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«Shaqiri wird seine Chance packen»

Emmenbrücke startet nach der Promotion in die Zweitliga-Saison. Den Sprung in den Kader schaffte der 19-jährige Taulant Shaqiri, der hohe Ziele verfolgt.
Taulant Shaqiri will mit Emmenbrücke ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden. (Bild: Michael Wyss (Emmenbrücke, 7. August 2018)

Taulant Shaqiri will mit Emmenbrücke ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden. (Bild: Michael Wyss (Emmenbrücke, 7. August 2018)

Emmenbrücke, das nach der Saison 2014/15 wieder in der zweiten Liga vertreten ist, hat einen Shaqiri im Kader. Allerdings nicht den 26-jährigen Xherdan, aktueller Profi beim englischen Premiersklub Liverpool und Schweizer Nationalspieler. Nein, der Shaqiri der Gelbschwarzen heisst Taulant Shaqiri. Dieser ist auch ein hoffnungsvolles Talent. FCE-Präsident Franco Gulli (35) schwärmt vom Mittelfeldspieler: «Er wird seine Chance packen. Er ist ehrgeizig und Fussball ist sein Leben. Bereits letzte Saison war der 19-Jährige bei den A-Junioren der FC Emmenbrücke Academy Captain und Führungsspieler», so der Vereinshöchste.

Und was sagt Shaqiri, der ein grosser Fan des portugiesischen Fussballers Cristiano Ronaldo (Juventus Turin) ist, zu seiner sportlichen Beförderung auf die neue Spielzeit hin? «Dass ich die Chance erhalte, in der ersten Mannschaft zu spielen, macht mich sehr stolz.»

Was wird die grösste Herausforderung sein? «Der Schritt vom Junioren- zum Erwachsenenfussball. Das wird die grösste Umstellung sein, der Unterschied im physischen Bereich ist natürlich frappant.» Den Sprung in den Kader der ersten Mannschaft haben Präsident Franco Gulli, Zweitliga-Trainer Jean-Daniel Gross und A-Junioren Trainer Valon Kameraj ermöglicht. Shaqiri: «Sie haben an mich geglaubt, unterstützt und mir das Vertrauen ausgesprochen. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar.»

Auf Wechsel zum FC Luzern verzichtet

Shaqiri, der seinen Lebensunterhalt in Littau als Logistiker verdient, will in der Saison nach dem Aufstieg nicht einfach mit dem FCE in der zweiten Liga etwas mitspielen. Nein, der 19-Jährige, welcher der zweitjüngste im Kader ist, hat andere Ansprüche: «Wir wollen vorne mitmischen und ein Wort um den Aufstieg mitreden. Ja, ganz ehrlich gesagt, ich träume auch vom Aufstieg in die 2. Liga interregional. Unmöglich ist das nicht, denn wir haben ein gutes Team», glaubt der in Emmenbrücke wohnhafte Mittelfeldspieler. Nichts dagegen hätte wohl auch Gulli, dessen Traum es ist, eines Tages einen Erstliga-Club zu präsidieren. Verständlich. Im Jahr 2021 wird der FCE das 100-Jahr-Jubiläum begehen. «Wenn ich das Stadion betrachte, die Infrastruktur, die Grösse der Gemeinde Emmen mit rund 30000 Einwohnern, wäre die Erstliga eigentlich die richtige Liga für uns. Doch ich bin mir auch bewusst, dass alles ein Reifeprozess ist. Es ist einfach eine Vision.» Einer, der dem Verein auch die nächsten Jahre die Treue halten wird, ist Shaqiri. «Ich hätte, als ich elf Jahre alt war, zum FC Luzern wechseln können.» Doch er tat es nicht und blieb bei seinen Ausbildungsvereinen SC Emmen/FC Emmenbrücke. «Ich wollte meine Kollegen nicht aufgeben, denn wir hatten es gut miteinander, ein tolles Team.» Später wechselte Shaqiri dann in die Nachwuchsabteilung des einst erfolgreich geführten und inzwischen im 2017 sistierten Nachwuchsprojektes «Emmen United» (SC Emmen/FC Emmenbrücke). Nun ist er mit Leib und Seele beim FCE. «Hier sehe ich meine Zukunft, hier fühle ich mich wohl.»

Jede freie Minute auf dem Schulhausplatz

Entdeckt hatte Shaqiri die Freude zum Fussball, dessen grösster Erfolg der IFV-Cupsieg mit Emmen United in der Coca-Cola Junior League A (2017 in Rothenburg) war, beim Fussballspielen im Sprengi-Quartier in Emmenbrücke, wo er aufwuchs. «Ich kickte schon als kleiner Knirps in der Quartierstrasse und auf dem Hartplatz des Sprengi-Schulhauses in jeder freien Minute. Fussball ist mein Leben.»

Emmenbrücke startet am Dienstag (20.00 Eizmoos) bei den Chamer Reserven in die neue Spielzeit. Die Partie wurde auf Wunsch der Ennetseer verschoben.

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