abgewinnen. «Es war eine sehr gute Woche, denn Kristina profitierte von den Trainings mit Spielerinnen, die in der WTA zwischen 100 und 200 klassiert sind, und auch von einer optimalen Infrastruktur.»

Die Geuenseerin Kiara Cvetkovic zog sich im März bei einem Turnier in Spanien eine Knieverletzung zu, ist aber ­wieder einsatzfähig. Für sie ist Neuzuzug Linda Fruhvirtova ­übrigens keine Unbekannte, die beiden gewannen auch schon zusammen im Bereich U12 und U14 Turniere im Doppel.

Schwere Auftaktpartie am Nationalfeiertag

Für einige Teams beginnt der Meisterschaftsauftakt heute Dienstag, Sursee trägt die erste Partie gegen Schweizer Meister Grasshopper ZH auswärts am 1. August aus. Die Titelverteidigerinnen spielen unter anderem mit der letztjährigen Gstaad-­Finalistin Mandy Minella aus Luxemburg. Dann folgt die Auswärtsbegegnung gegen Weihermatt (3. August). Die Heimspiele bestreitet Sursee am 4. August gegen Chiasso und am 6. August gegen Nyon. Die Westschweizerinnen sind sehr stark einzuschätzen, bei denen unter anderem Timea Bacsinszky, Conny Perrin und Ylena In-Albon gemeldet sind. Zähler erhofft sich Sursees Trainer Birner gegen Aufsteiger Weihermatt und eventuell gegen Chiasso, aber auch gegen die anderen Teams könnte der eine oder andere Punkt im Bereich des Möglichen liegen.

Modus: Jede Mannschaft bestreitet in der Vorrunde vier Spiele. Gespielt werden pro Begegnung vier Einzel und zwei Doppel. Erlaubt ist der Einsatz von jeweils zwei Ausländerinnen. Die Teams auf den Plätzen 1 bis 4 bestreiten am 10./11. August in Zürich die Finalrunde. Da nur fünf Teams gemeldet sind, gibt es keinen Absteiger.

Das Surseer Team: Monika Kilnarova (N2.13 (CZE, 19 Jahre). Linda Fruhvirtova (N2.14, CZE, 14). Kristina Milenkovic (N3.33, SUI, 18).Anna Vrbenskà (N3.35, CZE, 22). Kiara Cvetkovic (N4.47, SUI, 15). Corina Christener (R2, SUI, 29, Captain).

Die Teams: Grasshopper ZH (Titelverteidiger), Sursee, Nyon, Weihermatt (Aufsteiger) und Chiasso.

Die Spiele der Surseerinnen. Donnerstag: Grasshopper ZH – Sursee. – Samstag: Weihermatt – Sursee. – Sonntag: Sursee – Chiasso. – Dienstag, 6. August: Sursee – Nyon (je 12 Uhr, Tennisanlage Schlottermilch, Sursee, bei schlechten Wetter in der Tennishalle Schenkon).

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