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Die Ufhuser Crossläuferin Flavia Stutz bringt sich auf den Punkt in Topform

An den Schweizer Crossmeisterschaften in Chailly-sur-Montreux setzen Flavia Stutz (22) und Stefan Lustenberger setzen aus Innerschweizer Sicht die Akzente. Gleich sieben Medaillen räumt die LA Nidwalden ab.
Stefanie Barmet
Flavia Stutz allein auf dem Weg zum Sieg. Bild: Hanspeter Roos (Chailly-sur-Montreux, 10. März 2019)

Flavia Stutz allein auf dem Weg zum Sieg. Bild: Hanspeter Roos (Chailly-sur-Montreux, 10. März 2019)

An den Schweizer Crossmeisterschaften in Chailly-sur-Montreux nahe des Genfersees prägten wechselnde Wetterbedingungen – von Sonnenschein bis Windböen und Regen – den Geländelauf auf dem ein Kilometer langen, sehr coupierten Rundkurs. Im Langcross der Frauen über acht Kilometer zählte die mehrfache Cross-EM-Teilnehmerin Flavia Stutz zwar zu den Favoritinnen. Trotzdem konnte man davon ausgehen, dass es ein spannendes Rennen um den Titel geben wird. Denn mit der Vorjahressiegerin Nicole Egger (LV Langenthal) sowie der Westschweizer Marathonspezialistin Laura Hrebec waren zwei starke Langstreckenläuferinnen gemeldet. Hinzu kam, dass die 22-jährige Ufhuserin kurz zuvor wegen einer Grippe im Trainingslager das Bett hüten musste.

Stutz fand auf den Punkt genau zur Cross-SM ihre Form und liebäugelte sodann mit einem Podestplatz. Schon früh konnte sich die Luzerner Hinterländerin gemeinsam mit Nicole Egger vom Rest des Feldes absetzen. So lief alles auf dieses Duell hinaus. «Wegen des teilweise starken Windes wollte ich möglichst lange vom Windschatten der Konkurrenz profitieren. So lief ich zwei Runden hinter Egger, ehe sie mich aufforderte, auch Führungsarbeit zu leisten.

Gesagt, getan: Die Ufhuserin übernahm fortan das Zepter und konnte sich in der Folge immer stärker von der Vorjahressiegerin absetzen. «Dass ich bereits derart früh alleine vorneweg laufen würde, habe ich nicht erwartet. Da ich sehr gute Beine hatte, konnte ich den Sieg problemlos nach Hause laufen. Ich bin froh, dass es nach den krankheitsbedingten, schwierigen letzten Wochen wieder richtig aufwärtsgeht.» Die nächsten Fixpunkte in der Saisonplanung von Flavia Stutz bilden die Schweizer 10-Kilometer-Meisterschaften auf der Strasse sowie der Halbmarathon in Berlin. «Dieser Titel ist ein schöner Erfolg und motiviert mich für die kommenden Wettkämpfe.»

Auch im Langcross der Männer über 10 km kämpften Innerschweizer um die Podestplätze. Mit Stefan und Daniel Lustenberger standen zwei der stärksten Schweizer Bergläufer an der Startlinie. Lange liefen bei beiden Athleten der LV Horw in der Spitzengruppe mit. «Mein Ziel war es, möglichst lange vorne mitzulaufen, ein Unterfangen, das mir denn auch gelang», zog Stefan Lustenberger eine erste Bilanz. Ab der achten Runde musste der 25-Jährige die ersten zwei Läufer zwar ziehen lassen, sicherte sich aber souverän Rang drei und somit Bronze. Auf Sieger Fabian Kuert (LV Langenthal) verlor er 17, auf den zweitplatzierten Eric Rüttimann (LC Uster) lediglich neun Sekunden.

