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Shirin Kerber von Leichtathletik Nidwalden setzt neue Massstäbe

Shirin Kerber freut sich bei der Siegerehrung in Düdingen über die Goldmedaille. Bild: pd

Shirin Kerber freut sich bei der Siegerehrung in Düdingen über die Goldmedaille. Bild: pd

Shirin Kerber (LA Nidwalden) ist in ihrer Alterskategorie das Mass aller Dinge auf den Schweizer Cross-, Strassen- und Bahnstrecken. Am Schweizer Final des Mille Gruyère 2019 setzte sich das grosse Talent erneut durch, wenngleich der Ausgang diesmal denkbar knapp ausfiel.

Bereits im Frühjahr setzte die 13-Jährige aus Kehrsiten an den Schweizer Crossmeisterschaften in Montreux ein erstes Ausrufezeichen, als sie über zwei Kilometer die gesamte U14-Konkurrenz um fast eine Minute und mehr distanzierte.

Ein weiteres Highlight folgte vor zwei Wochen an den Schweizer Nachwuchsmeisterschaften in Düdingen. Dort hielt die Luzernerin über 2000 Meter selbst bei den U16 problemlos mit der Spitzengruppe mit und lief bis zur Schlussrunde taktisch geschickt an dritter Stelle. Als das Tempo in der Zielkurve erhöht wurde, konterte sie routiniert und sicherte sich in 6.28,07 Minuten sicher die Goldmedaille. Das ist gleichzeitig auch der erste offizielle Schweizer Meistertitel für die Athletin der LA Nidwalden. SM-Titel werden erst ab der Altersstufe U16 vergeben.

Auch Navid Kerber holt eine Medaille

Ebenfalls Bronze gewann in Düdingen ihr Bruder Navid Kerber. Der Kehrsiter sicherte sich diese Medaille bei den U18 über 800 Meter, indem der sich im dramatischen Finale mit einem Hechtsprung über die Ziellinie warf. Diese Medaille schien zuvor nach diversen Remplern bereits in weiter Ferne.

Am Schweizer Final des Mille Gruyère vom letzten Wochenende in Locarno strebte Shirin Kerber in U14-Kategorie (Jahrgänge 2006) ihren vierten Sieg in Serie an. Aufgrund der Endschnelligkeit von Natalia Issler (LC Zürich) diktierte sie von Beginn an das Tempo. Trotzdem wurde die Athletin der LA Nidwalden bis ins Ziel hart gefordert und konnte sich erst im Finish hauchdünn durchsetzen. Mit 2.59,30 Minuten über 1000 Meter stellte sie eine persönliche Bestleistung auf und blieb erstmals unter der Drei-Minuten-Schallmauer.

Eine weitere tolle Leistung zeigte Florina Jurt, die das Podest bei den U16 (2005) als Fünfte trotz persönlicher Bestzeit von 3.04,44 Mintuen nur knapp verpasste. (jeg)

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