Die Unihockeyaner von Ad Astra Sarnen schaffen es souverän in die Playoff-Halbfinals

Ad Astra Sarnen gewinnt Spiel vier der Playoff-Viertelfinalserie auswärts gegen Fribourg klar mit 9:1. Damit ziehen die Obwaldner in die Halbfinals gegen Langenthal Aarwangen ein.

Merken
Drucken
Teilen
Der 18-jährige Sarner Mischa Furrer (am Ball) gelingt das vorentscheidende 4:1. Bild: Simon Abächerli (Fribourg, 2. März 2019)

Der 18-jährige Sarner Mischa Furrer (am Ball) gelingt das vorentscheidende 4:1. Bild: Simon Abächerli (Fribourg, 2. März 2019)

Die Kulisse stimmte für Spiel vier der Viertelfinalserie zwischen Ad Astra Sarnen und Floorball Fribourg. Über 500 Zuschauer waren in die Ste-Croix-Halle in Fribourg gepilgert, darunter auch einige lautstarke Anhänger von Ad Astra. Die Ausgangslage für dieses Spiel war klar: Der erste Auswärtssieg in dieser Serie wäre gleichbedeutend mit dem Einzug Ad Astras in die Halbfinals. Dass sich die Sarner genau dies vorgenommen hatten, war von Beginn an klar ersichtlich. Die Obwaldner starteten engagiert, rissen das Zepter an sich und legten mit einem Doppelschlag in der 8. und 9. Spielminute vor. Eine schöne Passstafette stand dann am Ursprung des dritten Treffers der Gäste: Jonas von Wyl wurde von seinen Linienpartnern wunderbar freigespielt und behielt vor Goalie Krattinger die Nerven. «Der Start ist uns ziemlich optimal geglückt», meinte Ad Astra-Jungspund Mischa Furrer. Einen kleinen Klecks ins Reinheft gab es im ersten Drittel doch noch: Aerschmann traf kurz vor der Pause mit einem verdeckt abgegebenen Schuss zum 1:3. Trotz dieses Treffers war das Heimteam nach dem ersten Seitenwechsel gefordert.

In Überzahl konnten die Freiburger ins Mitteldrittel starten. Ad Astra hielt jedoch dicht, dem Heimteam gelang der wichtige Anschlusstreffer nicht. «Wir haben sehr geduldig und überlegt gespielt, das war sicherlich ein Schlüssel zum Erfolg», meinte Furrer mit den Worten eines Routiniers. Im Stile eines Routiniers traf der 18-Jährige dann kurz vor Spielmitte überlegt zum vorentscheidenden 4:1. Spätestens mit Markströms Überzahltreffer zum 5:1 war die Luft beim Heimteam definitiv draussen.

Halbfinalgegner setzt sich in drei Spielen durch

Die Sarner liessen im Schlussdrittel nichts mehr anbrennen. Im Gegenteil: Mit einer abgeklärten Spielweise legten sie gar zu einem kleinen Schaulaufen an. 9:1 lautete das deutliche Verdikt nach 60 Minuten, womit die Saison von Fribourg beendet war. «Das war eine starke Vorstellung von uns», freute sich Ad-Astra-Coach Vehanen nach Spielschluss. «Wir haben über die gesamte Spieldauer konstant gut gespielt. Das stimmt mich sehr zuversichtlich für die nächste Playoff-Runde.» In dieser trifft Ad Astra Sarnen auf Unihockey Langenthal Aarwangen. Die Oberaargauer setzten sich in ihrer Viertelfinalserie überraschend klar mit 3:0 gegen Thurgau durch. «Sie scheinen in Form zu sein», ist sich Vehanen bewusst. «Aber wir sind auch in Fahrt. Ich freue mich auf eine interessante Serie.» Der Auftakt in die Halbfinalserie erfolgt am kommenden Samstag mit einem Heimspiel in Sarnen. (jh)

Fribourg – Sarnen 1:9 (1:3, 0:2, 0:4)

Ste Croix. – 563 Zuschauer. SR Schüpbach/Studer. – Tore: 8. R. Schöni (C. von Wyl) 0:1. 9. Markström (Höltschi) 0:2. 12. J. von Wyl (B. von Wyl) 0:3. 18. Aerschmann (Brodard) 1:3. 29. Furrer (Höltschi) 1:4. 37. Markström (R. Schöni/Ausschluss Müller) 1:5. 47. Eronen (Abegg/Ausschluss M. Zürcher) 1:6. 49. Liikanen (Markström/Ausschluss Kaeser) 1:7. 51. M. Schöni 1:8. 57. Furrer (R. Schöni) 1:9. – Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Fribourg. 2-mal 2 Minuten gegen Sarnen. – Sarnen: Britschgi; Höltschi, Markström; Läubli, Berchtold; J. von Wyl, Pass; Furrer, C. von Wyl, R. Schöni; Abegg, Boschung, Liikanen; B. von Wyl, M. Schöni, Eronen; Dubacher, Zurmühle, Bitterli. – Bemerkung: Bemerkungen: Sarnen ohne Amrein (Ersatz) sowie Durot (Junioren).