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Vor brisantem Unterwaldner Derby: «Die SG Obwalden kann kommen»

Bei Derbys gelten bekanntlich eigene Gesetze. So auch im Unterwaldner 1.-Liga-Duell zwischen dem VBC Buochs und der SG Obwalden. Bei der letzten Begegnung kam es zu einer riesigen Überraschung.
Ruedi Vollenwyder
Hat die SG Obwalden, hier im Spiel gegen Lugano (1:3-Niederlage), auch morgen Nachmittag im Derby gegen den VBC Buochs einen Grund zum Feiern? (Bild: Roger Grütter (Sarnen, 10. November 2018)

Hat die SG Obwalden, hier im Spiel gegen Lugano (1:3-Niederlage), auch morgen Nachmittag im Derby gegen den VBC Buochs einen Grund zum Feiern? (Bild: Roger Grütter (Sarnen, 10. November 2018)

Ob im Fussball, Handball oder im Volleyball – in den Derbys zwischen den Klubs aus Ob- und Nidwalden wird automatisch die Emotionen-Lunte «gezündet». Da gilt «Verlieren verboten» als oberstes Gebot. Und wenn im Volleyball das 1.-Liga-Derby zwischen den «Reissäckler» vom VBC Buochs und den «Tschifeler» von der SG Obwalden ansteht, ist Spektakel pur angesagt. Und das ohne Rücksicht auf die gegenwärtige Tabellenlage.

So wie im letzten Derby auf 1.-Liga-Niveau, als im Januar 2014 die SG Obwalden für eine faustdicke Überraschung sorgte. Die damals gegen den Abstieg kämpfenden Obwaldner besiegten vor über 200 Fans den von der SG noch nie bezwungenen «grossen Bruder» und späteren NLB-Aufsteiger aus Buochs in einem von grossen Emotionen geprägten Match im fünften Satz mit 15:11. «Was danach in der Halle abging, das war einmalig», erinnerte sich René Egger, der mit einem wuchtigen Smash der SG Obwalden den Sieg sicherte und auch diesmal wieder für die Obwaldner auf Punktejagd geht.

«Tabellenlage spielt überhaupt keine Rolle»

Auch im anstehenden Derby ist die Ausgangslage in etwa die gleiche wie vor knapp fünf Jahren. Die SG kämpft als Aufsteiger mit nur zwei gewonnenen Punkten gegen den Abstieg. Die Buochser, zuletzt zweimal Sieger gegen Malters (3:2) und Lugano (3:1), liebäugeln weiterhin mit einem Spitzenplatz. Also eine klare Angelegenheit? «Die Tabellenlage spielt überhaupt keine Rolle und sagt über die Siegchancen nichts aus. Ein Derby ist eben ein Derby. Und dieses wird für uns zum Spiel der Spiele», wertet der Buochser Thomas Heiz die Bedeutung dieser brisanten Begegnung. David Wechsler, der 31-jährige Mittelblocker der SG Obwalden, setzt noch einen drauf: «Als unser Aufstieg feststand, war das Saison-Highlight schnell definiert. Das Derby gegen die Buochser untersteht der Affiche: Unser wichtigstes Spiel.»

Obwohl die SG in der neuen 1.-Liga-Umgebung noch nicht so recht auf Touren kam und noch Lehrgeld bezahlt, strotzt der Aufsteiger mit dem neuen Trainer Oliver Wagner nur so vor Selbstvertrauen. «Die guten Resultate gegen die Spitzenteams von Aarau und Schönenwerd mit je einer 1:3-Niederlage schüren die Hoffnungen, dass wir die Buochser zumindest ärgern können», sagt David Wechsler, der nach harzigem Beginn nun grosse spielerische Fortschritte festgestellt hat. Und René Egger, der fleissigste Punktesammler bei der SG, ergänzt: «Die Vorfreude auf dieses Spiel ist riesig. Die gute alte Zeit mit dem letzten überraschenden Derbysieg geistert immer noch in den Köpfen der Spieler umher», gibt er die euphorische Stimmung in seinem Team wieder. Doch der 28-Jährige bleibt auch Realist: «Um den Derbyerfolg vom Januar 2014 wiederholen zu können, muss die Mannschaft über sich herauswachsen. Alles muss zusammenpassen.»

Niederlage ist noch immer in den Hinterköpfen

Auch beim VBC Buochs (Rang 4/13 Punkte), der von Peter Schmidiger auf dieses «Salz-und-Pfeffer-Derby» vorbereitet wird, ist die Anspannung und die Erwartungshaltung hoch. «Die Niederlage aus dem letzten Derby ist bei einigen meiner Mitspieler noch immer in den Hinterköpfen präsent. Doch diesmal sind wir parat», gibt sich Mittelblocker Thomas Heiz siegesgewiss. Seine Kampfansage an die «Tschifeler»: «Obwalden kann kommen!» Und eines ist sicher: Die Fans können sich morgen Samstag auf einen emotional geführten Volleyball-Fight freuen.

Gruppe C. Samstag: Buochs – SG Obwalden (15.30, Isenringen, Beckenried).

Rangliste: 1. Emmen-Nord 7/20 (21:3). 2. Aarau 7/20 (21:6). 3. Schönenwerd 7/16. 4. Buochs 7/13 (17:12). 5. Gelterkinden 9/9. 6. Kanti Baden 7/7. 7. Malters 6/6 (10:15). 8. Volley Luzern II 7/5 (8:18). 8. Lugano 6/4. 10. SG Obwalden 7/2 (7/21).

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