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Spannender Segel-Dreikampf bei flauen Windverhältnissen

Andreas Zimmerli gewinnt das Bürgenstock Race. Damit ist der Vierwaldstättersee-Cup abgeschlossen.
Walter Rudin
Das Siegertrio Philippe Weber, Tomas Hasler und Andreas Zimmerli (von links). Bild: Walter Rudin (Brunnen, 14. September 2019)

Das Siegertrio Philippe Weber, Tomas Hasler und Andreas Zimmerli (von links). Bild: Walter Rudin (Brunnen, 14. September 2019)

Regattaleiter Cyrill Kohler schickte am letzten Samstagmorgen das gut 30 Jachten umfassende Feld schon gegen halb zehn Uhr zum Bürgenstock Race auf den langen Kurs von Ennetbürgen nach Sisikon. Ein leichter Hauch Bise liess Hoffnung auf guten Wind aufkommen. Doch bereits vor Gersau war es fast windstill und das sollte sich im Verlauf der Regatta kaum mehr ändern. Einzig im Urnersee gab es eine kleine Brise, hier waren aber nur die die schnellen Racer-Klassen unterwegs, die Cruiser passierten bereits in Brunnen die Wendeboje. Auf dem Weg zurück war es nicht besser, die Sonne hatte sich zwar durchgesetzt und den Nebel vertrieben, Wind kam aber trotzdem kaum auf.

Drei Boote konnten sich bereits kurz nach dem Start absetzen und liessen in der Folge das Regattafeld weit hinter sich: Thomas Hasler, der für seinen ausgezeichneten Windriecher bekannt ist, war mit seinem Familienteam auf der offenen Longtze-Kieljacht vorne dabei, Andreas Zimmerli, der die Foils seiner Quant30 bei so wenig Wind nicht einsetzen konnte, aber hartnäckig dranblieb und der dritte im Bunde, Philippe Weber auf der Esse850, der diese Saison noch nie so richtig reüssiert hatte.

Zimmerli wählt eine andere Route

Dieses Trio blieb bis kurz vor dem Ziel eng beieinander. Hasler und Weber hatten vor Gersau eine Spur Thermik entdeckt und setzten auf diese Seite, während Zimmerli Richtung Beckenried fuhr und dort einen Hauch Wind mehr antraf. Nach knapp fünfstündiger Fahrt kreuzte Zimmerli schliesslich mit wenigen Minuten Vorsprung als erster die Ziellinie und fuhr einen weiteren Sieg für den Regattaverein Brunnen ein. Siege konnten aber eigentlich alle drei Teams feiern: Zimmerlis Quant war schnellste Jacht, Hasler gewann in der Racer-Klasse 1 und Weber hatte seine Baisse endlich überwunden.

Seltener Ostwind hilft den langsameren Jachten

Als die schnellsten Jachten bereits im Ziel waren, schob ein seltener Ostwind das Feld von hinten zusammen und ermöglichte auch den meisten langsameren Jachten vor Wettkampfschluss den Kurs zu absolvieren. Bei der Racer Klasse 2 siegte Roger Schumacher auf einer «Platu25» bei den SRS-Cruisern holte sich Urs Tschümperlin auf einer «Hanse300» den Sieg.

Infos und Resultate unter: www.vierwaldstaettersee-cup.ch

Yachtclub Zug steigt wieder ab

Der Yachtclub Zug avanciert zum Pechvogel der Schweizer Segelliga. Vorletztes Jahr mussten die Zuger unglücklich in die 2. Liga absteigen, letzte Saison verpassten sie den Wiederaufstieg knapp. Jetzt müssen sie wieder in den sauren Apfel beissen. Beim Finale der Swiss Sailing Challenge League in Spiez schaffte das Team von Raphael Näf den Ligaerhalt trotz einer guten Leistung nicht. Nach zwölf Rennen wiesen die Zuger gleich viele Punkte auf wie die Segler von Lugano. Weil die Tessiner das letzte Race gewannen, wurden sie vor den Zugern auf Platz 6 rangiert. Der fehlende Punkt bedeutet Platz 7 in der Jahreswertung. Somit steigen die Zuger als dritter Klub in die Promotion League ab. Der SC Tribschenhorn hätte mit einem Spitzenplatz den Aufstieg in die Super League noch schaffen können. Doch die Luzerner blieben weit unter ihren Erwartungen und verbleiben somit der 2. Liga. (WR)

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