Sieben Podestplätze für die LA Nidwalden

«Dass es derart gut laufen würde, habe ich nicht erwartet. Ich war diesen Winter oft auf Skitouren unterwegs und habe mich ohne spezifische Vorbereitung für einen Start entschieden. Dementsprechend glücklich bin ich mit dieser Bronzemedaille», resümierte Stefan Lustenberger, der im Vorjahr das Podest als Vierplatzierter noch knapp verpasst hatte. Daniel (26), der um ein Jahr ältere der Lustenberger-Brüder folgte mit deutlichem Abstand auf Rang vier.

Mit einer reichen Medaillenernte trat die LA Nidwalden den Heimweg in die Innerschweiz an. Gleich sieben Mal konnte man sich über einen Podestplatz freuen. Im gleichzeitig mit den Frauen ausgetragenen Langcross-Rennen der U23-Kategorie siegte Rahel Blättler mit über einer Minute Vorsprung. Als Drittplatzierte schaffte mit Jeanne Wildisen (LC Luzern) eine weitere Innerschweizerin den Sprung auf das Podest. Shirin Kerber siegte in der U14-Kategorie, Florina Jurt lief eine Kategorie höher auf Rang drei. Bei den U12 konnte sich Niklas Christen über den Gewinn der Silbermedaille freuen. Auch bei den Aktiven war die LA Nidwalden erfolgreich. Barbara Jurt siegte bei den Seniorinnen 45, Alexander Kerber bei den Senioren 50, während sich Sven Marti bei den Senioren 35 die Silbermedaille sicherte.

Chailly-sur-Montreux. Schweizer Crossmeisterschaften. Männer. Langcross (10 km): 1. Fabian Kuert (Langenthal) 35:17. 3. Stefan Lustenberger (Horw) 35:34. 4. Daniel Lustenberger (Horw) 36:13. – Kurzcross (3 km): 1. Marco Kern (Schaffhausen) 10:07. 12. Yves Cornillie (Gettnau) 10:49. 30. Simon Schüpbach (Gettnau) 11:55. – Senioren 35 (6 km): 2. Sven Marti (Nidwalden) 22:57. – Senioren 50 (6 km): 1. Alexander Kerber (Nidwalden) 24:05. – U20 (6 km): 13. Sämi Duss (Sarnen) 23:43. 17. Manuel Amrein (Gettnau) 23:50. – U18 (5 km): 5. Navid Kerber (Nidwalden) 18:18. – U14 (3 km): 4. Colin Zumbühl (Sarnen) 12:08. 26. Tom Scheuber (Nidwalden) 13:53. – U12 (2 km): 2. Niklas Christen (Nidwalden) 8:20. – U10 (1 km): 6. Ueli Jurt (Nidwalden) 4:22.

Frauen/Frauen U23 Langcross (8 km): 1. Flavia Stutz (Gettnau) 32:26. 5. Priska Auf der Maur (Basel) 33:51. 9. Rahel Blättler (Nidwalden) 34:36 (1. U23). 12. Jeanne Wildisen (Luzern) 36:22 (3. U23). – Kurzcross (3 km): 1. Chiara Scherrer (Hütten) 12:15. 5. Stefanie Barmet (Willisau) 12:43. – Seniorinnen (4 km): 1. Barbara Jurt (Nidwalden) 17:06. – U20 (4 km): 4. Anna Jurt (Nidwalden) 16:40. 9. Amy Leibundgut (Alpnach) 17:28. – U18 (4 km): 6. Marlena Jurt (Nidwalden) 16:33. – U16 (3 km): 3. Florina Jurt (Nidwalden) 12:15. 6. Fabienne Müller (Oberkirch) 12:28. 10. Katharina Jurt (Nidwalden) 12:57. 15. Simeï Wipf (Roggliswil) 13:10. 37. Nina Peter (Gettnau) 14:15. – U14 (2 km): 1. Shirin Kerber (Nidwalden) 7:32. 19. Seraina Kulli (Gettnau) 9:34. – U12 (2 km): 3. Fiona Von Flüe (Cham) 8:28.

Resultate unter: www.mso-chrono.ch

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