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Schnell trotz müden Beinen

Der 41. Luzerner Frühlings-OL in Sursee begeistert mit seiner Vielfalt. Für Vorzeigeleistungen sorgen regionale Nachwuchskräfte wie beispielsweise Corsin Boos aus Malters.
Jörg Greb

Die Reaktionen waren zahlreich, und sie waren durchwegs mit Lob behaftet: «Eine fantastische Bahn, ganz einfache, normalschwere und aussergewöhnlich knifflige Kontrollposten – und das wild durchmischt.» Tim Franssen strahlte ob der Komplimente der Teilnehmer am Sprint-OL im Städtchen Sursee. Sie alle waren an ihn gerichtet. Der 21-Jährige war für die Bahnen zuständig, die Postenstandorte und deren Abfolge. Und auch die Karte «Stadt Sursee» stammt aus seiner Hand. Er aktualisierte jene, die er für seine Maturaarbeit erstellt hatte.

Die Elitecracks fehlten weitgehend unter den rund 500 Startenden. Die Ausnahme: Laura Ramstein. Die Baselbieterin hatte Anfang Mai an den Europameisterschaften (für Österreich startend) im Tessin überzeugt. In Sursee gewann sie die anspruchsvollste Frauenkategorie. Gesorgt war aber für zusätzliche Qualität. Der talentierteste Nachwuchs der Region mass sich untereinander und mit Altersvertretern aus andern Regionen. Für sie war das Heimrennen mit einem Kaderwochenende verbunden. Und einer, der sich zu profilieren wusste, ist ein Athlet, der höhere Ziele ansteuert: Corsin Boos in der Kategorie Männer 18.

Die perfekte Dosierung gefunden

Der bald 18-Jährige aus Malters siegte mit einem soliden Vorsprung auf Silvan Köpfli (Wolhusen) und Fabio Birrer (Einsiedeln). «Ich machte keine Fehler», freute sich Boos. Er fand die perfekte Dosierung zwischen Tempolauf und vorsichtig laufen bis zum Stehenbleiben und genauem Kartenstudium. Den Lauffluss sah er dadurch unterbrochen, dafür unterliefen ihm keine zeitraubenden Fehler. «Es war so eng, so diffizil, dass sich solche Sicherheitsstopps bezahlt machten.» Als exzellente Möglichkeit, den Stadt-OL zu üben», beschrieb er den Wettkampf. Das schnelle Entscheiden, das Drehen mit der Karte sowie die hohen physischen Anforderungen strich der Sportkanti-Schüler ebenfalls hervor.

Obersten Stellenwert schenkte Boos diesem Rennen allerdings nicht. Er bestritt es, wie die andern Mitglieder des Zentralschweizer Nachwuchskaders auch, mit einer Vorbelastung. Beim Zusammenzug über’s Wochenende war am Vortag der alljährliche Leistungstest auf dem Programm gestanden. «Die Anforderungen waren hoch, und die Beine entsprechend müde», sagte Boos. Die nicht optimale Vorbereitung konnte er sich leisten. Seinen direkten Konkurrenten aus der Region erging es nicht besser. «Der Saisonhöhepunkt soll der Junior European Cup im Oktober werden, und die Qualifikationsläufe dafür sind erst Mitte August», sagt Boos.

Heimvorteil für Burkhardt

Von den Ambitionierten der Region vermochten sich auch andere zu profilieren. Jan Burkhardt etwa bei den H16. Die starke Leistung führte er auf die Vertrautheit mit dem Laufgebiet zurück. «Ich kenne hier fast jeden Winkel», sagte der Schüler der dritten Sekundarklasse aus Sursee. Etlichen Trainingseinheiten in der Stadt sorgten für zusätzliche Vertrautheit. Beachtlich ist die Leistung dennoch, denn der Surseer bestreitet erst im zweiten Jahr OL-Läufe.

An der Ranglistenspitze bei den Jugendlichen zu finden waren von den Zentralschweizern zudem: Flavio Ehrler (Sursee/1. H14), Mirjam Würsten (Schattdorf/1. D18), Ladina Bühlmann (Sursee/2. D16) und Anic Hofer (Malters/2. D14).

Hinweis

Resultate: www.solv.ch

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