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«Spielerverpflichtungen bergen immer Risiken», sagt Danijel Eric, Trainer von Swiss Central Basket

Trotz fünf sieglosen Runden mit Swiss Central Basketball glaubt Cheftrainer Danijel Eric an den Umschwung.
Interview Daniel Schriber
Swiss-Central-Trainer Danijel Eric. Bild: Philipp Schmidli

Swiss-Central-Trainer Danijel Eric. Bild: Philipp Schmidli

Danijel Eric, fünf Spiele, fünf Niederlagen: Den Saisonstart mit Swiss Central in der NLA hätten Sie sich bestimmt anders vorgestellt?

Natürlich hätte ich mir einen besseren Start gewünscht, doch die Situation lässt sich nicht ändern. Wir sind bis jetzt vom Pech verfolgt. Das fing schon mit Randy Phillips an.

Der US-Center flog nach nur vier Spielen zurück in seine Heimat. Eine Fehlbesetzung?

Die Verpflichtung von ausländischen Spielern birgt immer gewisse Risiken. Vor einem Vertragsabschluss versuchen wir uns jeweils, so gut wie möglich abzusichern. Dies etwa, indem wir Referenzen einholen und uns Videos des Kandidaten anschauen. Ganz sicher sein kann man sich trotzdem nie – besonders wenn man mit einem tiefen Budget hantieren muss und bei der Spielerauswahl entsprechend eingeschränkt ist.

Wird Phillips ersetzt?

Wir sind an einer Neuverpflichtung dran, spruchreif ist jedoch noch nichts.

Nebst dem Abgang kämpfen Sie auch mit Verletzungspech. Captain Michael Plüss zum Beispiel fällt mehrere Wochen aus, und auch der Einsatz von US-Spielmacher Ricky Price ist fraglich.

Manchmal kommt halt alles zusammen. Tatsächlich spielen wir aktuell zu einem grossen Teil mit U20-Spielern. Für sie ist die aktuelle Situation Chance und Herausforderung zugleich.

Vergangene Woche mussten Sie in Fribourg eine deftige 51:100-Schlappe einstecken. Was tun Sie, damit dies am Sonntag gegen Massagno nicht noch einmal passiert?

Eine Niederlage in dieser Höhe ist natürlich bitter, kam gegen Fribourg auch nicht unerwartet. Der Titelverteidiger spielt – gemeinsam mit Genf – auch dieses Jahr in einer anderen Liga. Dahinter sind alle Teams näher zusammengerückt. Ich glaube fest daran, dass uns der Anschluss gelingen kann.

Vielleicht schon am Sonntag gegen Massagno?

Massagno zählt nicht nur auf die Dienste von einem starken Ausländer-Trio, sondern auch auf hervorragende Schweizer Spieler, darunter die Gebrüder Dusan und Marko Mladjan. Wir sind morgen deshalb klar der Underdog – trotzdem werden wir kämpfen bis zum Schluss.

Basketball, NLA-Männer. Sonntag. 16.00: Swiss Central – Massagno (Maihhofhalle).
Rangliste: 1. Fribourg Olympic 5/10 (470:341). 2. Lions de Genève 5/10 (431:349). 3. Monthey 6/10 (461:402). 4. Union Neuchâtel 5/9 (396:355). 5. Pully Lausanne 5/9 (370:368). 6. SAM Massagno 5/7 (437:428). 7. Starwings Regio Basel 5/7 (362:383). 8. Vevey Riviera 4/6 (301:278). 9. Nyon 5/6 (379:444). 10. Boncourt 5/5 (357:442). 11. Lugano Tigers 5/5 (371:422). 12. Swiss Central 5/5 (314:437).

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